Mut kommt jetzt per Post ins Haus – Evangelische Kirche startet …

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Mut kommt jetzt per Post ins Haus – Evangelische Kirche startet …

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Frankfurt am Main (ots) –

Gegen die zunehmenden Ängste in der Gesellschaft und im persönlichen Leben setzt die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) den Mut. Unter dem Motto „Fürchtet Euch nicht“ macht sie seit Dienstag (17. April) Menschen Hoffnung, besser mit den täglichen Ängsten umgehen zu lernen. Dazu bekommen die rund 1,6 Millionen Mitglieder sogar eine Portion Mut direkt nach Hause geschickt. Ein Brief in hoffnungsvollem Grün an alle evangelischen Haushalte im Kirchengebiet setzt dabei auf Zuversicht und Courage gegen die grassierende Furcht. Motivation zur Entwicklung der aktuellen Aktion war auch der wachsende Populismus und politische Extremismus, der bewusst darauf abzielt, neue Ängste bei Menschen zu schüren.

Mit Ängsten besser umgehen lernen

Das aufwendig gestaltete Schreiben mit dem Außenaufdruck „Was kommt morgen“ enthält wertvolle Tipps zum praktischen Umgang mit Ängsten, gibt Hinweise auf Hilfsangebote und verweist auf die christlichen Traditionen als probates Mittel gegen die Verzweiflung. Daneben erzählen sechs Menschen hautnah, wie sie mit ihren Ängsten umgehen. Dazu gehört eine Frau, die sich abends nicht mehr alleine in die Stadt traut, eine Flüchtlingshelferin, der vor Anfeindungen graut oder ein Pfarrer, der nicht mehr auf die Kanzel steigen konnte. Ergänzt wird der Brief, der aufgefaltet einer Zeitungsseite ähnelt, durch ein humorvoll gemeintes Stimmungsbarometer, bei dem jeder seine aktuelle Gemütslage ablesen kann. Weitere persönliche Portraits, Interviews mit Experten, Hilfsangebote sowie vertiefende Informationen zur Aktion, bieten die Internetseite www.Mut-und-Angst.de und die sozialen Netzwerke unter dem Hashtag #MutundAngst.

Mit Furcht keine Politik machen

Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung machte bei der Vorstellung der Aktion in Frankfurt am Main auf die besondere Herausforderung im Umgang mit Ängsten aufmerksam. So würde die Angst in gesellschaftlichen und politischen Debatten oft bewusst geschürt. „Natürlich müssen Probleme benannt werden, um sie zu lösen. Aber es ist nicht gut, wenn Menschen unnötig Angst gemacht wird, um damit Politik zu machen“, so Jung. Aus christlicher Sicht sei es wichtig, „dass Menschen einen klaren Blick behalten und sich nicht von Angst beherrschen lassen“. Angst gehöre zum Leben, aber sie dürfe es nicht beherrschen. So läge im christlichen Glauben eine besondere Kraft, die die Verunsicherungen ernst nehme aber dazu beitrage, „sich von Angst nicht gefangen nehmen zu lassen“. Der Glaube verweise auf Gott, „der größer ist, als alles, was uns Angst macht“. Dies könne helfen, Ängste zu überwinden oder mit ihnen besser zu leben, erklärte der Kirchenpräsident.

Breite Begleitung organisieren

Das „Fürchte-Dich-nicht“-Schreiben ist Teil einer neuen Impulspost-Aktion, mit der die hessen-nassauische Kirche ihre Mitglieder zwei Mal im Jahr besonders anspricht. Sie wird von den Gemeinden vor Ort und besonderen Beratungsangeboten flankiert. So wehen an über 500 Orten im Kirchengebiet von Biedenkopf im Norden bis Neckarsteinach im Süden und von Schlitz im Osten bis Bingen im Westen wieder fast 700 Großbanner und Flaggen mit dem grünen Aktionsmotiv „Fürchte Dich nicht“. Seit 2012 versendet die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau zwei Mal im Jahr einen Brief an alle Mitglieder mit einem Glaubens-Anstoß. Sie will mit der „Impulspost“ Themen, die für die Menschen und ihr Zusammenleben wichtig sind, mit einer besonderen christlichen Perspektive zu ihren Mitgliedern bringen.

Internetseite zur Aktion:

www.Mut-und-Angst.de

Hashtag: #MutundAngst

>> Pressematerial direkt unter: http://mut-und-angst.de/info/presse.html

Quellenangaben

Bildquelle:obs/Evangelische Kirche in Hessen und Nassau/EKHN/gobasil
Textquelle:Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/126299/3918685
Newsroom:Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
Pressekontakt:Pressestelle der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
Volker Rahn
www.ekhn.de/presse
presse@ekhn.de
Tel: 06151-405504

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