
Berlin () – Die Monopolkommission warnt in einem neuen Gutachten vor einer wachsenden strukturellen Abhängigkeit bei Unterseekabeln. „Die Big-Tech-Unternehmen dominieren inzwischen den transatlantischen Datenverkehr“, sagte Kommissionschef Tomaso Duso dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe). Viele der Kabel würden außerhalb klassischer Telekomregulierung gebaut und dienten primär den eigenen Diensten großer US-Konzerne.
Dadurch fehle europäischen Behörden der Überblick über Eigentums- und Kontrollverhältnisse. „Internationale Kabel fallen oft durch das regulatorische Raster. Nationale Behörden sind oft nicht zuständig“, so Duso. Selbst die Monopolkommission habe Schwierigkeiten gehabt, verlässliche Daten zu erhalten.
Die strukturelle Abhängigkeit sei sicherheitspolitisch relevant. Rund 90 Prozent des transatlantischen Datenverkehrs liefen über von US-Tech-Konzernen finanzierte oder betriebene Kabel. Unterseekabel seien lange ein „Nischenthema“ gewesen, sagte Duso, aber eines „mit wachsender sicherheitspolitischer Relevanz“.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bojen im Meer (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Monopolkommission, Handelsblatt, US-Tech-Konzernen
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:
Berlin, transatlantische Gewässer
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Die Monopolkommission warnt in einem Gutachten, dass die zunehmende Dominanz von Big-Tech-Unternehmen über Unterseekabel den transatlantischen Datenverkehr kontrolliert und europäische Behörden in ihrer Regulierung und Übersicht über Eigentumsverhältnisse eingeschränkt sind, was zunehmend sicherheitspolitisch relevant wird.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die zunehmende Dominanz großer US-Tech-Unternehmen im Bereich der Unterseekabel, die den transatlantischen Datenverkehr steuern. Dies führt zu einer strukturellen Abhängigkeit und einer fehlenden Regulierung durch europäische Behörden, was sicherheitspolitische Bedenken aufwirft.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel äußert die Monopolkommission Bedenken über die wachsende Abhängigkeit von US-Tech-Unternehmen im Bereich der Unterseekabel, was die Kontrolle und Regulierung in Europa erschwert. Kommissionschef Tomaso Duso betont die sicherheitspolitische Relevanz, da 90 Prozent des transatlantischen Datenverkehrs über diese privaten Kabel laufen, und kritisiert das Fehlen verlässlicher Daten und Zuständigkeiten für nationale Behörden.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: wachsende strukturelle Abhängigkeit, fehlender Überblick über Eigentums- und Kontrollverhältnisse, internationale Kabel fallen oft durch das regulatorische Raster, nationale Behörden sind oft nicht zuständig, Schwierigkeiten der Monopolkommission bei der Datenbeschaffung, sicherheitspolitische Relevanz der strukturellen Abhängigkeit.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Tomaso Duso, dem Kommissionschef der Monopolkommission, zitiert. Er warnt, dass die Big-Tech-Unternehmen den transatlantischen Datenverkehr dominieren und viele Unterseekabel außerhalb klassischer Telekomregulierung gebaut werden, was den europäischen Behörden den Überblick über Eigentums- und Kontrollverhältnisse erschwert.
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