Trump wiederholt Besitzanspruch auf Grönland

Trump wiederholt Besitzanspruch auf Grönland

Davos () – US-Präsident Donald Trump hat seinen Besitzanspruch auf Grönland wiederholt. „Man braucht es als Eigentum, um es zu verteidigen – man kann es nicht in einem Leasing verteidigen“, sagte er am Mittwoch beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Er habe zwar großen Respekt vor den Menschen in Grönland und in Dänemark, aber die Wahrheit sei, dass niemand Grönland beschützen könne außer den Vereinigten Staaten.

Man habe es im Zweiten Weltkrieg gesehen, da sei Dänemark nach sechs Stunden Kampf gegen Deutschland unterlegen. Mittlerweile gebe es ganz neue Waffensysteme, die Russland und China entwickelten. Daher brauche man das Land für die „strategische nationale und internationale Sicherheit“, so Trump.

Die auf Grönland vorhandenen Rohstoffe seien nicht der Grund, im Grunde handele es sich nur „um einen großen Block Eis“. Dänemark habe 2019 versprochen, über 200 Milliarden Dollar in die Sicherheit Grönlands zu investieren, aber es dann seien es weniger als ein Prozent davon gewesen.

Er fordere deswegen „sofortige Verhandlungen“ über die „Akquirierung“ von Grönland, so Trump weiter. „Genauso wie wir im Laufe unserer viele Gebiete erworben haben, wie es auch viele europäische Nationen getan haben, es ist daran nichts auszusetzen“, so der US-Präsident.

Er stellte Dänemark vor die Wahl: „Sie können Ja sagen und das würden wir hoch zu schätzen wissen. Oder Sie können Nein sagen und das werden wir uns merken.“ Das sei auch keine Drohung an die Nato, sondern würde die Sicherheit der Nato- erhöhen.

Nach dem zweiten Weltkrieg hätten die USA Grönland wieder an Dänemark zurückgegeben. Das sei „dumm“ gewesen, aber man habe es getan. „Wir haben das zurückgegeben, aber wie undankbar sind Sie jetzt?“, sagte er. Dabei versprach der US-Präsident immerhin, Grönland „ohne Gewalt“ zu übernehmen.

Zuvor hatte der US-Präsident in seiner Rede mit Selbstlob nicht gespart. Er sei nun seit einem Jahr wieder als Präsident im Amt und die US-Wirtschaft boome wieder.

In Bezug auf Venezuela sagte Trump: „Sie hatten ein paar Probleme, aber jetzt helfen wir ihnen“. Die Einnahmen aus dem Öl würden geteilt und Venezuela würde „in den nächsten sechs Monaten mehr Geld verdienen als in den letzten 20 Jahren“.

Der US-Präsident wetterte in seiner Rede wiederholt auch gegen erneuerbare Energien. China produziere alle Windräder, aber er habe in China noch nie ein Windrad gesehen. Die Chinesen seien schlaue Leute, verkauften die Windräder an dumme Leute, setzten aber selbst auf Kohle, Gas, „und ein bisschen Atomenergie“. Die Länder, die die meisten Windräder hätten, würden das meiste Geld verlieren, so Trump.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Nuuk auf Grönland am 20.01.2026

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Vereinigte Staaten, Dänemark, Weltwirtschaftsforum, Nato, Venezuela, China.

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Davos, Grönland, Dänemark

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

US-Präsident Donald Trump bekräftigte beim Weltwirtschaftsforum in Davos seinen Anspruch auf Grönland und forderte sofortige Verhandlungen über eine Übernahme, da er die strategische nationale Sicherheit der USA und der NATO gefährdet sieht, wenn das Land nicht in US-Besitz ist, während er gleichzeitig Dänemark und die erneuerbaren Energien kritisierte.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund für Donald Trumps Aussagen über Grönland beim Weltwirtschaftsforum in Davos war seine Sicht auf die geopolitische und strategische Bedeutung der Insel. Er betonte die Notwendigkeit einer US-amerikanischen Kontrolle über Grönland für die nationale Sicherheit, insbesondere im Kontext neuer Bedrohungen durch Russland und China. Zudem kritisierte er Dänemarks Investitionen in die Sicherheit Grönlands als unzureichend und forderte Verhandlungen über einen Erwerb der Insel.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass US-Präsident Trump bei seinem Auftritt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos seinen Anspruch auf Grönland bekräftigte und Dänemark unter Druck setzte, Verhandlungen über eine "Akquirierung" zu führen. Die Reaktion der Medien und Öffentlichkeit wird nicht direkt thematisiert, jedoch wird deutlich, dass Trumps Äußerungen sowohl strategische als auch kontroverse Aspekte aufwerfen und möglicherweise internationale Spannungen verstärken könnten.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

- Notwendigkeit strategischer nationaler und internationaler Sicherheit,
- Höhere Sicherheitsforderungen an Dänemark,
- Druck auf Dänemark zur Zustimmung oder Negativeffekte bei Ablehnung,
- Reflexion über die Rückgabe Grönlands an Dänemark nach dem Zweiten Weltkrieg,
- Ankündigung sofortiger Verhandlungen zur „Akquirierung“ von Grönland,
- Versprechung, Grönland „ohne Gewalt“ zu übernehmen.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von US-Präsident Donald Trump zitiert. Er betont, dass Grönland für die nationale Sicherheit der USA entscheidend sei und fordert "sofortige Verhandlungen" über die "Akquirierung" von Grönland, während er Dänemark vor die Wahl stellt, entweder dem zuzustimmen oder die negativen Konsequenzen zu erleben.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur