
Frankfurt/Main () – Am Donnerstag hat der Dax mit einem knappen Plus gegenüber dem Vortagesschluss geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.127 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von wenigen Punkten. Nach einem freundlichen Start drehte der Dax bis zum Mittag ins Minus, bevor er am Nachmittag in den grünen Bereich zurückkehrte.
„Die Hoffnungen auf den lang ersehnten konjunkturellen Aufschwung in Deutschland haben heute durch den überraschend starken Aufwärtstrend in den Auftragseingängen der Industrie neue Nahrung erhalten“, kommentierte Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets. „Die Geduld der Anleger im Hinblick auf das Rüstungs- und Infrastrukturpaket und Fiskalanreize durch die Bundesregierung könnte sich langsam auszahlen. Mit weiteren 5,9 Prozent Plus im November stiegen die Auftragseingänge bereits den dritten Monat in Folge und sorgten so für ein Dreimonatsplus von knapp zehn Prozent, das fast schon als Auftragsboom bezeichnet werden könnte.“
So komme die aktuelle Nachfragedynamik aus dem Inland und nicht wie so oft in der Vergangenheit aus dem Ausland, erklärte Romar. „Besonders gefragt sind Rüstungsgüter, aber auch Produkte und Großprojekte aus der Metallverarbeitung und dem Technologiesektor. Hält dieser Trend an, könnte die Konjunktur in Deutschland in diesem Jahr positiv überraschen und die vielen verteilten Vorschusslorbeeren im Dax bestätigen. Die Schere zwischen Wunsch und Wirklichkeit bei einem rekordverdächtigen Indexstand von über 25.000 Punkten könnte sich schließen und Bewertungssorgen vom Tisch fegen.“
Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Deutscher Telekom, Adidas und Bayer an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Aktien von Infineon und Siemens Energy.
Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 28 Euro und damit vier Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund sieben bis neun Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis stieg hingegen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 61,19 US-Dollar, das waren 2,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1653 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8581 Euro zu haben.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Anzeigetafel in der Frankfurter Börse |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Christine Romar
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Deutsche Telekom, Adidas, Bayer, Infineon, Siemens Energy, CMC Markets, Bundesregierung
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Datum oder Zeitraum: Donnerstag (genaues Datum nicht erwähnt)
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Frankfurt/Main
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Am Donnerstag schloss der Dax leicht im Plus bei 25.127 Punkten, gestützt durch positive Industrieauftragseingänge, während die Gaspreise sanken und der Ölpreis anstieg.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Dax konnte am Donnerstag ein leichtes Plus verbuchen, ausgelöst durch überraschend starke Auftragseingänge in der Industrie, die Hoffnungen auf einen konjunkturellen Aufschwung in Deutschland neu belebten. Insbesondere die Nachfrage nach Rüstungsgütern und Produkten aus der Metallverarbeitung trug zu diesem positiven Trend bei.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass die Anleger optimistisch auf die positive Entwicklung der Auftragseingänge in der Industrie reagiert haben, was zur Stabilität des Dax beigetragen hat. Christine Romar betont, dass die Geduld der Anleger hinsichtlich staatlicher Fiskalanreize möglicherweise belohnt wird, während die Nachfrage vor allem aus dem Inland kommt.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:
Hoffnungen auf konjunkturellen Aufschwung, Geduld der Anleger könnte sich auszahlen, Dreimonatsplus von knapp zehn Prozent, positive Überraschung der Konjunktur in Deutschland, Schließung der Schere zwischen Wunsch und Wirklichkeit, Bewertungssorgen vom Tisch fegen, sinkender Gaspreis, implizierter Verbraucherpreis von sieben bis neun Cent pro kWh, steigender Ölpreis, schwächere europäische Gemeinschaftswährung.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets, zitiert. Sie kommentiert, dass die Hoffnungen auf einen konjunkturellen Aufschwung in Deutschland durch einen starken Anstieg der Auftragseingänge in der Industrie beflügelt werden, was auf eine positive Entwicklung der deutschen Konjunktur hindeuten könnte.
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