Berlin: GEW fordert 500 Euro mehr pro Monat für Erzieher

Zur Vollansicht bitte auf das Bild klicken!

Berlin: GEW fordert 500 Euro mehr pro Monat für Erzieher

25 sec

Berlin (ots) – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert Sofortmaßnahmen für eine bessere Bezahlung von Erziehern in Berlin. »Grundschullehrer verdienen demnächst 500 Euro mehr – das muss mindestens auch für Erzieher gelten«, sagte die Berliner GEW-Landesvorsitzende, Doreen Siebernick, im Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »neues deutschland« (Dienstagausgabe). Dies sei als »Sofortmaßnahme« möglich, so die Gewerkschaftsvorsitzende. »Das geht niedrigschwellig und unabhängig vom Bund«, erklärte Siebernik. »Durch Zulagen könnten die Gehälter schnell angehoben werden.« Zudem müsse der Berliner Senat „per Gesetz die Tarifflucht bei den freien Kita-Trägern bekämpfen«.

In Berlin wird seit Tagen über die miesen Arbeitsbedigungen und Löhne für Erzieher debattiert. Weil viele Erzieherstellen nicht besetzt werden können, mangelt es aktuell auch an 3000 Kita-Plätzen in der Stadt. Die GEW kritisierte außerdem, dass der Senat das Problem viel zu lange verschleppt habe.

Quellenangaben

Textquelle:neues deutschland, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/59019/3917797
Newsroom:neues deutschland
Pressekontakt:neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

Das könnte Sie auch interessieren:

Opposition attackiert Seehofers Vorhaben als Innenminister Düsseldorf (ots) - Die Opposition hat den künftigen Innenminister Horst Seehofer angesichts seiner Ankündigungen einer Null-Toleranz-Politik vor einem Missbrauch des Ministeriums gewarnt. "Das Bundesinnenministerium ist nicht die Wahlkampfzentrale der CSU", sagte FDP-Innenexperte Konstantin Kuhle der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Als "eher ahnungslos als ehrgeizig" bezeichneten die Grünen die Vorhaben des CSU-Vorsitzenden im neuen Amt. "Die Ankündigungen Seehofers wirken eher wie eine CSU-Werbekampagne für die aufziehende bayrische Landtagswahl als ein belastb...
Kommentar zur Regierungserklärung von Angela Merkel: Merkels … Frankfurt (ots) - Das kann nur Angela Merkel: "Kinderarmut ist eine Schande", sagt sie. Aber was ihre Regierung damit zu tun hat, sagt sie nicht. Sie findet nämlich, "tief gespalten" sei das Land wegen der "Flüchtlingskrise". Das meint Alexander Gauland übrigens auch. Die Kanzlerin aber kann natürlich mehr als Gauland. Sie schafft es, die Armut zu geißeln und die Gründe dafür zu verschleiern; den Islam als Teil Deutschlands zu bezeichnen und für alle, die das bestreiten, "Verständnis" zu haben. Es zeigt sich wieder: Für Merkel ist die große Koalition der "Glücksfall". Auch mit dieser Regierung...
Zehn Zwangsräumungen in Berlin pro Tag Berlin (ots) - Berliner Vermieter setzen ihre Mieter seltener auf die Straße, ziehen ihre Räumungsklagen aber häufiger durch. Das berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung »neues deutschland« (Mittwochausgabe). Insgesamt 4598 Räumungsklagen reichten Vermieter 2017 bei den Gerichten ein. Das geht aus aktuellen Zahlen der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales hervor, die »neues deutschland« vorliegen. Doch nicht alle Klagen führen auch zu Räumungen. 2017 landeten nur 3611, also knapp 79 Prozent, beim Gerichtsvollzieher. Das wären etwa zehn Zwangsräumungen pro Tag in der H...
Rot-rote Traumtänzer versuchen mit Doppelhaushalt ihre … Potsdam (ots) - Das Woidke-Kabinett hat heute in Potsdam die brandenburger Haushalte gleich für die Jahre 2019 und 2020 durchgewinkt. Jeweils fast 13 Milliarden Euro schwer. Dazu erklärt der haushaltspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Andreas Galau: "Mal schnell noch fast 26 Milliarden Euro für rot-rote Stilblüten vom Kaliber des sog. 'Toleranten Brandenburg' abnicken: Dafür hat die Woidke-Truppe gleich einen Haushalt für zwei Jahre gebilligt. Doch da haben Linke und SPD mal wieder einen entscheidenden Denkfehler: Schon im ersten Haushaltsjahr 2019 endet nämlich deren...
Minister Müller will privates Kapital nach Afrika lenken Berlin (ots) - Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) will dafür sorgen, dass privates Kapital dorthin gelenkt wird, wo es gebraucht werde: insbesondere nach Afrika. In einem Gastbeitrag für den "Tagesspiegel" (Montagausgabe) kündigt Müller ein "Entwicklungsinvestitionsgesetz" an, das Anreize für private nachhaltige Investitionen setze. "Mit weniger als 0,05 Prozent der weltweiten Finanzanlagen könnte die jährliche Finanzierungslücke für Infrastrukturinvestitionen in Afrika geschlossen werden", schreibt Müller, das sei "doch verrückt". Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tag...
Rechnungshof ernster nehmen Berlin (ots) - Rechnungshöfe können mächtige Behörden sein. Sie können Missstände und Misswirtschaft aufdecken und Politiker zittern lassen. Berlin wird nach sehr verbreiteter Wahrnehmung von nicht optimal arbeitenden Ämtern geplagt. Ein weites Feld also für den Landesrechnungshof, der am Freitag seinen Jahresbericht vorgelegt hat. Die Prüfer haben sich vor allem auf ineffiziente Prozesse, mangelhafte Kontrollen und zielloses Agieren in den Behörden konzentriert. Mangelnde Steuerung ist ein politisches Problem in Berlin. Am Ende ist hier das Parlament gefordert. Jede einzelne Beanstandung des ...
www.presseportal.de - Die große Online-Datenbank für Presseinformationen in Text, Bild, Audio und Video. Pressemitteilungen und Pressematerial zu sehr vielen verschiedenen Themen. Ein Service von news aktuell aus der dpa-Firmengruppe.