Nr.: 0851–Silvester in der Hansestadt – Polizei Bremen zieht vorläufige Bilanz–

Nr.: 0851–Silvester in der Hansestadt – Polizei Bremen zieht vorläufige Bilanz–

Bremen:

Ort: Bremen

: 31.12.25 bis 1.1.26

Hinter der Bremen liegt eine arbeitsreiche Nacht. In der Silvesternacht sorgten viele typische Delikte wie Körperverletzungen, unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern sowie Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz für bei den Einsatzkräften. Zudem kam es wieder vereinzelt zu Angriffen auf Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr, auch mit Pyrotechnik. Dabei zogen sich fünf Polizisten ein Knalltrauma zu, konnten aber ihren Dienst fortsetzen. Die Feuerwehr musste bei Einsätzen unterstützt werden, nachdem es zu Angriffen auf Einsatzkräfte gekommen war. Einsatzmittel kamen nach aktuellem Stand nicht zu Schaden.

Auch in diesem Jahr war die Polizei mit verstärkten Kräften in der Stadt im Einsatz. Die Polizistinnen und Polizisten rückten im Zeitraum von 18 Uhr bis 6 Uhr am Neujahrsmorgen zu 300 Einsätzen aus.

Zahlreiche Menschen feierten den Jahreswechsel auf den Straßen Bremens, vor allem rund um den Bahnhofsvorplatz, die Schlachte, die Weserbrücken und die Sielwallkreuzung. Überall wurde kräftig Silvesterfeuerwerk gezündet. Die Polizei war an den Hotspots mit erhöhter Präsenz vor Ort und ahndete vor allem Verstöße gegen das Böllerverbot. Zwischen Mitternacht und 1 Uhr kam es dazu zu mehreren Bränden im Stadtgebiet, darunter diverse Wohnungs- und Mülltonnenbrände sowie zwei Fahrzeugbrände.

An der Sielwallkreuzung wurden mehrfach Altpapier, Unrat sowie ein E-Scooter abgebrannt. Tatverdächtige konnten durch die Polizei gestellt werden. Während der Festnahme kam es zu Solidarisierungsaktionen und die Einsatzkräfte wurden angegriffen. Sie mussten Reizgas einsetzen, um die Lage zu beruhigen. Aufgrund von Bewurf und Beschuss durch Böller konnte die Feuerwehr den Bereich nicht befahren. Der Kleinbrand wurde daher durch den Wasserwerfer der Polizei gelöscht. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

In Tenever wurde ein auf dem Dach einer Kita gemeldet. Die Feuerwehr konnte zunächst vor Ort nicht arbeiten, da etwa 20 Personen die Einsatzkräfte mit Böllern und Raketen beschossen. Alarmierte Polizeikräfte sicherten die Lage, wodurch der Brand schließlich gelöscht werden konnte. Durch eine eingeschlagene Scheibe wurden jedoch immer wieder Feuerwerkskörper in die Räume geworfen. Die Polizei schritt ein, wurde währenddessen durch die auf 50 Personen angewachsene Menschenmenge durchgehend beleidigt und mit Böllern beworfen, die direkt vor ihnen explodierten. Verletzt wurde niemand. Etwas später verlagerte sich die Situation auf ein Parkdeck in der Nähe. Mit Unterstützungskräften konnte die Lage schlussendlich beruhigt werden. Es wurden Personen kontrolliert und dabei Schreckschusswaffen, Messer und Reizgas sichergestellt. Gegen die Tatverdächtigen wurden entsprechende Ermittlungen eingeleitet und Platzverweise ausgesprochen.

Siehe auch:  Nr.: 0749 --Polizei sucht Kupferdiebe--

Zeugenhinweise in allen Fällen gehen an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888.

Darüber hinaus kam es zu mehreren Einsatzanlässen aufgrund leichter Verletzungen, die durch den missbräuchlichen oder unsachgemäßen Umgang mit Pyrotechnik verursacht wurden. In einem Fall erlitt eine Person jedoch eine so schwere Handverletzung, dass die zuerst eintreffenden Polizeikräfte zur Erstversorgung ein Tourniquet anlegen mussten.

Kontakt

Newsroom: Polizei Bremen
Rückfragen an:

Pressestelle Polizei Bremen
Franka Haedke
Telefon: 0421/362-12114
Fax: 0421/362-3749
http://www.polizei.bremen.de
http://www.polizei-beratung.de

Quellenangaben

Textquelle: Polizei Bremen, übermittelt durch aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/35235/6188314

Häufige Fragen

Was waren die häufigsten Delikte in der Silvesternacht in Bremen?

In der Silvesternacht wurden vor allem Körperverletzungen, unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern und Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz registriert.

Wie viele Einsätze hatte die Polizei Bremen während der Silvesternacht?

Die Polizei Bremen rückte zwischen 18 Uhr und 6 Uhr am Neujahrsmorgen zu insgesamt 300 Einsätzen aus.

Gab es Verletzte unter den Einsatzkräften der Polizei?

Ja, fünf Polizisten erlitten ein Knalltrauma, konnten jedoch ihren Dienst fortsetzen.

Wo feierten die Menschen in Bremen den Jahreswechsel?

Die Feierlichkeiten fanden vor allem rund um den Bahnhofsvorplatz, die Schlachte, die Weserbrücken und die Sielwallkreuzung statt.

Wie reagierte die Polizei auf Verstöße gegen das Böllerverbot?

Die Polizei war an den Hotspots mit erhöhter Präsenz vor Ort und ahndete Verstöße gegen das Böllerverbot.

Was geschah bei den Bränden im Stadtgebiet?

Es kam zu mehreren Bränden, darunter Wohnungs- und Mülltonnenbrände sowie zwei Fahrzeugbrände, die von der Feuerwehr gelöscht wurden.

Wie ging die Polizei mit Angriffen auf Einsatzkräfte um?

Die Polizei setzte Reizgas ein, um die Lage zu beruhigen, nachdem sie mit Böllern und Raketen angegriffen wurde.

Was passierte in Tenever während der Silvesternacht?

In Tenever wurde ein Brand auf dem Dach einer Kita gemeldet, während die Einsatzkräfte mit Böllern beschossen wurden.

Welche Gegenstände wurden bei Kontrollen sichergestellt?

Bei Kontrollen wurden Schreckschusswaffen, Messer und Reizgas sichergestellt.

Wie können Zeugen Hinweise zu den Vorfällen geben?

Zeugen können Hinweise an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 geben.

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