
Coburg:
Stärkster Umstieg auf E-Autos seit zwei Jahren – Wende zur E-Mobilität bei Privathaushalten bestätigt sich – Am häufigsten werden als Neuwagen der Skoda Elroq und gebraucht der VW ID.3 gewählt – Neue E-Förderung ab 2026 kann besonders bei jüngeren Altersgruppen wirken – Von Plugin-Hybriden wird deutlich häufiger zu reinen E-Autos gewechselt als von Mild- oder Voll-Hybriden
– Im 3. Quartal 2025 sind die Umstiege von Autos mit Verbrennungsmotor zu reinen Elektroautos noch höher als im Vorquartal
– Der E-Auto-Bestand ist aktuell am höchsten in Bayern und Niedersachsen
– Regierungspläne zur Förderung von E-Autos ab 2026 begünstigen den Trend zu Gebrauchtwagen beim Wechsel zur E-Mobilität
– Nur Plugin-Hybride ermuntern offenbar signifikant zum späteren Wechsel auf reine E-Autos
Die Häufigkeit, mit der die Deutschen privat von Autos mit Verbrennungsmotor zu reinen Elektroautos wechseln, hat im dritten Quartal 2025 den höchsten Wert seit zwei Jahren erreicht. Laut HUK-E-Barometer fand der Umstieg bei 6,2 Prozent aller privaten Fahrzeugwechsel (Vorquartal 5,5 %) statt. Die Umstiegshäufigkeit hat sich damit seit dem Tiefpunkt Anfang 2024, also nach Wegfall der staatlichen E-Kaufprämie, mehr als verdoppelt. Am begehrtesten waren im bisherigen Jahresverlauf der Skoda Elroq bei Neuwagen und der VW ID.3 bei Gebrauchten. Eine für 2026 neu konzipierte staatliche E-Auto-Förderung könnte zudem Wirkung entfalten: Werden hiermit auch gebrauchte und damit erschwinglichere E-Autos gefördert, sollte dies insbesondere die Altersgruppe unter 40 Jahren aktivieren. Denn hier sind rein elektrisch betriebene Fahrzeuge laut HUK-E-Barometer weit beliebter als unter Älteren. Bisher aber waren – vermutlich wegen hoher Preise – die Umstiege auf E-Autos in dieser jüngeren Altersgruppe vergleichsweise selten. Auch Hybrid-Fahrzeuge spielen eine Rolle für das künftige Umstiegstempo. Jedoch: Nur bei Fahrern von Plug-In-Hybriden gibt es bislang signifikant mehr spätere Wechsel zu reinen E-Autos.
Das sind zentrale Ergebnisse des HUK-E-Barometers, die sich aus dem Versicherungsbestand des marktführenden Unternehmens ergeben sowie aus parallel laufenden bundesweit repräsentativen Befragungen. Dr. Jörg Rheinländer, im Vorstand der HUK-COBURG zuständig für die Kfz-Versicherung: „Ein neuer Schub bei der Verbreitung von Elektroautos in Deutschland scheint jetzt da zu sein. Und die Pläne der Bundesregierung für eine neu konzipierte Förderung ab 2026 gehen aus unserer Sicht in die richtige Richtung.“
Gebrauchtwagenmarkt ist auch bei E-Autos entscheidender Faktor
Die Anmeldung gebraucht erworbener Fahrzeuge ist im privaten Automarkt Deutschlands um ein Vielfaches häufiger als die Zulassung fabrikneuer Fahrzeuge. Bei reinen Elektroautos, die ja erst vor wenigen Jahren Premiere hatten, folgt der Markt jetzt auch dieser Entwicklung: Wurden laut HUK-E-Barometer beim Elektro-Umstieg im Jahr 2020 erst etwa zehn Prozent aller Autos gebraucht erworben, sind es im bisherigen Jahresverlauf 2025 schon mehr als 50 Prozent. Sinnvoll erscheinen daher die Pläne der Bundesregierung, künftig auch die Anschaffung gebrauchter E-Autos finanziell zu fördern. Zudem können sich hiermit neue Zielgruppen öffnen. So bewerten unter 40-Jährige in Deutschland E-Autos um die Hälfte häufiger als „sehr gut“ oder „gut“ als diejenigen ab 40 Jahren (62 % zu 40 %). Dagegen liegt bei den Älteren aber die faktische Umstiegshäufigkeit von Verbrennungs- auf E-Motoren aktuell noch fast um die Hälfte höher als bei unter 40-Jährigen. HUK-COBURG Vorstand Dr. Rheinländer: „Wir wissen aus unseren Befragungen, dass die Kosten bei der Wahl von Verkehrsmitteln das entscheidende Kriterium sind. Deshalb ist es nicht unwahrscheinlich, dass vergünstigte Preise für E-Autos einen besonderen Schub bei deren Verbreitung auslösen können.“
Skoda Elroq bei Neuwagen und VW ID.3 bei E-Gebrauchtwagen vorn
Gefragtestes Modell bei den Umstiegen auf Elektroautos ist bei Neuwagen im Jahresverlauf 2025 bislang der Skoda Elroq, bei Gebrauchtwagen der VW ID.3. Interessant: Die Spitzenposition erreichte der Elroq im HUK-E-Barometer, obwohl er erst im Januar 2025 neu eingeführt wurde. Und auch erst deutlich dahinter folgen aktuell auf den Plätzen zwei und drei der Cupra Born und der BMW X 1. Im Vorjahr war dagegen noch das Tesla Model Y im privaten Bereich der beliebteste neue E-Neuwagen bei Umstiegen (mit fast doppelt so hohem Anteil wie der Zweitplatzierte). Inzwischen liegt das Tesla-Model Y nur noch auf Platz acht bei Wechseln von Verbrennern zu neuen E-Autos.
Beim Wechsel auf gebrauchte E-Autos sind bisher im Jahresverlauf 2025 hinter dem VW ID.3 der Opel Corsa und der Mercedes EQA am gefragtesten. Deutliche Rückgänge mussten hier dagegen in 2025 die Modelle BMW i3, Smart Fortwo und Hyundai Kona hinnehmen.
Hybrid-Technologie mit zwei sehr unterschiedlichen Seiten
Pkw mit sowohl Elektro- als auch Verbrennungsmotor an Bord, sogenannte Hybride, zeigen zwei sehr verschiedene Seiten auch in ihren Nutzergruppen. So steigen Fahrer von Plug-in-Hybriden, die durch ein Kabel extern aufgeladen werden können, bei einem anschließenden Wechsel ihres Wagens mehr als dreimal so häufig auf ein reines Elektroauto um als diejenigen Besitzer von Hybriden, die keine E-Ladekabel haben (sogenannte Mild- oder Voll-Hybride). Deren Besitzer zeigen vielmehr fast die gleiche Umsteigehäufigkeit zu reinen E-Autos wie Besitzer von Diesel- oder Benzin-Wagen. Die Vermutung liegt nahe, dass Mild- und Voll-Hybride von ihren Besitzern eher wie verbrauchsoptimierte Verbrennungsmotoren wahrgenommen werden, weil der elektrische Ladevorgang – anders als bei Plug-in-Hybriden – komplett fehlt.
Vier ostdeutsche Bundesländer hinken bei E-Auto-Vergleichen deutlich hinterher
Am häufigsten erfolgten im 3. Quartal 2025 Umstiege von Verbrennern auf reine Elektroautos in Niedersachsen und Bayern. In diesen beiden Bundesländern ist auch der Bestand an reinen Elektroautos aktuell am höchsten (Bayern 3,9 %, Niedersachsen 3,8 %). Schlusslichter in beiden Rankings bilden dagegen Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Sowohl die Umstiegshäufigkeiten auf reine E-Autos als auch die Bestandsquoten sind dort aktuell nur etwa halb so hoch wie in Bayern und Niedersachsen.
Weiteres Zahlenmaterial zum aktuellen HUK-E-Barometer unter
https://www.huk.de/presse/nachrichten/aktuelles/ebarometer.html
Das HUK-E-Barometer 2025 basiert auf exklusiven Versicherungszahlen der HUK-COBURG und einer Online-Umfrage. Als größter deutscher Autoversicherer mit insgesamt über 14 Millionen Fahrzeugen und einem Marktanteil von fast einem Viertel an privat zugelassenen Kraftfahrzeugen bietet die HUK-COBURG valide Daten für die Analyse der Verbreitung und Akzeptanz verschiedener Antriebsarten und entsprechender Fahrzeugwechsel.
Die zusätzlich erhobene repräsentative Umfrage wurde bundesweit durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov Deutschland. Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage im YouGov Panel, an der 4078 Personen zwischen dem 01.08. bis 26.08.2025 teilnahmen. Die Daten wurden mit den Quotenmerkmalen Alter und Geschlecht innerhalb der einzelnen Bundesländer erhoben. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die Bevölkerung in jedem einzelnen Bundesland ab 16 Jahren nach Alter und Geschlecht sowie für die Bevölkerung in Deutschland gesamt ab 16 Jahren nach Alter, Geschlecht und Region.
Zur Pressemeldung und weiteren Informationen auf huk.de: https://www.huk.de/presse/nachrichten/aktuelles/ebarometer.html
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| Bildquelle: | Infografik HUK-COBURG / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7239 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis. |
| Textquelle: | HUK-COBURG, übermittelt durch news aktuell |
| Quelle: | https://www.presseportal.de/pm/7239/6167132 |
Das HUK-E-Barometer 2025 zeigt, dass der Umstieg von Verbrennern auf reine Elektroautos im dritten Quartal 2025 mit 6,2 Prozent den höchsten Wert seit zwei Jahren erreicht hat. Der Skoda Elroq ist das beliebteste Neuwagenmodell, während der VW ID.3 bei gebrauchten E-Autos an erster Stelle steht. Die neue E-Förderung ab 2026 könnte insbesondere jüngere Käufer unter 40 Jahren ansprechen und den Trend zu gebrauchten E-Autos verstärken. Fahrer von Plug-in-Hybriden wechseln signifikant häufiger zu reinen E-Autos als Besitzer von Mild- oder Voll-Hybriden. Bayern und Niedersachsen haben die höchsten Bestandsquoten an reinen Elektroautos, mit 3,9 % und 3,8 %. Die Umstiegshäufigkeit hat sich seit dem Tiefpunkt Anfang 2024, nach dem Wegfall der E-Kaufprämie, mehr als verdoppelt. Die Kosten für Verkehrsmittel sind das entscheidende Kriterium, weshalb vergünstigte Preise für E-Autos einen Schub bei deren Verbreitung auslösen könnten. Im Jahr 2025 wurden bereits über 50 Prozent der E-Autos gebraucht erworben, was einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu 2020 darstellt. Unter 40-Jährige bewerten E-Autos um 50 % häufiger als "sehr gut" oder "gut" im Vergleich zu Personen ab 40 Jahren. Das HUK-E-Barometer basiert auf exklusiven Versicherungszahlen der HUK-COBURG und einer repräsentativen Online-Umfrage mit 4.078 Teilnehmern.Häufige Fragen
Was zeigt das HUK-E-Barometer 2025 über den Umstieg auf E-Autos?
Welche E-Auto-Modelle sind aktuell am gefragtesten?
Wie beeinflusst die neue E-Förderung ab 2026 den E-Auto-Markt?
Welche Rolle spielen Hybridfahrzeuge beim Umstieg auf E-Autos?
In welchen Bundesländern gibt es die meisten E-Autos?
Wie hat sich die Umstiegshäufigkeit seit 2024 entwickelt?
Was sind die Hauptgründe für den Umstieg auf E-Autos?
Wie hat sich der Markt für gebrauchte E-Autos entwickelt?
Wie bewerten unter 40-Jährige E-Autos im Vergleich zu älteren Altersgruppen?
Welche Datenbasis nutzt das HUK-E-Barometer?
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