BP veröffentlicht Verpflichtung für eine CO2-ärmere Zukunft

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BP veröffentlicht Verpflichtung für eine CO2-ärmere Zukunft

7 min

London/Bochum (ots) –

– Neuer Bericht beschreibt detaillierte Pläne zur CO2-Reduzierung – Klare Struktur zur Umsetzung der Verpflichtung für eine CO2-ärmere Zukunft – Zeitnahe, spezifische Zielvorgaben für die Begrenzung der betriebsbedingten Treibhausgasemissionen – Neues Akkreditierungsprogramm zur Verifizierung emissionsarmer Aktivitäten

Unter dem Titel „Advancing the Energy Transition“ hat BP heute einen Bericht in London veröffentlicht, in dem die Verpflichtung für eine CO2-ärmere Zukunft beschrieben wird. Ferner will BP der doppelten Herausforderung begegnen, zum einen die weltweit steigende Energienachfrage zu befriedigen und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

„Die Welt benötigt Tag für Tag mehr Energie, um Wachstum und Wohlstand für Milliarden von Menschen zu ermöglichen. Während weltweit mehr Energie nachgefragt wird, sind gleichzeitig weniger Emissionen notwendig. Wir bei BP stellen uns dieser doppelten Herausforderung. Denn wir sind schon immer zukunftsorientiert gewesen, haben uns auf Veränderungen eingestellt und derartige Herausforderungen bereitwillig angenommen. In dem vorliegenden Bericht untersuchen wir die Veränderungen der Energielandschaft, legen unsere Ziele in Sachen Emissionssenkungen fest und zeigen auf, wie wir dazu beitragen, die globale Energiewende voranzutreiben“, so Bob Dudley, BP Group Chief Executive.

Unter dem Titel „Advancing the Energy Transition“ beschreibt der Bericht detailliert die Struktur, die BP für die Umsetzung ihrer Verpflichtung (für eine CO2-ärmere Zukunft) festgelegt hat: BP will die Treibhausgasemissionen in ihren Betrieben senken, Produkte verbessern, um Kunden dabei zu helfen, Emissionen zu reduzieren und nicht zuletzt wird BP Geschäftsmodelle zur CO2-Reduzierung aufbauen. Der Bericht enthält darüber hinaus eindeutige Zielvorgaben für die Begrenzung von Emissionen in den Betrieben bei BP. Es handelt sich dabei um konkrete und messbare Zielvorgaben, deren Umsetzung innerhalb der kommenden zehn Jahre vorgesehen ist.

Kein Wachstum der Netto-Treibhausgasemissionen

Während die Geschäftsaktivitäten von BP in den kommenden Jahren weiter wachsen, werden die Netto-Treibhausgasemissionen nicht steigen und bis 2025 auf dem Niveau des Jahres 2015 bleiben. Das Unternehmen plant, dieses Ziel nicht nur über die nachhaltige Senkung der Emissionen in den BP Betrieben zu erreichen, sondern auch über das Anstreben einer begrenzten Methanintensität bei Öl- und Gas zu erreichen. Dazu kommen Investitionen in Klimaschutzprojekte.

Nachhaltige Emissionsreduzierung

BP will bis zum Jahr 2025 eine nachhaltig Emissionsreduzierung von 3,5 Millionen Tonnen erreichen. Das lässt sich über den Einsatz neuer Technologien in allen Geschäftsfeldern erzielen, ebenso wie über eine Beschränkung der Methanintensität sowie eine Reduzierung von Fackelaktivitäten.

Begrenzung der Methanintensität

Ein Schlüsselelement für BP ist die Verminderung der Methanintensität. Methan ist ein Bestandteil von Erdgas und gleichzeitig auch ein Gas mit ausgeprägtem Treibhauseffekt. BP strebt eine Methanintensität von 0,2 Prozent bei Erdgas an.

Investitionen in Klimaschutzprojekte

Sollten die aufgeführten Maßnahmen allein nicht ausreichen, die Netto-Treibhausgasemissionen in den Betrieben der BP auf dem Niveau des Jahres 2015 zu halten, wird BP in weitere bedeutende Projekte zur CO2-Neutralisierung investieren, um sicherzustellen, dass die Zielvorgaben eingehalten werden.

Konzernweites Programm eingeführt

BP hat darüber hinaus ein konzernweites Akkreditierungsprogramm mit dem Namen Advancing Low Carbon (ALC) eingeführt, das sämtliche Bereiche des Unternehmens einbezieht, um den Übergang in eine CO2-ärmere Zukunft aktiv zu gestalten. Es ist zudem darauf ausgelegt, Emissionen in den BP Betrieben zu senken und Kunden zu ermutigen ihre CO2-Emissionen ebenfalls zu senken.

„Wir wissen mittlerweile, dass ein Wettlauf um erneuerbare Energien nicht die Lösung sein kann und wird. Um die Emissionen wirklich signifikant reduzieren zu können, müssen alle Arten von Energie sauberer und besser werden. Aus genau diesem Grund nehmen wir mutige und einschneidende Veränderungen in sämtlichen Bereichen unseres Unternehmens vor“, erklärte Bob Dudley. „Wir legen jetzt das Akkreditierungsprogramm Advancing Low Carbon für die gesamte BP Gruppe auf, um die genannten Maßnahmen validieren zu können und weitergehende Schritte auf den Weg zu bringen.“

Das Programm beschreibt die Aktivitäten, die überall bei BP zum Einsatz kommen, um den Ausstoß an Emissionen zu senken, sei es über eine direkte Reduzierung oder über Neutralisierungsprojekte. Jede einzelne Aktivität des Programms wird bewertet und unterliegt einer unabhängigen Begutachtung anhand festgelegter Kriterien. Alle Aktivitäten, die den Kriterien gerecht werden, dürfen dann das ALC-Logo tragen. Das Programm ist zunächst mit 33 akkreditierten Aktivitäten aus sämtlichen Unternehmensbereichen der BP gestartet.

Der Bericht „Advancing the Energy Transition“ wurde heute gleichzeitig mit dem BP Sustainability Report 2017 veröffentlicht. Vor dem Hintergrund allgemeiner Fragen zur Geschäftspolitik und den Leistungen der BP zielt die diesjährige Ausgabe des Nachhaltigkeitsberichtes darauf ab, den Geschäftsansatz der BP in Hinblick auf verschiedene nichtfinanzielle Themenstellungen klar und leicht verständlich darzulegen. Darüber hinaus sind eine ausführliche Berichterstattung sowie weitere Beispiele online abrufbar.

Anmerkungen für Redaktionen:

– Weitere Informationen finden Sie in unserer Webseitenrubrik www.bp.com/energytransition . – Hier finden sich auch Links rund um den Sustainability Report 2017 (in englischer Sprache): www.bp.com/sustainability – Weitere Einzelheiten zum Programm Advancing Low Carbon und die einzelnen akkreditierten Aktivitäten sind über folgenden Link verfügbar: www.bp.com/advancinglowcarbon

Quellenangaben

Textquelle:BP Europa SE, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/42535/3918002
Newsroom:BP Europa SE
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