
Berlin () – Der Bundesvorsitzende des Deutschen Beamtenbunds, Volker Geyer, hat die Forderung von sieben Prozent mehr, mindestens aber 300 Euro für die Landesbeschäftigten, verteidigt.
Der „Rheinischen Post“ sagte er: „Wenn mir die Arbeitgeber sagen, das sei eine astronomische Forderung, dann frage ich mich, in welchem Sonnensystem die unterwegs sind. Das ist vielmehr eine Abbildung der Wirklichkeit. Wir haben es schließlich mit massiv gestiegenen Lebenshaltungskosten zu tun.“
Das spürten die Menschen längst nicht mehr nur in den Ballungsgebieten, sondern auch in den kleineren Städten. Die Forderung bezeichnet er stattdessen als „noch völlig im Rahmen“. Geyer verlangte von der Tarifgemeinschaft der Länder bei der nächsten Verhandlungsrunde ein Gegenangebot. „Die Länder sind gut beraten, zur nächsten Verhandlungsrunde nicht mit leeren Händen anzureisen. Das darf auch kein Mini-Angebot sein, sondern sollte schon ernsthaften Verhandlungswillen widerspiegeln. Ansonsten können wir auch anders.“
Niemand solle sich der Illusion hingeben, dass Warnstreiks bei den Landesbeschäftigten nicht wehtäten, warnte er. „Alleine die Witterung der letzten Tage hat doch gezeigt, wie wichtig die Räumdienste auf den Straßen sind. Bei den Unikliniken können wir ebenfalls ordentlich Druck aufbauen. Ich bleibe aber dabei: Mit einem guten Gegenangebot können die Länder uns das alles ersparen.“
Auf den Einwand, dass die Beschäftigung im öffentlichen Dienst vergleichsweise sicher sei, während Industriearbeiter gerade um ihre Jobs bangten, sagte der Gewerkschafter: „Der sichere Arbeitsplatz zahlt weder die Miete noch den Lebensmitteleinkauf an der Supermarktkasse.“
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind: Volker Geyer.
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Deutscher Beamtenbund, Volker Geyer, Tarifgemeinschaft der Länder, Rheinische Post
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An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Volker Geyer, der Bundesvorsitzende des Deutschen Beamtenbunds, verteidigt die Forderung nach sieben Prozent mehr Gehalt oder mindestens 300 Euro für Landesbeschäftigte als angemessen angesichts der gestiegenen Lebenshaltungskosten und fordert ein ernsthaftes Gegenangebot von den Arbeitgebern.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist die stark gestiegene Lebenshaltungskosten, die die Beschäftigten im öffentlichen Dienst, insbesondere die Landesbeschäftigten, stark belasten. Der Bundesvorsitzende des Deutschen Beamtenbunds, Volker Geyer, verteidigt die Forderung nach höheren Gehältern (sieben Prozent oder mindestens 300 Euro) als angemessene Reaktion auf diese finanziellen Herausforderungen.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird die Position von Volker Geyer, dem Bundesvorsitzenden des Deutschen Beamtenbunds, deutlich, der die Forderung nach höheren Gehältern für Landesbeschäftigte angesichts steigender Lebenshaltungskosten verteidigt. Er betont, dass die Arbeitgeber ein ernsthaftes Gegenangebot machen sollten, um Warnstreiks zu vermeiden, und kritisiert die Wahrnehmung der Arbeitgeber als von der Realität entfernt.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: steigende Lebenshaltungskosten, Warnstreiks, Druck auf Unikliniken, mögliche Auswirkungen auf Räumdienste, Verhandlungsergebnisse der Tarifgemeinschaft der Länder.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Volker Geyer, dem Bundesvorsitzenden des Deutschen Beamtenbunds, zitiert. Er verteidigt die Forderung nach sieben Prozent mehr Lohn oder mindestens 300 Euro für die Landesbeschäftigten und fragt, in welchem "Sonnensystem" die Arbeitgeber leben, wenn sie diese Forderung als astronomisch ansehen. Geyer betont, dass die Forderung angesichts der gestiegenen Lebenshaltungskosten angemessen sei und fordert ein ernsthaftes Gegenangebot von den Ländern.
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