
Brüssel () – Im zurückliegenden Jahr wurden 19 Prozent weniger Asylanträge als 2024 in der EU gestellt. Wie aus einer internen Analyse der Migrationslage der EU-Kommission hervorgeht, über die die „Welt am Sonntag“ berichtet, waren es 780.209 zum Stand 16. Dezember.
In der vorläufigen Auswertung der EU-Asyldaten wird nicht zwischen Erst- und Folgeanträgen unterschieden. Demnach wurden in den größten Staaten Deutschland (149.127) und Frankreich (148.591) die meisten Anträge gestellt. Gefolgt von Spanien (137.263) und Italien (125.824).
In Frankreich treibt die Antragszahlen in die Höhe, dass dort anders als in Deutschland viele Ukrainer Asylanträge stellen, um eine längerfristige Bleibeperspektive zu haben. Mehr als 12.000 waren es 2025 laut der Lageanalyse der EU-Kommission. In Deutschland waren im vergangenen Jahr neben den rund 113.000 Erstanträgen auf Asyl sehr viele Folgeanträge zu verzeichnen, allein mehr als 20.000 von bereits im Land lebenden afghanischen Frauen. Diese können seit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs wegen „geschlechtsspezifischer Verfolgung“ Flüchtlingsschutz erhalten. In Spanien stammten zwei Drittel der 137.000 Bewerber aus Venezuela. Von allen rund 88.000 Venezolanern, die im letzten Jahr in der EU einen Antrag stellten, taten dies laut EU-Kommissionspapier 94 Prozent in Spanien.
Die illegalisierte Migration nach Spanien über die gefährliche Kanarenroute wurde 2026 um 61 Prozent (rund 17.000 aufgegriffene Personen) gesenkt. Laut dem Papier der EU-Kommission sind „verstärkte Kontrollen der Küstenwachen Mauretaniens und Senegals“ der Grund.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Flüchtlinge auf der Balkanroute (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
In dem Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen genannt.
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
EU-Kommission, Welt am Sonntag, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Europäischer Gerichtshof, Mauretanien, Senegal
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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Brüssel, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Mauretanien, Senegal.
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Im Jahr 2024 sank die Zahl der in der EU gestellten Asylanträge um 19 Prozent auf 780.209, wobei die meisten Anträge in Deutschland und Frankreich eingereicht wurden, und die Veränderung in den Migrationsmustern zum Teil auf verstärkte Kontrollen an den Grenzen zurückzuführen ist.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Rückgang der Asylanträge in der EU im Jahr 2025, mit 19 Prozent weniger Anträgen im Vergleich zu 2024, wird auf verschiedene Faktoren zurückgeführt. In Frankreich beispielsweise stellen viele Ukrainer Asylanträge für eine langfristige Perspektive, während in Deutschland die Zahl der Folgeanträge von afghanischen Frauen aufgrund eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs steigt. Zudem führte die verstärkte Kontrolle der Küstenwachen in Mauretanien und Senegal zu einem Rückgang der illegalen Migration nach Spanien über die Kanarenroute.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird berichtet, dass die Zahl der Asylanträge in der EU im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent gesunken ist. Die Medien und Öffentlichkeit diskutieren vor allem die unterschiedlichen Antragszahlen in den Ländern, insbesondere den Anstieg in Frankreich durch ukrainische Asylbewerber und die signifikante Rückgang illegaler Migration nach Spanien aufgrund verstärkter Küstenwachen-Kontrollen.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die im Artikel genannten Folgen oder Konsequenzen sind: 19 Prozent weniger Asylanträge als 2024, insgesamt 780.209 Anträge zum Stand 16. Dezember, viele Ukrainer stellen Asylanträge in Frankreich, mehr als 12.000 Anträge von Ukrainern in 2025, über 20.000 Folgeanträge von afghanischen Frauen in Deutschland, geschlechtsspezifische Verfolgung gewährt Flüchtlingsschutz, zwei Drittel der Bewerber in Spanien aus Venezuela, 94 Prozent der Venezolaner stellen Anträge in Spanien, illegalisierte Migration nach Spanien über die Kanarenroute um 61 Prozent gesenkt, verstärkte Kontrollen der Küstenwachen Mauretaniens und Senegals.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Im Artikel wird keine direkte Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert. Es werden jedoch Informationen über Asylanträge in der EU und deren Entwicklung präsentiert, einschließlich der Gründe für unterschiedliche Antragszahlen in verschiedenen Ländern.
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