
Brüssel () – Die Vorschriften für genveränderte Lebensmittel werden in der EU gelockert. Darauf einigten sich Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments in der Nacht zu Donnerstag in Brüssel.
Ziel der neuen Regelung für den Einsatz neuer Genomtechniken (NGT) sei es, die Wettbewerbsfähigkeit des Agrar- und Lebensmittelsektors zu verbessern und gleichzeitig die Lebensmittelsicherheit zu erhöhen sowie Abhängigkeiten zu verringern, hieß es in einer Mitteilung. Die Regelung solle zudem den Schutz von Mensch, Tier und Umwelt gewährleisten und zu den Nachhaltigkeitszielen der EU beitragen.
Das vorläufige Abkommen sieht einen vereinfachten Prozess für NGT-Pflanzen vor, die teilweise konventionellen Pflanzen gleichgestellt werden. Der dänische Landwirtschaftsminister Jacob Jensen, erklärte, dass neue genomische Techniken helfen könnten, widerstandsfähigere Pflanzen zu entwickeln, die weniger Düngemittel oder Pestizide benötigen. „Unsere Landwirte und der Agrar- und Lebensmittelsektor werden besser für Innovationen gerüstet sein und weiterhin gesunde und sichere Lebensmittel für unsere Bürger produzieren können“, sagte er.
Die Vereinbarung unterscheidet zwischen zwei Kategorien von NGT-Pflanzen. Pflanzen der Kategorie 1 sind konventionellen Pflanzen gleichgestellt und müssen nicht gekennzeichnet werden, mit Ausnahme von Saatgut. Pflanzen der Kategorie 2, die komplexere genetische Modifikationen aufweisen, unterliegen aber weiterhin den bestehenden GVO-Vorschriften, einschließlich einer Kennzeichnungspflicht. Mitgliedstaaten können den Anbau von NGT-2-Pflanzen auf ihrem Gebiet ablehnen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Supermarkt (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
EU, Europaparlament, dänischer Landwirtschaftsminister Jacob Jensen
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Brüssel
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Die EU lockert die Vorschriften für genveränderte Lebensmittel, um die Wettbewerbsfähigkeit im Agrar- und Lebensmittelsektor zu verbessern, während gleichzeitig die Lebensmittelsicherheit erhöht und Nachhaltigkeitsziele verfolgt werden; neue genomische Techniken ermöglichen widerstandsfähigere Pflanzen, wobei zwischen zwei Kategorien von genveränderten Pflanzen unterschieden wird.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund für die Lockerung der Vorschriften für genveränderte Lebensmittel in der EU ist das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit des Agrar- und Lebensmittelsektors zu verbessern, die Lebensmittelsicherheit zu erhöhen und Abhängigkeiten zu verringern. Zudem sollen neue genomische Techniken dazu beitragen, widerstandsfähigere Pflanzen zu entwickeln, die weniger Ressourcen benötigen.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Der Artikel beschreibt, dass die EU-Vorschriften für genveränderte Lebensmittel gelockert wurden, um die Wettbewerbsfähigkeit im Agrar- und Lebensmittelsektor zu steigern, während gleichzeitig die Lebensmittelsicherheit gewahrt bleibt. Dänische Regierungsvertreter begrüßen die Regelung als Chance für Innovationen in der Landwirtschaft, während besorgnis über die Kennzeichnungspflichten und mögliche Ablehnungen durch Mitgliedstaaten geäußert wird.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Agrar- und Lebensmittelsektors, Erhöhung der Lebensmittelsicherheit, Verringerung von Abhängigkeiten, Gewährleistung des Schutzes von Mensch, Tier und Umwelt, Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen der EU, vereinfachter Prozess für NGT-Pflanzen, Entwicklung widerstandsfähigerer Pflanzen, weniger Bedarf an Düngemitteln oder Pestiziden, bessere Innovationsfähigkeit für Landwirte, weiterhin gesunde und sichere Lebensmittelproduktion, Unterscheidung zwischen zwei Kategorien von NGT-Pflanzen, keine Kennzeichnungspflicht für Kategorie 1-Pflanzen, bestehende GVO-Vorschriften für Kategorie 2-Pflanzen, Möglichkeit der Ablehnung des Anbaus von NGT-2-Pflanzen durch Mitgliedstaaten.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des dänischen Landwirtschaftsministers Jacob Jensen zitiert. Er erklärt, dass neue genomische Techniken dazu beitragen könnten, widerstandsfähigere Pflanzen zu entwickeln, die weniger Düngemittel oder Pestizide benötigen, und betont, dass Landwirte besser für Innovationen gerüstet sein werden, um gesunde und sichere Lebensmittel zu produzieren.
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