
Berlin () – Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert schnellere Gerichtsverfahren für Täter, die rund um die Silvesternacht Polizisten und andere mit Böllern verletzen.
Dem „Tagesspiegel“ sagte GdP-Chef Andreas Roßkopf: „Bei Angriffen gegen unsere Kolleginnen und Kollegen muss die Strafe mit aller Härte auf dem Fuße folgen.“ Roßkopf bedauerte: „Leider hat sich politisch trotz der großen Bestürzung im letzten Jahr an Silvester bislang nichts geändert.“
Zuletzt hatte Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) angekündigt, Angriffe auf Polizisten härter bestrafen zu wollen. „Solche Strafen müssen aber auch zeitnah umgesetzt werden, sonst schrecken sie niemanden ab“, sagte Roßkopf. „Monatelange Verfahren sowie moderate Urteile bringen uns da nicht weiter. Wir sprechen hier nicht von Kavaliersdelikten, sondern von Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz.“
In Berlin habe man im vergangenen Jahr gesehen, welchen Schaden Feuerwerksraketen und Kugelbomben anrichten könnten. „Dabei handelt es sich ganz klar um gefährliche Sprengstoffe, die erhebliche Verletzungen bis hin zum Tod verursachen können“, warnte Roßkopf. „In einigen Bereichen in deutschen Großstädten und an Hauptbahnhöfen haben sich Situationen entwickelt, die nicht mehr akzeptabel sind.“ Für viele Polizisten sei Silvester „sehr herausfordernd“, denn „es besteht immer die Gefahr, verletzt zu werden“.
Der GdP-Vorsitzende befürwortete in diesem Zusammenhang auch stärkere Grenzkontrollen. „Zoll und Bundespolizei haben gerade jetzt zu Silvester an den Grenzen zu Polen und Tschechien ein Auge auf illegale Böller, die über die Grenze gebracht werden sollen.“ Auch diese Kontrollen, so Roßkopf, zeigten aber nur Wirkung, wenn Strafen „sehr schnell und mit aller Konsequenz durch die Gerichte umgesetzt werden“.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Andreas Roßkopf, Stefanie Hubig
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Gewerkschaft der Polizei (GdP), Tagesspiegel, Stefanie Hubig (SPD), Zoll, Bundespolizei
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, deutsche Großstädte, an Hauptbahnhöfen, an den Grenzen zu Polen, an den Grenzen zu Tschechien.
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Die Gewerkschaft der Polizei fordert schnellere und härtere Gerichtsverfahren für Angriffe mit Böllern auf Polizisten an Silvester, da monatelange Verfahren und moderate Strafen nicht abschreckend wirken und die Sicherheit der Beamten gefährden.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Auslöser für die Forderungen der Gewerkschaft der Polizei (GdP) sind die verletzenden Angriffe auf Polizisten und andere Personen während der Silvesternacht, bei denen mit Böllern und Feuerwerkskörpern geworfen wurde. Die GdP betont die Notwendigkeit von schnelleren Gerichtsverfahren und härteren Strafen für solche Taten, um die Sicherheit der Polizeibeamten zu gewährleisten und zukünftige Vorfälle zu verhindern.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel äußert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ihre Forderung nach schnelleren Gerichtsverfahren und härteren Strafen für Angriffe auf Polizisten, insbesondere nach den Vorfällen rund um die Silvesternacht. GdP-Chef Andreas Roßkopf kritisiert, dass trotz politischer Bestürzung keine wirklichen Änderungen erfolgt sind und fordert ein entschlossenes Vorgehen, um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: schnellere Gerichtsverfahren für Täter, härtere Strafen für Angriffe auf Polizisten, zeitnahe Umsetzung der Strafen, Verhinderung monatelanger Verfahren, Verhinderung moderater Urteile, Gefahr erheblicher Verletzungen bis hin zum Tod, Entwicklung unakzeptabler Situationen in Städten, Herausforderungen für Polizisten an Silvester, verstärkte Grenzkontrollen, Kontrolle illegaler Böller.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Andreas Roßkopf, dem Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), zitiert. Er fordert schnellere Gerichtsverfahren für Täter, die Polizisten mit Böllern verletzen, und betont, dass die Strafen bei Angriffen auf Polizisten „mit aller Härte auf dem Fuße folgen“ müssen. Roßkopf bedauert zudem, dass sich politisch seit dem letzten Silvester trotz großer Bestürzung nichts geändert hat.
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