Gasversorgung trotz Winterwetter stabil – Verbrauch leicht höher

Gasversorgung trotz Winterwetter stabil – Verbrauch leicht höher

() – Trotz der zuletzt kalten Witterung sieht die Bundesnetzagentur die Gasversorgung in als gesichert an. „Die winterlichen Witterungsverhältnisse bereiten uns bei der Gasversorgung keine Sorgen“, sagte Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).

„Die Gasversorgung in Deutschland ist stabil und die Versorgungssicherheit ist aktuell gewährleistet.“ Aktuell sind die deutschen Gasspeicher Bundesnetzagentur zu 50,5 gefüllt. Der Füllstand zu Beginn des neuen Jahres liege damit zwar deutlich unter dem Niveau des Vorjahres, bewegt sich aber aus Sicht der Behörde vor dem Hintergrund der veränderten Markt- und Flusssituation in einem angemessenen Rahmen.

Laut Bundesnetzagentur wurden 2025 insgesamt 864 Terrawattstunden (TWh) Gas verbraucht, knapp 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr (845 TWh). Rund 40 Prozent des Verbrauchs entfielen auf Haushalte und Gewerbe, 60 Prozent auf die Industrie. Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2018 bis 2021 wurde in Deutschland knapp 13,5 Prozent weniger Gas verbraucht.

Einfluss auf den Gasverbrauch haben auch die Temperaturen. Mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 10,0 Grad habe 2025 aber insgesamt auf dem Niveau der Vergleichsjahre 2018 bis 2021 gelegen. Nach vorläufigen Zahlen der Bundesnetzagentur betrugen die deutschen Gasimporte 1.031 TWh, 2024 waren es 864 TWh. Wichtigster Lieferant blieb Norwegen mit einem Anteil von 44 Prozent, gefolgt von den Niederlanden (24 Prozent) und Belgien (21 Prozent).

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Über die deutschen LNG-Terminals in Wilhelmshaven, Brunsbüttel, Lubmin und Mukran wurden 106 TWh Erdgas importiert, was etwa zehn Prozent der gesamten Gasimporte ausmacht. „Wir haben mit den LNG-Terminals zusätzliche Importmöglichkeiten“, sagte Müller. „Da zahlen sich die Anstrengungen der letzten Jahre aus.“

Exportiert wurden 221 TWh Gas, ein deutlicher Anstieg gegenüber den 89 TWh im Vorjahr. Wichtigste Abnehmer waren 2025 Österreich (46 Prozent), Tschechien (26 Prozent) und die (13 Prozent). Nach der Gasspeicherfüllstandsverordnung sollten die Anlagen am 1. November zu 80 Prozent gefüllt sein, einzelne Speicher in Bad Lauchstädt, Frankenthal, Hähnlein, Rehden, Stockstadt und Uelsen zu 45 Prozent. In der Gesamtbetrachtung ergab sich damit ein Füllstand von 70 Prozent. Dies sei auch nach europäischen Vorgaben ausreichend. Diese Zielvorgabe wurde laut Bundesnetzagentur über alle deutschen Speicher erfüllt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gasspeicher (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?

Klaus Müller

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Bundesnetzagentur, Funke-Mediengruppe, Norwegen, Niederlande, Belgien, Österreich, Tschechien, Schweiz, Gasspeicherfüllstandsverordnung.

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt.

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

Berlin, Wilhelmshaven, Brunsbüttel, Lubmin, Mukran, Bad Lauchstädt, Frankenthal, Hähnlein, Rehden, Stockstadt, Uelsen.

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Trotz kalter Temperaturen sieht die Bundesnetzagentur die Gasversorgung in Deutschland als gesichert an, da die Gasspeicher zu 50,5 Prozent gefüllt sind und die Versorgungssicherheit gewährleistet ist, während der Gasverbrauch 2025 im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen ist.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund des beschriebenen Ereignisses ist die Sicherstellung der Gasversorgung in Deutschland trotz kalter Witterung und gesunkener Speicherstände im Vergleich zum Vorjahr. Die Bundesnetzagentur betrachtet die Versorgungssicherheit als gewährleistet, basierend auf stabilen Importen und der erfolgreichen Erfüllung der Speicherfüllstandsverordnung.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel wird die positive Einschätzung der Bundesnetzagentur zur Gasversorgung in Deutschland vermittelt, die trotz kalter Witterung als gesichert gilt. Klaus Müller, Präsident der Behörde, betont die Stabilität der Gasversorgung und hebt hervor, dass die Füllstände der Gasspeicher, auch wenn sie unter dem Vorjahresniveau liegen, angemessen und im Einklang mit europäischen Vorgaben sind.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Stabilität der Gasversorgung, gewährleistete Sicherheit der Versorgung, Füllstand der Gasspeicher liegt bei 50,5 Prozent, Anstieg des Gasverbrauchs um 2,2 Prozent, Rückgang des Gasverbrauchs im Vergleich zu den Jahren 2018 bis 2021 um 13,5 Prozent, zusätzliche Importmöglichkeiten durch LNG-Terminals, Anstieg der Gasexporte auf 221 TWh, Erfüllung der Gasspeicherfüllstandsverordnung.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Klaus Müller, dem Präsidenten der Bundesnetzagentur, zitiert. Er sagt, dass die Gasversorgung in Deutschland stabil und die Versorgungssicherheit aktuell gewährleistet ist, und er hat keine Sorgen bezüglich der winterlichen Witterungsverhältnisse.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur