FW-AUR: Feuer an Carport greift auf Elektroautos über

FW-AUR: Feuer an Carport greift auf Elektroautos über

Aurich-Haxtum:

Schnelles Einschreiten von Auricher Feuerwehrkräften hat am Samstagmorgen ein größeres Schadensereignis im Ortsteil Haxtum verhindert. Gegen 06:35 Uhr bemerkten die eines Einfamilienhauses Im Timp den zu diesem Zeitpunkt schon nahezu in Vollbrand stehenden Anbau eines Carports, unter dem zwei Elektrofahrzeuge abgestellt waren. Das griff bereits auf das Dach des Unterstandes wie auch den Motorraum eines der Autos über und drohte sich rasant auszudehnen. Die Familie mitsamt Hund flüchtete sofort ins Freie und setzte einen Notruf ab, woraufhin die Feuerwehren Haxtum und Aurich alarmiert worden sind.

Binnen Minuten trafen die ersten Einsatzkräfte vor Ort ein und ergriffen die Löschmaßnahmen. Mehrere Atemschutztrupps rückten den Flammen während vorherrschender Minusgrade über zwei Angriffswege zu Leibe, um eine Brandausbreitung auf das Wohnhaus und die gegenwärtig noch nicht in Mitleidenschaft gezogenen Teile der Fahrzeuge und des Carports zu verhindern. Währenddessen wurden die Bewohner des rückseitig angrenzenden Gebäudes auf die Gefahr aufmerksam gemacht und eine unabhängige Wasserversorgung über den nächstgelegenen Hydranten errichtet, der jedoch zunächst von Schnee und Eis befreit werden musste. Vor dem Brandobjekt gingen nachrückende Atemschutzgeräteträger und die Drehleiter in Bereitstellung.

Dank der rasch eingeleiteten und zielgerichtet durchgeführten Brandbekämpfung ist das Feuer innerhalb von 20 Minuten unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf weitere Teile des Carports, das Wohngebäude sowie den zweiten untergestellten Wagen erfolgreich verhindert worden. Zudem wendeten die Feuerwehrleute einen Vollbrand des bei Ankunft bereits in Flammen stehenden Elektroautos ab, sodass auch die Hochvoltbatterie vom Feuer verschont blieb. Diese wurde frühestmöglich durch Nutzung der Rettungstrennstellen deaktiviert und im Verlauf des Einsatzes unter Zuhilfenahme einer Wärmebildkamera dauerhaft auf erhöhte Temperaturen kontrolliert, wies aber keine bedenklichen Werte auf. Während der zu weiten Teilen ausgebrannte Wagen im Anschluss von einem Abschleppunternehmen geborgen werden musste, erlitt das nebenstehende Fahrzeug durch die Hitzeentwicklung nur leichte Beschädigungen.

Gut 35 Kräfte der Feuerwehren Haxtum und Aurich waren für rund eineinhalb Stunden im Einsatz gefordert. Ebenfalls sind der Rettungsdienst, die , das Deutsche Rote Kreuz und der Energieversorger vor Ort gewesen. Darüber hinaus erwiesen sich die zufällig ganz in der Nähe tätigen Mitarbeiter des städtischen Betriebshofs als glückliche Fügung, welche die im Gegensatz zu den bereits weitgehend befahrbaren Hauptverkehrsstraßen erheblich verschneite und gefrorene Einsatzstelle nach Anforderung mit Streusalz freiräumten und somit eine unfallfreie Tätigkeit der Feuerwehrleute ermöglichten.

Siehe auch:  FW-M: Linienbus in Brand (Bogenhausen)

Auskunft erfolgte durch/

Kontakt

Newsroom: Freiwillige Feuerwehr Aurich
Rückfragen an:


Sönke Geiken
Stadtfeuerwehr-Pressesprecher
Telefon: 0176 70268947
E-Mail: @feuerwehr-aurich.de
https://linktr.ee/stadtfeuerwehraurich

Quellenangaben

Bildquelle: Foto: Sönke Geiken
Textquelle: Freiwillige Feuerwehr Aurich, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/178159/6193691

Häufige Fragen

Wann trat der Brand im Carport auf?

Der Brand im Carport wurde am Samstagmorgen gegen 06:35 Uhr bemerkt.

Wie schnell reagierten die Feuerwehrkräfte?

Die Feuerwehrkräfte trafen binnen Minuten nach dem Notruf am Einsatzort ein.

Welche Fahrzeuge waren vom Brand betroffen?

Unter dem Carport standen zwei Elektrofahrzeuge, von denen eines bereits in Flammen stand.

Wie wurde das Feuer bekämpft?

Die Feuerwehr setzte mehrere Atemschutztrupps ein und nutzte zwei Angriffswege zur Brandbekämpfung.

Wurde das Wohnhaus gefährdet?

Ja, das Feuer drohte auf das Wohnhaus überzugreifen, konnte jedoch erfolgreich eingedämmt werden.

Wie lange dauerte der Einsatz der Feuerwehr?

Der Einsatz der Feuerwehr dauerte rund eineinhalb Stunden.

Was geschah mit der Hochvoltbatterie des Elektroautos?

Die Hochvoltbatterie wurde durch Nutzung der Rettungstrennstellen deaktiviert und auf erhöhte Temperaturen kontrolliert.

Gab es Verletzte bei dem Vorfall?

Die Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten, es sind keine Verletzten gemeldet.

Wer war noch am Einsatzort beteiligt?

Neben der Feuerwehr waren auch der Rettungsdienst, die Polizei, das Deutsche Rote Kreuz und der Energieversorger vor Ort.

Wie wurde die Einsatzstelle für die Feuerwehr zugänglich gemacht?

Mitarbeiter des städtischen Betriebshofs räumten die verschneite und gefrorene Einsatzstelle mit Streusalz frei.

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