
Berlin () – Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen fordert eine entschlossene europäische Antwort auf den Friedensplan der USA und eine Unterstützung der Ukraine auch ohne Einbeziehung Washingtons.
„Das ist offensichtlich unausweichlich und darum wird jetzt ein Datum absolut entscheidend: der 19. Dezember, an dem der Europäische Rat zusammenkommt, um über den Kredit für die Ukraine von 140 Milliarden zu sprechen, auf der Basis der russischen eingefrorenen Vermögen als Sicherheit. Das muss jetzt unbedingt kommen“, sagte der Unions-Fraktionsvize im Playbook-Podcast von POLITICO (Montagsausgabe). „Das ist dann auch ein Stück weit eigene europäische Souveränität, die darin ihren Ausdruck findet“, so der CDU-Politiker weiter.
Er plädiert zudem für eine klare Sprache Europas gegen den Friedensplan der USA. „Ich glaube, es ist jetzt an der Zeit, dass das so deutlich auch gesagt werden muss. Mit Europa ist das nicht zu machen, weil wir ja unsere eigenen Interessen auf unsere eigenen Kosten verkaufen würden und nichts gewinnen, nur verlieren“, so Röttgen.
Man müsse „in der Sache eindeutig sein, weil das ist ein 180-Grad-Kurswechsel. Das ist […] die Übernahme russischer Positionen nahezu in Reinform. Und das muss auch so klar gesagt werden, dass das keine Basis ist und dass […] der Vertrauensschaden enorm groß […] und auch schwer reparabel ist“, sagte der Verteidigungspolitiker.
Dennoch sprach Röttgen von einer Notwendigkeit, die USA in den eigenen Reihen zu halten. „Nur der Westen gemeinsam kann das machen und stärken. Und das ist jetzt eine Veränderung der amerikanischen Position. Das müssen wir wieder korrigieren“, so Röttgen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Norbert Röttgen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
CDU, Europäischer Rat, USA, POLITICO, Russland, Westen
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Das Datum, das im beschriebenen Ereignis erwähnt wird, ist der 19. Dezember.
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Berlin, Europa
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Norbert Röttgen, der CDU-Außenpolitiker, fordert eine klare europäische Antwort auf den US-Friedensplan für die Ukraine, sowie eine Unterstützung des Landes, unabhängig von Washington, und betont die Wichtigkeit des bevorstehenden Europäischen Rates am 19. Dezember zur Diskussion über Kredite für die Ukraine.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Auslöser für Norbert Röttgens Forderungen ist der bevorstehende Europäische Rat am 19. Dezember, bei dem über finanzielle Unterstützung für die Ukraine diskutiert wird. Zudem wird der Friedensplan der USA als bedenklich für die europäischen Interessen angesehen, weshalb eine klare europäische Position gefordert wird, um eigene Souveränität zu wahren und eine einheitliche westliche Front zu stärken.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Norbert Röttgen, der CDU-Außenpolitiker, fordert eine eigenständige europäische Antwort auf den US-Friedensplan und eine Unterstützung für die Ukraine, unabhängig von Washington. Er betont die Dringlichkeit des EU-Rats am 19. Dezember zur Diskussion eines Kredits von 140 Milliarden Euro für die Ukraine und kritisiert den US-Plan als unvereinbar mit europäischen Interessen.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die im Artikel genannten Folgen oder Konsequenzen sind: europäische Souveränität, Vertrauensschaden, Verlust eigener Interessen, Notwendigkeit, die USA in den eigenen Reihen zu halten, Korrektur der amerikanischen Position.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Norbert Röttgen zitiert. Er fordert eine entschlossene europäische Antwort auf den amerikanischen Friedensplan und betont, dass Europa klare Positionen beziehen müsse, da der Plan negative Auswirkungen auf europäische Interessen habe. Röttgen beschreibt den Frieden als "180-Grad-Kurswechsel", der fast vollständig russischen Positionen entspricht, und spricht von einem erheblichen Vertrauensschaden.
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