(Radolfzell, Lkr. Konstanz) Falscher Bankmitarbeiter verschafft sich Fernzugriff auf Computer – Polizei rät zu besonderer Vorsicht! (15.12.2025)

(Radolfzell, Lkr. Konstanz) Falscher Bankmitarbeiter verschafft sich Fernzugriff auf Computer – Polizei rät zu besonderer Vorsicht! (15.12.2025)

Radolfzell:

Ein Betrüger hat sich am Montagvormittag als Bankmitarbeiter ausgegeben und versucht, unter dem Vorwand angeblicher Kontounstimmigkeiten Zugriff auf ein fremdes Konto zu erlangen. Ein 65-Jähriger erhielt einen Anruf eines unbekannten Mannes, der sich als Mitarbeiter einer Bank ausgab. Der Unbekannte machte ihm weiß, dass es zu unregelmäßigen Aktivitäten auf seinem Konto gekommen sei und er – um Schaden abzuwenden – Zugriff benötige. Dazu überzeugte er den 65-Jährigen eine Fernsoftware zu installieren und einen Code für sein Onlinebanking weiterzugeben. In der Folge setzte der Betrüger das Überweisungslimit hoch und tätigte anschließend eine Überweisung in Höhe von mehreren tausend Euro auf ein türkisches Konto.

Als der 65-Jährige schließlich doch misstrauisch wurde, ließ er sein Konto, auf dem die Zahlung bislang zum Glück „nur“ vorgemerkt war, sperren.

Seriöse werden niemals unaufgefordert anrufen und um Passwörter oder die Installation von Fernwartungssoftware bitten. Nicht nur angebliche Bankangestellte, sondern auch vermeintliche Servicemitarbeiter von Zahlungsdienstleistern und anderen Finanzinstitutionen versuchen mit ähnlichen Taktiken, sensible Daten zu erlangen.

Hinweise zur Vermeidung von Computerbetrug:

Kein Fernzugriff: Banken fordern niemals auf Programme zur Kontoprüfung zu installieren.

Misstrauisch bei unbekannten Anrufen: Lassen Sie sich nicht unter setzen und prüfen Sie die Angaben durch direkten Kontakt zur Bank.

Rücksprache mit Angehörigen: Sprechen Sie offen mit älteren Familienmitgliedern über solche Betrugsmaschen und sensibilisieren Sie sie.

Die Polizei rät, bei Verdachtsmomenten Anzeige zu erstatten, um weitere Fälle zu verhindern. Bleiben Sie wachsam – Aufklärung und Vorsicht können viel bewirken.

Für weiterführende Informationen zu Betrugsprävention und Sicherheit besuchen Sie die Webseite der Kriminalprävention der Polizei unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps.

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Kontakt

Newsroom: Polizeipräsidium Konstanz
Rückfragen an:

Katrin Rosenthal
Polizeipräsidium Konstanz
Pressestelle
Telefon: 07531 995-3355
Durchwahl: 07531 995-1014
E-Mail: konstanz.pressestelle@polizei.bwl.de

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Weitere Informationen

Quellenangaben

Textquelle: Polizeipräsidium Konstanz, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110973/6180713

Häufige Fragen

Was soll ich tun, wenn ich einen verdächtigen Anruf erhalte?

Legen Sie auf und kontaktieren Sie Ihre Bank direkt über die offiziellen Kontaktdaten, um die Situation zu klären.

Fordern Banken niemals Fernzugriff auf meinen Computer?

Richtig, seriöse Banken werden niemals um die Installation von Fernwartungssoftware oder um Passwörter bitten.

Wie kann ich meine Angehörigen vor Betrug schützen?

Sprechen Sie offen mit älteren Familienmitgliedern über Betrugsmaschen und sensibilisieren Sie sie für die Gefahren.

Was passiert, wenn ich bereits auf einen Betrüger hereingefallen bin?

Sperren Sie sofort Ihr Konto und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, um weiteren Schaden zu vermeiden.

Gibt es spezielle Hinweise zur Vermeidung von Computerbetrug?

Ja, vermeiden Sie die Installation von Programmen zur Kontoprüfung und seien Sie vorsichtig bei unbekannten Anrufen.

Wie kann ich meine Online-Banking-Sicherheit erhöhen?

Nutzen Sie starke Passwörter, aktivieren Sie Zwei-Faktor-Authentifizierung und seien Sie vorsichtig bei verdächtigen Aktivitäten.

Wo finde ich weitere Informationen zur Betrugsprävention?

Besuchen Sie die Webseite der Kriminalprävention der Polizei unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps.

Was sind typische Anzeichen für einen Betrugsversuch?

Dazu gehören unerwartete Anrufe, Druck zur sofortigen Handlung und die Aufforderung zur Preisgabe sensibler Daten.

Wie kann ich verdächtige Anrufe melden?

Sie können verdächtige Anrufe der Polizei melden, um andere vor ähnlichen Betrugsversuchen zu schützen.