Rotes Kreuz fordert geschützte Notoperationssäle in Krankenhäusern

Rotes Kreuz fordert geschützte Notoperationssäle in Krankenhäusern

Berlin () – Krankenhäuser müssen nach Ansicht des Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Hermann Gröhe, für einen Verteidigungsfall besser ausgerüstet werden. Er habe vor Kurzem in Israel das Krankenhaus der Ben-Gurion-Universität besucht, sagte Gröhe der „Rheinischen Post“. „Es hält in geschützten Kellerräumen Notoperationssäle vor. So sollte es auch bei uns in bestimmten Krankenhäusern sein.“

„Wir müssen in einem bewaffneten Konflikt vor allem auch handlungsfähig bleiben“, so Gröhe. „Krankenhäuser müssen beispielsweise so eingerichtet werden, dass sie im Ernstfall weiter die Gesundheitsversorgung sicherstellen können.“

Zugleich beklagte Gröhe eine wachsende Zahl an Angriffen auf Helfer in Krisengebieten. „Es gibt eine unglaubliche Verrohung. Humanitäre Einsatzkräfte sind immer häufiger Opfer gezielter Angriffe.“ So berichteten viele Organisationen von Attacken auf gekennzeichnete Fahrzeuge oder auf ihre Krankenhäuser. „Die humanitäre Hilfe wird zu wenig geschützt, das humanitäre Völkerrecht verletzt und ausgehöhlt. Das ist eine Entwicklung, der wir uns entgegenstellen müssen“, sagte Gröhe.

4,2/5 (16 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Krankenhaus (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Ben-Gurion-Universität, Rheinische Post

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Die relevanten Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

Berlin, Israel (Krankenhaus der Ben-Gurion-Universität).

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Hermann Gröhe, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, fordert eine bessere Ausstattung von Krankenhäusern für Verteidigungsfälle, basierend auf Beispielen aus Israel, und kritisiert die zunehmenden Angriffe auf humanitäre Helfer in Krisengebieten.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund des Ereignisses ist die Notwendigkeit, Krankenhäuser besser auf bewaffnete Konflikte vorzubereiten, um die Gesundheitsversorgung im Verteidigungsfall aufrechtzuerhalten. Dies wird von der wachsenden Anzahl gezielter Angriffe auf humanitäre Helfer und Einrichtungen sowie der allgemeinen Verrohung in Krisengebieten beeinflusst.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel äußert Hermann Gröhe, Präsident des DRK, die Notwendigkeit, deutsche Krankenhäuser für Verteidigungsfälle besser auszurüsten, um die Gesundheitsversorgung im Ernstfall sicherzustellen. Er hebt zudem die zunehmenden Angriffe auf humanitäre Helfer hervor und kritisiert die unzureichende Protektion humanitärer Einsätze sowie die Verletzung des humanitären Völkerrechts.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Krankenhäuser müssen besser ausgerüstet werden, Notoperationssäle in geschützten Kellerräumen müssen vorhanden sein, handlungsfähig bleiben im bewaffneten Konflikt, Gesundheitsversorgung im Ernstfall sicherstellen, wachsende Zahl an Angriffen auf Helfer, humanitäre Hilfe wird zu wenig geschützt, humanitäres Völkerrecht wird verletzt und ausgehöhlt.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Hermann Gröhe, dem Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), zitiert. Er fordert, dass Krankenhäuser für einen Verteidigungsfall besser ausgerüstet werden, um in einem bewaffneten Konflikt handlungsfähig zu bleiben und die Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Gröhe beklagt zudem die zunehmenden Angriffe auf humanitäre Einsatzkräfte und fordert besseren Schutz für diese.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur (Alle anzeigen)