
Erfurt () – Die Linke im Thüringer Landtag fordert von der Landesregierung, nach der angekündigten Schließung des Zalando-Standorts in Erfurt Konsequenzen zu ziehen. Das teilte der Fraktionsvorsitzende Christian Schaft am Freitag mit.
Er wirft dem Online-Modehändler vor, sich nach über zehn Jahren und erhaltener Förderung aus der Verantwortung zu stehlen.
Schaft hat eine Dringlichkeitsanfrage an das Wirtschaftsministerium gestellt, um die Höhe und Bedingungen der eingesetzten Steuermittel zu erfahren. „Warme Worte für die Beschäftigten und die Forderung nach dem Einhalten des gesetzlichen Mindeststandards mit Blick auf den Sozialplan, das ist nicht genug“, erklärte er.
Die Landesregierung müsse prüfen, wie der Konzern „zur Kasse gebeten werden kann“.
Der Politiker warnte zudem das benachbarte Hessen davor, einen neuen Zalando-Standort in Gießen mit öffentlichen Mitteln zu fördern. „Das hat dieser Konzern nicht verdient“, so Schaft.
Zalando hatte angekündigt, seinen Erfurter Standort im September 2026 zu schließen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Linken-Parteitag (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Christian Schaft
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Die Linke, Thüringer Landtag, Zalando, Wirtschaftsministerium, Hessen
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
September 2026
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Erfurt, Gießen
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Die Linke im Thüringer Landtag fordert von der Landesregierung, nach der geplanten Schließung des Zalando-Standorts in Erfurt Konsequenzen zu ziehen und die Verwendung öffentlicher Fördermittel zu überprüfen, während sie auch andere Bundesländer vor einer ähnlichen Unterstützung des Unternehmens warnen.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Auslöser für das Ereignis ist die-Ankündigung von Zalando, seinen Standort in Erfurt bis September 2026 zu schließen. Dies hat die Linke im Thüringer Landtag dazu veranlasst, die Landesregierung aufzufordern, Konsequenzen zu ziehen und die Verwendung öffentlicher Mittel zu hinterfragen, insbesondere im Hinblick auf die Verantwortung des Unternehmens gegenüber den Beschäftigten.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird berichtet, dass die Linke im Thüringer Landtag von der Landesregierung Konsequenzen nach der angekündigten Schließung des Zalando-Standorts in Erfurt fordert. Fraktionsvorsitzender Christian Schaft kritisiert Zalando für den Umgang mit staatlicher Förderung und stellt eine Dringlichkeitsanfrage an das Wirtschaftsministerium bezüglich der eingesetzten Steuermittel.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:
- Dringlichkeitsanfrage an das Wirtschaftsministerium,
- Verpflichtung zur Prüfung, wie der Konzern zur Kasse gebeten werden kann,
- Warnung an Hessen, keinen neuen Zalando-Standort mit öffentlichen Mitteln zu fördern.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Christian Schaft, dem Fraktionsvorsitzenden der Linken im Thüringer Landtag, zitiert. Er kritisiert Zalando dafür, sich nach über zehn Jahren und erhaltener Förderung aus der Verantwortung zu stehlen, und fordert von der Landesregierung, herauszufinden, wie der Konzern zur Rechenschaft gezogen werden kann.
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