Glätte ist kein Staatsversagen / Kommentar von Thorsten Fuchs

Glätte ist kein Staatsversagen / Kommentar von Thorsten Fuchs

Freiburg:

„(…) Unser Verhältnis zum Schnee ist ambivalent. Wir romantisieren ihn wohl mehr denn je. Zugleich verfluchen wir ihn sehr engagiert. Einerseits freuen wir uns über den selten gewordenen Gast: Gab es noch bis in die Achtzigerjahre in Deutschland im Schnitt 45 Schneetage pro Winter, sind es heute weniger als die Hälfte. Andererseits wurde anderes mehr: Autos, Zugverbindungen, Flüge. Der strenge Winter trifft auf ein eng getaktetes, empfindlich gewordenes System. (…) Nein, eine vereiste Straße ist kein Symbol für Staatsversagen. Und ja, Räummannschaften in den Kommunen machen mal Fehler. Aber in der Regel handelt es sich da um Männer und Frauen, die nachts um zwei einen Zwölf-Stunden-Arbeitstag beginnen. Und denen Respekt gebührt, kein Zorn.“ https://mehr.bz/bel10a

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Quellenangaben

Textquelle: Badische Zeitung, übermittelt durch aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/59333/6193568

Häufige Fragen

Warum ist unser Verhältnis zum Schnee ambivalent?

Wir romantisieren den Schnee, während wir gleichzeitig die damit verbundenen Herausforderungen verfluchen, besonders in einem modernen, eng getakteten System.

Wie viele Schneetage gab es früher in Deutschland?

In den Achtzigerjahren gab es im Schnitt 45 Schneetage pro Winter, heute sind es weniger als die Hälfte.

Ist eine vereiste Straße ein Zeichen für Staatsversagen?

Nein, eine vereiste Straße ist kein Symbol für Staatsversagen, sondern oft das Ergebnis komplexer Herausforderungen.

Wie arbeiten die Räummannschaften in den Kommunen?

Räummannschaften beginnen oft nachts um zwei Uhr und arbeiten bis zu zwölf Stunden, um Straßen von Schnee und Eis zu befreien.

Welchen Respekt verdienen die Räummannschaften?

Die und Frauen der Räummannschaften verdienen Respekt für ihre harte und ihren Einsatz in schwierigen Bedingungen.

Was passiert, wenn Räummannschaften Fehler machen?

Fehler können vorkommen, sind jedoch meist das Resultat von extremen Wetterbedingungen und nicht von mangelnder Kompetenz.

Wie hat sich die Wahrnehmung des Schnees im Laufe der Jahre verändert?

Die Wahrnehmung hat sich verändert, da der Schnee seltener geworden ist und wir ihn gleichzeitig als romantisch und problematisch empfinden.

Welche Rolle spielen Wetterbedingungen in unserem Alltag?

Wetterbedingungen beeinflussen stark unseren Alltag, insbesondere in Bezug auf und Mobilität.

Wie kann man die Arbeit der Räummannschaften unterstützen?

Indem man Verständnis für ihre Herausforderungen zeigt und ihre Arbeit wertschätzt, kann man ihre Bemühungen unterstützen.

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