FW Osterholz-Scharm.: Gebäudebrand in Teufelsmoor

FW Osterholz-Scharm.: Gebäudebrand in Teufelsmoor

Osterholz-Scharmbeck:

Mit dem Stichwort „Gebäudebrand“ wurden am Montagabend (16.2.) um 18:25 Uhr die Ortsfeuerwehren, Teufelsmoor, Pennigbüttel, Sandhausen, Freißenbüttel und Osterholz-Scharmbeck in den Bereich „Am Günnemoor“ in Teufelsmoor alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt entwickelte sich im Bereich Osterholz-Scharmbeck eine starke Vereisung auf den Straßen, was sowohl die Anfahrt zu den Feuerwehrgerätehäusern wie auch Anfahrt der Einsatzfahrzeuge anspruchsvoll machte. Die ersteintreffende Feuerwehr Teufelsmoor berichtete auf Sicht bereits von einem starken Feuerschein, sodass das Alarmierungsstichwort nochmals erhöht wurde. Dies sorgte neben weiteren Kräften des Rettungsdienstes ebenfalls für die Alarmierung des Einsatzleitwagens 2 des Landkreises. Die Zuwegung zum Objekt konnte aufgrund der Straßenverhältnisse nur von wenigen Einsatzfahrzeugen befahren werden, sodass die weiteren Fahrzeuge auf dem Parkplatz „Günnemoor“ in einem Bereitstellungsraum aufgestellt wurden. Für die benötigte Wasserversorgung musste unter anderem eine Schlauchleitung über eine Entfernung von ca. 600m zu einem Löschwasserbrunnen verlegt werden, was bei den Witterungsverhältnissen eine herausfordernde Aufgabe für die Einsatzkräfte darstellte. Das historische Fachwerkgebäude befand sich bei Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand. Ein Innenangriff war nicht mehr möglich. Drei Trupps unter Atemschutz nahmen die Brandbekämpfung von außen vor. Das Gebäude war nicht bewohnt, eine vermisste Person aus dem Nachbarhaus wurde glücklicherweise nach kurzer Zeit außer Gefahr aufgefunden. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, wurde die Schwerpunktwehr Osterholz-Scharmbeck wieder aus dem Einsatz entlassen, um in der Kreisstadt den Grundschutz wieder sicherzustellen. Die restlichen vier Ortswehren löschten die Flammen weitestgehend ab. Anschließend mussten mit einem Bagger die Gebäudereste auseinandergezogen werden, um die letzten Glutnester nachhaltig ebenfalls zu löschen. Zwischenzeitlich waren auch Strom- und Wasserversorger an der Einsatzstelle eingetroffen, um das Gebäude von den Versorgungsleitungen zu trennen. Nach dem umfangreichen Rückbau des Materials konnten die Einsatzkräfte um 22:50 Uhr wieder einrücken. Insgesamt waren die fünf Ortsfeuerwehren mit 12 Einsatzfahrzeugen und rund 85 Einsatzkräften vor Ort.

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Kontakt

Newsroom: Freiwillige Feuerwehr Osterholz-Scharmbeck
Rückfragen an:

Freiwillige Feuerwehr Osterholz-Scharmbeck
Pressesprecher
Chris Hartmann
Mobil: +49 (0) 151 4190 5669
E-Mail: pressesprecher@stadtfeuerwehr-osterholz-scharmbeck.de

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Weitere Informationen

Quellenangaben

Bildquelle: ©FF Osterholz-Scharmbeck
Textquelle: Freiwillige Feuerwehr Osterholz-Scharmbeck, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/154802/6218033

Häufige Fragen

Welche Feuerwehren waren am Einsatz beteiligt?

Beteiligt waren die Ortsfeuerwehren Teufelsmoor, Pennigbüttel, Sandhausen, Freißenbüttel und Osterholz-Scharmbeck.

Was erschwerte die Anfahrt der Einsatzkräfte?

Die starke Vereisung auf den Straßen machte die Anfahrt zu den Feuerwehrgerätehäusern und die Anfahrt der Einsatzfahrzeuge anspruchsvoll.

Wie wurde die Wasserversorgung für die Brandbekämpfung sichergestellt?

Eine Schlauchleitung wurde über eine Entfernung von ca. 600 Metern zu einem Löschwasserbrunnen verlegt.

War das Gebäude zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehr bewohnt?

Nein, das Gebäude war nicht bewohnt, und eine vermisste Person aus dem Nachbarhaus wurde schnell gefunden.

Wie wurde das Feuer bekämpft?

Drei Trupps unter Atemschutz nahmen die Brandbekämpfung von außen vor, da ein Innenangriff nicht mehr möglich war.

Wann konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken?

Die Einsatzkräfte konnten um 22:50 Uhr wieder einrücken, nachdem der Rückbau des Materials abgeschlossen war.

Wie viele Einsatzkräfte waren insgesamt vor Ort?

Insgesamt waren rund 85 Einsatzkräfte mit 12 Einsatzfahrzeugen vor Ort.

Was geschah mit den Gebäuderesten nach dem Brand?

Die Gebäudereste mussten mit einem Bagger auseinandergezogen werden, um die letzten Glutnester zu löschen.

Wer kann für Rückfragen kontaktiert werden?

Für Rückfragen steht der Pressesprecher Chris Hartmann unter der Mobilnummer +49 (0) 151 4190 5669 zur Verfügung.

Presseportal Blaulicht