
Erfurt () – Der Freistaat Thüringen hat nach Angaben der Linksfraktion in den letzten drei Jahren rund 140 Millionen Euro an Einnahmen durch die Senkung der Grunderwerbsteuer verloren. Pro Jahr fehlten dem Landeshaushalt dadurch etwa 45 Millionen Euro, sagte der Fraktionsvorsitzende Christian Schaft.
Schaft kritisierte, dass dieses Geld nun für Investitionen in Jugendclubs, Schulsanierungen, Sportstätten oder Feuerwehrgerätehäuser fehle.
Die Senkung der Grunderwerbsteuer sei 2023 mit Stimmen von CDU, AfD und FDP beschlossen worden. Der Linken-Politiker bezweifelt, dass die Steuersenkung zu einem erhofften Bauboom geführt habe, und vermutet stattdessen, dass vor allem Investoren profitiert hätten.
Der Fraktionsvorsitzende forderte, stärker über die Einnahmeseite der Haushaltsfinanzen zu diskutieren.
Mit den zusätzlichen Mitteln könne man mehr bewegen, insbesondere im sozialen Wohnungsbau. Vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft sei der Bedarf an barrierefreiem und bezahlbarem Wohnraum immens gestiegen, weshalb das Land dort aktiver werden müsse.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Christian Schaft (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Christian Schaft
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Linksfraktion, CDU, AfD, FDP
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Erfurt, Thüringen
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Die Linksfraktion in Thüringen kritisiert, dass der Freistaat in den letzten drei Jahren durch die Senkung der Grunderwerbsteuer etwa 140 Millionen Euro verloren hat, was Investitionen in wichtige soziale Projekte behindert.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund des beschriebenen Ereignisses ist die Senkung der Grunderwerbsteuer in Thüringen, die 2023 von CDU, AfD und FDP beschlossen wurde. Dies führte zu einem Einnahmeverlust von etwa 140 Millionen Euro für den Landeshaushalt in drei Jahren, was direkte Auswirkungen auf Investitionen in soziale Infrastruktur wie Jugendclubs, Schulen und Feuerwehrgerätehäuser hat. Kritiker wie Christian Schaft von der Linken betonen, dass diese Steuersenkung nicht zu einem Bauboom geführt habe, sondern vor allem Investoren zugutekam.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird kritisiert, dass die Senkung der Grunderwerbsteuer in Thüringen, die mit den Stimmen von CDU, AfD und FDP beschlossen wurde, zu einem erheblichen Einnahmeverlust von rund 140 Millionen Euro in drei Jahren geführt hat, was die Finanzierung wichtiger Projekte wie Jugendclubs und Schulsanierungen beeinträchtigt. Christian Schaft von der Linksfraktion fordert, verstärkt über die Einnahmeseite des Landeshaushalts zu diskutieren, um den steigenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum zu decken.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:
Verlust von rund 140 Millionen Euro an Einnahmen, jährlich fehlende 45 Millionen Euro im Landeshaushalt, fehlendes Geld für Investitionen in Jugendclubs, Schulsanierungen, Sportstätten, Feuerwehrgerätehäuser, Zweifel an einem erhofften Bauboom, vermuteter Nutzen vor allem für Investoren, Bedarf an mehr sozialem Wohnungsbau, gestiegener Bedarf an barrierefreiem und bezahlbarem Wohnraum.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Christian Schaft, dem Fraktionsvorsitzenden der Linksfraktion, zitiert. Er kritisiert, dass der Freistaat Thüringen durch die Senkung der Grunderwerbsteuer etwa 140 Millionen Euro verloren hat, was die Finanzierung wichtiger Investitionen in Jugendclubs, Schulsanierungen und andere Bereiche beeinträchtigt. Schaft fordert eine genauere Diskussion über die Einnahmeseite der Haushaltsfinanzen, um mehr für den sozialen Wohnungsbau zu erreichen.
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