
Berlin:
„Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen“, warnte Primo Levi, italienischer Auschwitz-Überlebender. Aufklärung über die Verbrechen der deutschen Faschisten, eliminatorischer Antisemiten bleibt eine immerwährende Aufgabe. An diesem Dienstag wird vielerorts in Europa und Übersee an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 erinnert.
Seit 1996 wird der Internationale Holocaust-Tag auch in der Bundesrepublik begangen, unter anderem mit einer Gedenkstunde im Bundestag. Es ist eine gute Tradition, dass Überlebende des Naziterrors im höchsten deutschen Parlament zu Wort kommen. Und es scheinen inzwischen fast alle Opfergruppen mit der Ehre bedacht worden zu sein. Diesmal wird die aus Polen stammende, in den USA lebende Therapeutin Tova Friedman sprechen. Die 1938 in Gdingen geborene Jüdin ist als Kind nach Auschwitz-Birkenau deportiert worden. Gemeinsam mit ihrem Enkel Aron betreibt sie heute einen Tiktok-Kanal, auf dem sie über ihre Erlebnisse und Erfahrungen berichtet und für Menschlichkeit und Anständigkeit wirbt. Ihre Adressaten sind Jugendliche. Erfreulich: Tova und Aron haben mehr als 500.000 Follower.
In einer Zeit, da die Schar der Zeitzeugen immer kleiner und das Netz immer mehr zur vorherrschenden Informations- und Kommunikationsebene wird, bieten Museen und Gedenkstätten von Warschau bis Washington „Shoah-Stories“ auch über Social Media. Jeder, der will, kann sich informieren. Aber wie viele tun dies? Heute wird in Essen eine Plattform eröffnet, die Stimmen und Erlebnisse von Holocaust-Überlebenden „für die Ewigkeit“ festhalten will. Das ist gut so. Es bedarf aber weit mehr, um Hass, Hetze, Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus entgegenzuwirken.
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| Newsroom: | ![]() |
| Pressekontakt: | nd.DerTag / nd.DieWoche Redaktion Telefon: 030/2978-1722 |
Quellenangaben
| Textquelle: | nd.DerTag / nd.DieWoche, übermittelt durch news aktuell |
| Quelle: | https://www.presseportal.de/pm/59019/6204452 |
Am 27. Januar wird an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz erinnert und die Verbrechen des Nationalsozialismus thematisiert. Der Internationale Holocaust-Tag wird seit 1996 in Deutschland begangen. In diesem Jahr wird die Therapeutin Tova Friedman, eine Auschwitz-Überlebende, im Bundestag sprechen. Tova Friedman betreibt gemeinsam mit ihrem Enkel Aron einen TikTok-Kanal, auf dem sie über ihre Erfahrungen berichtet und für Menschlichkeit wirbt. Der TikTok-Kanal von Tova und Aron hat mehr als 500.000 Follower. Museen und Gedenkstätten bieten Informationen und Geschichten über den Holocaust, auch über soziale Medien, um das Bewusstsein zu schärfen. In Essen wird eine Plattform eröffnet, die die Stimmen und Erlebnisse von Holocaust-Überlebenden für die Ewigkeit festhalten möchte. Die Aufklärung ist wichtig, um Hass, Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus entgegenzuwirken. Die Zahl der Zeitzeugen nimmt ab, was die Bedeutung der Aufklärung und Dokumentation erhöht. Das Ziel der Gedenkveranstaltungen ist es, die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten und die Lehren aus der Geschichte zu vermitteln.Häufige Fragen
Was wird am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert?
Wann wurde der Internationale Holocaust-Tag in Deutschland eingeführt?
Wer spricht in diesem Jahr bei der Gedenkstunde im Bundestag?
Wie nutzt Tova Friedman soziale Medien?
Wie viele Follower hat der TikTok-Kanal von Tova und Aron?
Welche Rolle spielen Museen und Gedenkstätten in der Aufklärung über den Holocaust?
Was wird heute in Essen eröffnet?
Warum ist die Aufklärung über den Holocaust wichtig?
Wie hat sich die Anzahl der Zeitzeugen verändert?
Was ist das Ziel der Gedenkveranstaltungen?
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