
Berlin () – Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die SPD laut neuer Infratest-Umfrage nur noch auf 13 Prozent (-1 im Vergleich zum Dezember). Schwächer war die Partei in der Erhebung für den „Deutschlandtrend“ der ARD zuletzt im August 2019 (damals 12 Prozent).
Die Union käme der Umfrage zufolge derzeit auf 28 Prozent – das ist ein Punkt mehr als im Dezember. Die AfD hätte unverändert 25 Prozent in Aussicht, die Grünen bleiben bei 12 Prozent und die Linke bei 10 Prozent.
Das BSW verschlechtert sich in der Sonntagsfrage leicht auf 3 Prozent (-1) und bliebe damit wie die FDP (3 Prozent, +/-0) unterhalb der Mandatsschwelle. Alle anderen Parteien kommen derzeit zusammen auf 6 Prozent (+1).
Mit der Arbeit der Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD ist laut Umfrage wie bereits zum Jahresende 2025 jeder fünfte Deutsche (20 Prozent) sehr zufrieden bzw. zufrieden. Mit 78 Prozent überwiegt weiterhin die Unzufriedenheit mit dem Regierungshandeln. Knapp jeder Zweite (48 Prozent) hält es für eher wahrscheinlich, dass die Bundesregierung 2026 bestehen bleibt. 45 Prozent halten das hingegen für eher unwahrscheinlich.
Aus dem Bundeskabinett überzeugt wie in den vergangenen Monaten nur Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) eine Mehrheit der Deutschen. 57 Prozent sind mit seiner Arbeit sehr zufrieden oder zufrieden (-1 im Vergleich zu Dezember). Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) kommt auf 26 Prozent Zufriedenheit (-4); 56 Prozent sind mit seiner Arbeit weniger beziehungsweise gar nicht zufrieden.
Mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind 24 Prozent sehr zufrieden beziehungsweise zufrieden (+1); 73 Prozent sind mit ihm weniger beziehungsweise gar nicht zufrieden. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) erreicht ebenfalls einen Zufriedenheitswert von 24 Prozent (-4); 52 Prozent sind mit ihm unzufrieden. Mit Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sind 14 Prozent zufrieden und 43 Prozent unzufrieden; ebenfalls 43 Prozent kennen sie nicht oder trauen sich kein Urteil zu.
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kommt aktuell auf 33 Prozent Zufriedenheit bei den Deutschen (-5 im Vergleich zu August 2025); 58 Prozent sind mit ihm weniger beziehungsweise gar nicht zufrieden. Von den Oppositionspolitikern überzeugt Alice Weidel (AfD-Fraktionsvorsitzende) 25 Prozent der Deutschen (-1 im Vergleich zu Oktober 2025); 64 Prozent sind mit ihr unzufrieden.
Der Linken-Vorsitzende Jan van Aken erreicht aktuell 13 Prozent Zufriedenheit (+/-0); 29 Prozent sind mit ihm weniger beziehungsweise gar nicht zufrieden und 58 Prozent kennen ihn nicht oder trauen sich kein Urteil zu. Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner kommt auf 9 Prozent Zufriedenheit; 26 Prozent sind mit ihr unzufrieden; knapp zwei Drittel (65 Prozent) kennen sie nicht oder trauen sich kein Urteil zu. Für sie war es die erste Abfrage im „Deutschlandtrend“ der ARD.
Befragt wurden von Infratest 1.323 Wahlberechtigten von Montag bis Mittwoch dieser Woche.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bärbel Bas, Lars Klingbeil, Matthias Miersch am 08.01.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Bärbel Bas, Lars Klingbeil, Matthias Miersch, Boris Pistorius, Friedrich Merz, Alexander Dobrindt, Katherina Reiche, Markus Söder, Alice Weidel, Jan van Aken, Franziska Brantner
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Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 08.01.2026.
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Berlin
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Laut einer Infratest-Umfrage käme die SPD bei einer Bundestagswahl am Sonntag nur auf 13 Prozent, während die Union mit 28 Prozent und die AfD mit 25 Prozent die höchsten Werte erzielen, während die Zufriedenheit mit der Bundesregierung weiterhin niedrig bleibt.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund für die beschriebenen Umfrageergebnisse ist die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der Arbeit der Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD, die seit Ende 2025 vorherrscht. Nur 20 Prozent der Befragten sind mit der Regierungsarbeit zufrieden, während 78 Prozent unzufrieden sind, was sich negativ auf die Umfragewerte der SPD auswirkt.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der Bundesregierung betont, wobei 78 Prozent der Befragten unzufrieden sind. Politiker wie Boris Pistorius erzielen zwar höhere Zufriedenheitswerte, trotzdem bleibt die Zustimmung zur Regierungsarbeit gering, was auf eine kritische Reaktion der Öffentlichkeit hinweist.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:
- SPD nur noch 13 Prozent,
- Unzufriedenheit mit der Bundesregierung bei 78 Prozent,
- Mehrheit glaubt nicht an Fortbestand der Bundesregierung,
- BSW und FDP unterhalb der Mandatsschwelle,
- Zufriedenheit mit Verteidigungsminister Boris Pistorius bei 57 Prozent,
- Rückgang der Zufriedenheit mit Lars Klingbeil auf 26 Prozent,
- Zufriedenheit mit Friedrich Merz bei 24 Prozent,
- Unzufriedenheit mit Innenminister Alexander Dobrindt bei 52 Prozent,
- Bayerischer Ministerpräsident Markus Söder mit 58 Prozent Unzufriedenheit,
- Alice Weidel überzeugt 25 Prozent der Deutschen,
- Unbekanntheit bei Jan van Aken und Franziska Brantner.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Im Artikel wird keine direkte Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert. Es werden lediglich Umfragedaten und Zufriedenheitswerte zu verschiedenen Politikern und Parteien dargestellt, ohne dass spezifische Kommentare oder Aussagen von einzelnen Personen enthalten sind.
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