Netzausbau: Schneider dringt auf Freileitungen statt Erdkabel

Netzausbau: Schneider dringt auf Freileitungen statt Erdkabel

Berlin () – Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat dafür plädiert, bei neuen Projekten für den Netzausbau ausschließlich auf Freileitungen statt Erdkabel zu setzen, um erneuerbare Energien mit höherem voranzutreiben.

„Alle in der haben sich zu den Klimazielen bekannt. Und was die Energiewende angeht, unterstütze ich das Anliegen, die Kosten zu . Ein großer Kostentreiber ist das aufwendige Verbuddeln von Übertragungsnetzen unter die Erde“, sagte Schneider der „Rheinischen Post“.

„Deswegen bin ich dafür, dass nur noch die Überlandleitungen unterirdisch verlegt werden, die bereits geplant und genehmigt wurden. Alle weiteren sollten als oberirdische Freileitungen ausgebaut werden, um das Tempo zu erhöhen und die Kosten zu senken“, forderte Schneider.

Mit Blick auf jüngste Studien, wonach der Verkehrs- und der Gebäudesektor bei den Klimazielen hinterherhinken, sagte Schneider, es gebe gute Entwicklungen bei Elektroautos. „Ich will, dass im nächsten Schritt auch mehr Privatleute die Chance auf den Umstieg nutzen. Darum werde ich schon bald das neue Zuschussprogramm für die E-Mobilität vorstellen. Das wird der Elektromobilität nochmal einen großen Schub geben“, so der Minister.

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Schneider pochte zugleich auf die Einhaltung der bisherigen Klimaschutzregelungen bei der geplanten Reform des Heizungsgesetzes. Das bisherige Gebäudeenergiegesetz sei der entscheidende Faktor, um CO2 einzusparen, so Schneider. „Die Klimaschutzwirkung des Gesetzes muss erhalten bleiben. Das ist die SPD-Position. Wie man das am Ende macht, klären wir intern“, so der Minister.

würden sich langfristig für die meisten rentieren. „Aber gerade Menschen mit kleinen und mittleren brauchen die Zuschüsse, um sich die Anschaffung überhaupt erstmal leisten zu können. Sparpotenzial sehe ich eher bei den Gutverdienern, die sich die Wärmepumpe auch ohne staatliche Förderung leisten können“, sagte Schneider.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Strommast (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?

Carsten Schneider

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Bundesumweltministerium, SPD, Rheinische Post, Klimaziele, Elektromobilität, Heizungsgesetz, Gebäudeenergiegesetz.

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Die beschriebenen Ereignisse finden hauptsächlich in Berlin statt, da es sich um eine Stellungnahme des Bundesumweltministers Carsten Schneider handelt, der in dieser Funktion im Rahmen der deutschen Regierung agiert.

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Bundesumweltminister Carsten Schneider plädiert für den Einsatz von Freileitungen statt Erdkabeln beim Netzausbau, um die Kosten zu senken und den Fortschritt bei der Energiewende zu beschleunigen, während er gleichzeitig ein neues Zuschussprogramm für E-Mobilität ankündigt und die Einhaltung der Klimaschutzregelungen beim Heizungsgesetz fordert.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund für Carsten Schneiders Aussage ist die Notwendigkeit, den Netzausbau für erneuerbare Energien zu beschleunigen und gleichzeitig Kosten zu senken. Er sieht die Verwendung von Freileitungen als effizienteren Weg, um die Klimaziele schneller zu erreichen, im Gegensatz zu den teureren und zeitaufwändigen Erdkabeln.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel äußert Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) die Auffassung, dass beim Netzausbau künftig bevorzugt auf Freileitungen statt auf Erdkabel gesetzt werden sollte, um die Kosten zu senken und die Energiewende voranzutreiben. Er betont zudem, dass bestehende Klimaschutzregelungen bei der Reform des Heizungsgesetzes beibehalten werden müssen, um die CO2-Einsparungen zu sichern.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

höheres Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien, Kostensenkung durch Verzicht auf Erdkabel, Einhaltung der Klimaschutzregelungen bei der Reform des Heizungsgesetzes, Unterstützung für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen durch Zuschüsse, spezifisches Sparpotenzial bei Gutverdienern.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird die Stellungnahme von Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) zitiert. Er plädiert dafür, beim Netzausbau ausschließlich auf Freileitungen zu setzen, um die Kosten zu senken und die Energiewende schneller voranzutreiben. Zudem betont er die Bedeutung von Zuschüssen für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen, um die Anschaffung von Wärmepumpen zu ermöglichen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur