
Wiesbaden () – Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind im November 2025 um 3,2 Prozent gegenüber November 2024 gestiegen.
Im August 2025, dem vorherigen Berichtsmonat der Statistik, hatte der Preisanstieg im Vorjahresvergleich 3,1 Prozent betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilte, erhöhten sich die Baupreise im November 2025 gegenüber August 2025 um 0,5 Prozent. Alle Preisangaben beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Mehrwertsteuer.
Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von November 2024 bis November 2025 um 2,5 Prozent. Den größten Anteil an den Rohbauarbeiten und auch am Gesamtindex für den Neubau von Wohngebäuden haben Betonarbeiten und Mauerarbeiten. Während die Preise für Betonarbeiten im Vorjahresvergleich um 1,5 Prozent zunahmen, erhöhten sich die Preise für Mauerarbeiten um 1,3 Prozent. Dachdeckungsarbeiten waren im November 2025 um 4,5 Prozent teurer als im November 2024, die Preise für Erdarbeiten stiegen im gleichen Zeitraum um 3,1 Prozent und die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten um 5,4 Prozent.
Die Preise für Ausbauarbeiten lagen im November 2025 um 3,8 Prozent über denen des Vorjahresmonats. Hierbei erhöhten sich die Preise für Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen (darunter zum Beispiel Wärmepumpen) um 4,4 Prozent. Diese haben unter den Ausbauarbeiten neben Metallbauarbeiten den größten Anteil am Baupreisindex für Wohngebäude. Für Metallbauarbeiten stiegen die Preise um 2,2 Prozent. Bei Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnischen Anlagen – darunter fallen zum Beispiel Elektro-Warmwasserbereiter und Kommunikationsanlagen – nahmen sie um 5,4 Prozent zu, bei Wärmedämm-Verbundsystemen um 3,5 Prozent.
Neben den Baupreisen werden auch die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) erhoben. Diese lagen im November 2025 um 4,1 Prozent über denen des Vorjahresmonats.
Die Neubaupreise für Bürogebäude stiegen zwischen November 2024 und November 2025 um 3,5 Prozent, für gewerbliche Betriebsgebäude gingen sie um 3,3 Prozent nach oben. Im Straßenbau erhöhten sich die Preise im November 2025 um 3,5 Prozent gegenüber November 2024. Damit lag der Anstieg im Vorjahresvergleich zum zweiten Mal in Folge bei weniger als vier Prozent. Dies war vor dem Berichtsmonat August 2025 zuletzt im Berichtsmonat Mai 2021 der Fall, so die Statistiker.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Baustelle (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Statistisches Bundesamt (Destatis), dts Nachrichtenagentur
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Das beschriebene Ereignis fand im Zeitraum von November 2024 bis November 2025 statt.
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Wiesbaden, Deutschland
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland stiegen im November 2025 um 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, mit signifikanten Erhöhungen in verschiedenen Bauarbeiten und einem Vergleich, der den niedrigsten Anstieg seit Mai 2021 zeigt.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Preisanstieg für Neubauten in Deutschland im November 2025, der um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr anstieg, wurde durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Dazu zählen steigende Kosten für Rohmaterialien, Arbeitskräfte und Bauleistungen, insbesondere in den Bereichen Beton-, Mauer- und Dachdeckungsarbeiten. Darüber hinaus könnten wirtschaftliche Rahmenbedingungen wie Inflation und Nachfrage nach Wohnraum zu den erhöhten Preisen beigetragen haben.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Der Artikel beschreibt, dass die Baupreise für konventionell gefertigtes Wohngebäude in Deutschland im November 2025 um 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind, was eine Reaktion auf verschiedene Kostensteigerungen in der Bauindustrie darstellt. Die Öffentlichkeit und Medien berichten über diesen Preisanstieg, der auch Auswirkungen auf die Instandhaltungsarbeiten und den Neubau von Büro- und Betriebsgebäuden hat.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Preisanstieg für Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude um 3,2 Prozent, Preisanstieg im Rohbau um 2,5 Prozent, Preisanstieg für Betonarbeiten um 1,5 Prozent, Preisanstieg für Mauerarbeiten um 1,3 Prozent, Preisanstieg für Dachdeckungsarbeiten um 4,5 Prozent, Preisanstieg für Erdarbeiten um 3,1 Prozent, Preisanstieg für Zimmer- und Holzbauarbeiten um 5,4 Prozent, Preisanstieg für Ausbauarbeiten um 3,8 Prozent, Preisanstieg für Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen um 4,4 Prozent, Preisanstieg für Metallbauarbeiten um 2,2 Prozent, Preisanstieg für Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnische Anlagen um 5,4 Prozent, Preisanstieg für Wärmedämm-Verbundsysteme um 3,5 Prozent, Preisanstieg für Instandhaltungsarbeiten um 4,1 Prozent, Preisanstieg für Neubaupreise von Bürogebäude um 3,5 Prozent, Preisanstieg für gewerbliche Betriebsgebäude um 3,3 Prozent, Preisanstieg im Straßenbau um 3,5 Prozent.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert. Der Text enthält lediglich statistische Informationen über Preiserhöhungen im Bauwesen in Deutschland ohne persönliche Kommentare oder Meinungen.
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