Sachsen-Anhalt fördert Versicherungen für Obst- und Hopfenbauern

Sachsen-Anhalt fördert Versicherungen für Obst- und Hopfenbauern

() – Das Land Sachsen-Anhalt hat das Antragsverfahren für die Förderung von Versicherungsprämien für Obst- und Hopfenbaubetriebe im kommenden Jahr eröffnet. Das teilte das Wirtschaftsministerium in Magdeburg mit.

Anträge können bis zum 24. Februar 2026 gestellt werden.

Die Förderung richtet sich an kleine und mittlere Betriebe mit Sitz in Sachsen-Anhalt. Gefördert werden bis zu 50 Prozent der Prämien für Versicherungen, die Risiken wie Spätfrost ab 1. April, Sturm, Starkregen und Hagel abdecken.

Landwirtschaftsminister Sven Schulze betonte, die Maßnahme solle Betriebe gegen die zunehmenden Risiken des Klimawandels wappnen und die Resilienz der Landwirtschaft stärken.

Hintergrund sind die immer häufiger auftretenden extremen Witterungsereignisse. Das Ministerium verwies darauf, dass angesichts der Haushaltslage nicht absehbar sei, inwieweit künftig noch Ad-Hoc-Beihilfen bei Extremwetter zur Verfügung stünden.

Zudem würden nicht versicherte Betriebe im Schadensfall gemäß EU-Beihilferecht geringere Hilfszahlungen erhalten. Antragsformulare und weitere Informationen sind online unter dem Stichwort ‚Ertragsversicherung Obst und Hopfen – FP 7845‘ verfügbar.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Obst im Supermarkt (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Sachsen-Anhalt, Wirtschaftsministerium, Landwirtschaftsminister Sven Schulze, EU

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

24. Februar 2026

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Magdeburg, Sachsen-Anhalt

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Sachsen-Anhalt hat das Antragsverfahren für Förderungen von bis zu 50 % der Versicherungsprämien für Obst- und Hopfenbaubetriebe eröffnet, um diese gegen klimabedingte Risiken zu unterstützen, wobei Anträge bis zum 24. Februar 2026 gestellt werden können.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist der zunehmende Einfluss des Klimawandels, der zu häufigeren extremen Witterungsereignissen wie Spätfrost, Sturm, Starkregen und Hagel führt. Dies stellt eine wachsende Bedrohung für Obst- und Hopfenbaubetriebe in Sachsen-Anhalt dar. Die Maßnahme zielt darauf ab, diese Betriebe durch die Förderung von Versicherungskosten zu unterstützen und ihre Resilienz zu stärken.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel wird die Eröffnung des Antragsverfahrens zur Förderung von Versicherungsprämien für Obst- und Hopfenbaubetriebe in Sachsen-Anhalt beschrieben, um diese gegen klimabedingte Risiken abzusichern. Landwirtschaftsminister Sven Schulze hebt hervor, dass die Maßnahme notwendig ist, um die Resilienz der Landwirtschaft zu stärken, angesichts der steigenden Häufigkeit extremer Wetterereignisse.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:

Förderung von Versicherungsprämien für Obst- und Hopfenbaubetriebe, Unterstützung für kleine und mittlere Betriebe, bis zu 50 Prozent der Prämien werden gefördert, Betriebe werden gegen Risiken des Klimawandels wappnen, Resilienz der Landwirtschaft stärken, geringere Hilfszahlungen für nicht versicherte Betriebe im Schadensfall, ungewisse Verfügbarkeit von Ad-Hoc-Beihilfen bei Extremwetter.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Landwirtschaftsminister Sven Schulze zitiert. Er betont, dass die Maßnahme dazu beitragen soll, die Betriebe gegen die zunehmenden Risiken des Klimawandels zu wappnen und die Resilienz der Landwirtschaft zu stärken.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur