Südtirol stärkt Bayerns Bewerbung um Yad Vashem-Bildungszentrum – Holetschek freut sich über starken Rückenwind aus Bozen

Südtirol stärkt Bayerns Bewerbung um Yad Vashem-Bildungszentrum – Holetschek freut sich über starken Rückenwind aus Bozen

München:

Der Südtiroler Landtag hat am 15. Januar 2026 ein klares Zeichen im Kampf gegen Antisemitismus gesetzt. Mit breiter Mehrheit wurde ein Antrag des SVP-Fraktionschefs Harald Stauder zur Prävention und Bekämpfung von Antisemitismus angenommen, der ausdrücklich die Bewerbung Bayerns um die Errichtung eines Yad Vashem-Bildungszentrums unterstützt. Der Beschluss geht nun an die israelische Botschaft in Rom.

Der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag Klaus Holetschek erklärt:

„Ich freue mich sehr über den starken Rückenwind aus Südtirol für Bayerns Bewerbung. Als ich Harald Stauder Mitte Dezember in Wien erstmals auf dieses Thema angesprochen habe, war sofort spürbar, wie groß die gemeinsame Überzeugung ist. Dass dieser Dialog nun in einem klaren Parlamentsbeschluss mündet, ist ein starkes Zeichen. Die Unterstützung aus Bozen zeigt, dass unsere Bewerbung weit über Bayern hinaus als wichtiger Beitrag zur europäischen Erinnerungskultur wahrgenommen wird. Der Kampf gegen Antisemitismus und das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus sind gemeinsame Aufgaben, denen wir uns mit voller Verantwortung stellen.“

Der Vorsitzende der SVP-Fraktion im Südtiroler Landtag Harald Stauder betont:

„Initiativen benachbarter Regionen, wie jene Bayerns zur Antisemitismusprävention und zur Erinnerungsarbeit, sind beispielgebend und verdienen volle Unterstützung. Gerade aufgrund unserer geografischen, historischen und kulturellen Nähe kann eine engere Zusammenarbeit auch die Erinnerungskultur in Südtirol stärken. Besonders im schulischen Bereich eröffnen sich hier wichtige Chancen. Vor diesem Hintergrund unterstützen wir ausdrücklich die Initiative, ein Yad Vashem-Bildungszentrum in Bayern zu errichten.“

Den beschlossenen Antrag finden Sie hier: https://api-idap.landtag-bz.org/doc/IDAP_786732.pdf

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Kontakt

Newsroom: CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag
Pressekontakt: Sebastian Kraft
Pressesprecher
E-Mail: sebastian.kraft@csu-landtag.de

Michaela Lochner
Stv. Pressesprecherin
E-Mail: michaela.lochner@csu-landtag.de

Tobias Klahr
Stv. Pressesprecher
E-Mail: tobias.klahr@csu-landtag.de

Quellenangaben

Bildquelle: Treffen der Fraktionschefs Mitte Dezember 2025 in Wien: Klaus Holetschek (CSU, im Bild links) und Harald Stauder (SVP, im Bild rechts) mit August Wöginger (ÖVP). / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/53955 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.
Textquelle: CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/53955/6201640

Häufige Fragen

Warum unterstützt der Südtiroler Landtag Bayerns Bewerbung um das Yad Vashem-Bildungszentrum?

Der Südtiroler Landtag sieht die Bewerbung als wichtigen Beitrag zur europäischen Erinnerungskultur und zur Bekämpfung von Antisemitismus.

Wer hat den Antrag zur Unterstützung der Bewerbung gestellt?

Der Antrag wurde vom SVP-Fraktionschef Harald Stauder initiiert und erhielt eine breite Mehrheit im Südtiroler Landtag.

Was bedeutet der Beschluss des Südtiroler Landtags für die Bewerbung?

Der Beschluss sendet ein starkes Signal der Unterstützung und wird an die israelische Botschaft in Rom übermittelt.

Wie äußerte sich Klaus Holetschek zu der Unterstützung aus Südtirol?

Klaus Holetschek bezeichnete die Unterstützung als starken Rückenwind und betonte die gemeinsame Verantwortung im Kampf gegen Antisemitismus.

Welche Chancen sieht Harald Stauder in der Zusammenarbeit mit Bayern?

Harald Stauder sieht durch die geografische und kulturelle Nähe wichtige Chancen zur Stärkung der Erinnerungskultur, insbesondere im schulischen Bereich.

Wann fand die Abstimmung im Südtiroler Landtag statt?

Die Abstimmung fand am 15. Januar 2026 statt.

Wie wird die Unterstützung aus Südtirol wahrgenommen?

Die Unterstützung wird als Zeichen für eine gemeinsame europäische Verantwortung in der Erinnerungskultur und der Antisemitismusprävention wahrgenommen.

Wo kann der beschlossene Antrag eingesehen werden?

Der beschlossene Antrag ist online unter dem Link https://api-idap.landtag-bz.org/doc/IDAP_786732.pdf einsehbar.

Wer sind die Pressekontakte für weitere Informationen?

Die Pressekontakte sind Sebastian Kraft, Michaela Lochner und Tobias Klahr, die per E-Mail erreichbar sind.

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