Dax legt zu – Rückenwind durch US-Arbeitsmarktdaten

Dax legt zu – Rückenwind durch US-Arbeitsmarktdaten

() – Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 25.262 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start auf Vortagesniveau baute der Dax bis zum frühen Nachmittag seine Zugewinne aus. Im Anschluss konnte sich der Index – bis auf einen deutlichen, aber nur vorübergehenden Einbruch – stabilisieren.

„Die Marktteilnehmer reagieren relativ entspannt auf die schlechter als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten“, kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Anstelle der erwarteten 75.000 neugeschaffenen Stellen wurden lediglich 37.000 Stellen im Privatsektor publiziert. Die Erwerbsquote fällt auf 62,4 Prozent und verfehlt ebenfalls die Erwartungen von 65,2 Prozent“, so der Analyst. „Dadurch dürften die Zinssenkungshoffnungen in den USA erneut Treibstoff bekommen.“

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Infineon, SAP und Rheinmetall an der Spitze der Kursliste. Das Schlusslicht bildeten die von Allianz, Bayer, Commerzbank und MTU.

Siehe auch:  Sieben Prozent der Berufspendler in Hessen nutzten 2024 das Fahrrad

Unterdessen stieg der : Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 28 Euro und damit drei Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund sieben bis neun Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und , sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg für seine Verhältnisse stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher 63,49 US-Dollar, das waren 2,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1630 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8598 Euro zu haben.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?

Andreas Lipkow

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Dax, Xetra, Infineon, SAP, Rheinmetall, Allianz, Bayer, Commerzbank, MTU, dts Nachrichtenagentur

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt.

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Frankfurt/Main

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Der Dax konnte am Wochenausklang um 0,5 Prozent zulegen und erreichte 25.262 Punkte, während die Marktteilnehmer trotz schwacher US-Arbeitsmarktdaten entspannt reagierten und sich Hoffnungen auf Zinssenkungen in den USA verstärkten.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Auslöser für die Kursentwicklung des Dax war die Veröffentlichung schlechter als erwarteter US-Arbeitsmarktdaten. Anstelle der erwarteten 75.000 neugeschaffenen Stellen wurden nur 37.000 gemeldet, was Erwartungen an Zinssenkungen in den USA verstärkt hat.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel wird festgestellt, dass der Dax trotz schlechter US-Arbeitsmarktdaten im Allgemeinen stabil blieb und Marktanalysten eine entspannte Reaktion der Marktteilnehmer auf die Nachrichten bemerken. Gleichzeitig könnten die enttäuschenden Arbeitsmarkdzahlen die Hoffnungen auf Zinssenkungen in den USA weiter anheizen.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Hier sind die Folgen oder Konsequenzen aus dem Artikel:

Zinssenkungshoffnungen in den USA, Anstieg des Gaspreises, Verbraucherpreis von rund sieben bis neun Cent pro kWh, Anstieg des Ölpreises, europäische Gemeinschaftswährung schwächer.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Marktanalyst Andreas Lipkow kommentiert, dass die Marktteilnehmer relativ entspannt auf die schlechter als erwarteten US-Arbeitsmarktdaten reagieren. Er merkt an, dass die Arbeitslosenzahlen die Erwartungen verfehlen und dies die Hoffnungen auf Zinssenkungen in den USA anheizen dürften.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur