
München () – Die Landtags-Grünen in Bayern haben die geplante Novelle des Bayerischen Wassergesetzes scharf kritisiert und vor einer Gefährdung des Grundwassers gewarnt. Dies teilten die naturschutzpolitischen Sprecher der Fraktion, Patrick Friedl und Christian Hierneis, am Montag mit.
Sie bemängeln, dass der Entwurf der Staatsregierung Partikularinteressen begünstige, anstatt Natur und Menschen zu schützen.
Konkret kritisieren die Grünen, dass Verbraucher, kommunale Wasserversorger und Landwirte ohne Mitgliedschaft in Wasser- und Bodenverbänden künftig den sogenannten Wassercent zahlen müssten, während Mitglieder neuer Bewässerungsverbände davon befreit würden. Friedl warnte, dass es künftig einfacher werden könnte, Grundwasser für Bewässerung zu nutzen, was die Ressource ernsthaft in Gefahr bringe.
Statt natürlichen Wasserrückhalt, Moorschutz und nachhaltige Entnahmegrenzen zu fördern, schaffe die Regierung kein Zukunftsgesetz.
Am Dienstag, dem 2. Dezember, findet von 14:00 bis 17:00 Uhr im Konferenzsaal des Bayerischen Landtags eine Sachverständigenanhörung zur Novelle statt, die unter anderem auf Initiative der Grünen zustande kam. Hierneis betonte, für eine wissenschaftlich fundierte Wasserpolitik fehlten verlässliche Daten, da es bis heute keine flächendeckenden Messpflichten für Wasserentnahmen gebe.
Die Anhörung soll ökologische, rechtliche und versorgungstechnische Auswirkungen des Gesetzentwurfs analysieren.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wasserzähler (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Patrick Friedl, Christian Hierneis
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Landtags-Grüne, Staatsregierung, Wasser- und Bodenverbände, Bewässerungsverbände, Bayerischer Landtag.
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 2. Dezember.
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
München
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Die Landtags-Grünen in Bayern kritisieren die geplante Novelle des Wassergesetzes scharf, da sie Partikularinteressen begünstigt und das Grundwasser gefährden könnte, anstatt nachhaltige Maßnahmen zum Schutz der Ressource zu fördern.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund für die Kritik der Landtags-Grünen in Bayern an der geplanten Novelle des Bayerischen Wassergesetzes liegt in der Befürchtung, dass die neuen Regelungen das Grundwasser gefährden könnten. Sie sehen die Bevorzugung von Partikularinteressen, insbesondere von Mitgliedern neuer Bewässerungsverbände, als problematisch an und fordern einen besseren Schutz der Wasserressourcen, um ökologische und nachhaltige Entnahmegrenzen zu gewährleisten.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Die Landtags-Grünen in Bayern haben die geplante Novelle des Wassergesetzes stark kritisiert, da sie Partikularinteressen bevorzugt und das Grundwasser gefährdet. Sie fordern eine sachverständige Anhörung zur Analyse der ökologischen und rechtlichen Auswirkungen des Entwurfs.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Gefährdung des Grundwassers, Begünstigung von Partikularinteressen, Belastung von Verbrauchern, kommunalen Wasserversorgern und Landwirten mit dem Wassercent, Gefahr der einfacheren Nutzung von Grundwasser für Bewässerung, fehlende Förderung des natürlichen Wasserrückhalts, Moorschutz und nachhaltiger Entnahmegrenzen, mangelnde verlässliche Daten für eine wissenschaftlich fundierte Wasserpolitik, keine flächendeckenden Messpflichten für Wasserentnahmen, Notwendigkeit zur Analyse ökologischer, rechtlicher und versorgungstechnischer Auswirkungen.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Landtags-Grünen in Bayern zitiert. Die naturschutzpolitischen Sprecher Patrick Friedl und Christian Hierneis kritisieren die geplante Novelle des Bayerischen Wassergesetzes scharf, da sie Partikularinteressen begünstige und eine Gefährdung des Grundwassers darstelle. Friedl warnt, dass es einfacher werden könnte, Grundwasser für Bewässerung zu nutzen, was die Ressource ernsthaft in Gefahr bringe.
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