Berliner Bündnis will niedrige Entschädigung für Enteignung …

Zur Vollansicht bitte auf das Bild klicken!

Berliner Bündnis will niedrige Entschädigung für Enteignung …

55 sec

Berlin (ots) – Das Bündnis »Deutsche Wohnen & Co enteignen« bereitet in Berlin ein Volksbegehren zur Enteignung großer Immobilienkonzerne wie Deutsche Wohnen, vonovia und Akelius vor. Die vorgeschriebene Entschädigung »wird einer der Knackpunkte bei unserem Volksbegehren sein. Das ist uns bewusst«, sagte Bündnismitglied Rouzbeh Taheri der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »neues deutschland« (Freitagsausgabe) im Interview.

Entschädigt werden könne »natürlich nicht zu den Preisen, die die Deutsche Wohnen selbst für ihre Immobilien ansetzt, sondern zu einem deutlich niedrigeren Preis«, so Taheri weiter. Sonst würde nach Taheris Worten »der Zweck einer Sozialisierung verfehlt«.

»Vergleichbare Immobilien, jene der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, sind in den Bilanzen etwa nur halb so hoch bewertet. Das wäre zum Beispiel eine Grundlage«, erklärte der Mieteraktivist.

Am Freitag lädt die Deutsche Wohnen zur Aktionärsversammlung in Frankfurt am Main, obwohl der Konzern seinen Sitz in der Bundeshauptstadt hat. Dort ist die Deutsche Wohnen mit rund 110.000 Wohnungen das größte Wohnungsunternehmen. »Es ist eine Flucht aus Sorge vor zu starken Protesten, glauben wir«, sagte Taheri. »Das nehmen wir eher als Kompliment«, so Taheri weiter. Das Bündnis ruft trotzdem zum Protest vor der Konzernzentrale am Freitag auf. Die Unterschriftensammlung für die erste Stufe des Volksbegehrens soll im Herbst beginnen.

Quellenangaben

Textquelle:neues deutschland, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/59019/3970979
Newsroom:neues deutschland
Pressekontakt:neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

Das könnte Sie auch interessieren:

Leitartikel Mittelbayerische Zeitung (Regensburg) zu Kim Jong … Regensburg (ots) - Kim Jong Un stiehlt mit seinem Versprechen, unilateral alle Atom- und Langstreckenraketen-Tests einzustellen, Donald Trump einmal mehr die Show. Der nordkoreanische Machthaber lässt den US-Präsidenten damit glauben, seine Drohgebärden zeigten Wirkung. Verlässlich klopft sich dieser selbst auf die Schulter und feiert auf Twitter einen "großen Fortschritt!" Experten sehen das nüchterner. Kim sende im Vorfeld des inner-koreanischen Gipfels diese Woche ein cleveres Signal, ohne dafür wirklich viel aufgeben zu müssen. Zumal er im Moment nicht das geringste Interesse hat, das für ...
zum Blitzer-Marathon Halle (ots) - Der Blitzer-Tag ist vorüber, das Problem besteht fort. Überhöhte Geschwindigkeit bleibt eine der Hauptursachen für schwere Unfälle und die Gefährdung von Menschen. Das wird ein Schwerpunkt-Kontrolltag nicht ändern. Der spielt eher jenen argumentativ in die Hände, die so etwas für Aktionismus halten. Dem ist leider wenig entgegenzusetzen. Die Frage dann aber ist: Wie ist Raserei dauerhaft beizukommen? Tatsächlich nämlich liegt das Niveau der Strafen für überhöhte Geschwindigkeit in Deutschland zum Teil deutlich unter dem in anderen europäischen Staaten. Die Frage der dauerhafte...
Die Not bei der BVG ist groß Berlin (ots) - Wie schlecht es der Berliner U-Bahn geht, konnten die Nutzer wieder am Freitagvormittag auf der U7 erleben. Gut zehn Minuten lang fuhr keine Bahn mehr in Richtung Spandau. Wegen einer "technischen Störung". Das ist inzwischen nicht mehr die Ausnahme, sondern eher die Regel. Was bei der U-Bahn kaum verwundert, ist deren Wagenpark im Durchschnitt gut 30 Jahre alt. Die Wagen können nur mit großem Reparaturaufwand am Leben erhalten werden, wie es der gerade laufende Rechtsstreit der BVG mit Siemens allzu deutlich macht. Mit seinem Einspruch gegen die Direktvergabe des 120-Millionen-...
Kommentar zu TrumpHandelsstreit Regensburg (ots) - Beim Schach bezeichnet man Partien, die nach vielen Zügen und vielen Stunden Bedenkzeit nicht entschieden sind, als Hängepartie. Sie werden zu einem anderen Zeitpunkt fortgesetzt. Donald Trump zwingt seinen europäischen Partnern nun eine solche Hängepartie auf. Er hat seine Entscheidung über mögliche US-Strafzölle für Stahl- und Aluminiumprodukte aus der EU bis zum 1. Juni verschoben. Doch über die neuerliche Schonfrist kann sich niemand in der EU freuen. Sie ist ein Affront gegen die Partner auf der anderen Seite des Atlantik. Weder Trumps neuer "Freund" Emmanuel Macron noc...
Bundesregierung steigert Ausgaben für externe Berater auf 146 … Düsseldorf (ots) - Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Geld für externe Berater ausgegeben als im Jahr davor. Das geht aus einem Bericht des Finanzministeriums für den Haushaltsausschuss des Bundestags hervor, der der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag) vorliegt. Demnach verausgabten die 16 Bundesministerien für externe Beraterleistungen im Jahr 2017 insgesamt 146,2 Millionen Euro. Das war über 45 Millionen Euro mehr als im Jahr 2016. Größter Auftraggeber war das Bundeswirtschaftsministerium mit einem Auftragsvolumen von 66 Millionen Euro für Wirtschaftsprüfer und ...
Kommentar zur EU-Sicherheitspolitik Stuttgart (ots) - Amerika isoliert sich, Russland tritt offen mit der Agenda auf, in Europa Grenzen zu verändern, das nördliche Afrika und der Nahe Osten versinken in Instabilität und Gewalt. In dieser Lage bedeutet alles Fortschritt, womit die EU mehr politisches Gewicht und mehr militärische Handlungsfähigkeit aus den rund 200 Milliarden Euro herausholt, die die 27 EU-Staaten jährlich für Verteidigung ausgeben. Das gilt auch für die neue Initiative von neun Ländern, in Krisenlagen sehr schnell zu einer gemeinsamen Bewertung und notfalls zu gemeinsamem Handeln zu finden. Diese Initiative ergä...
www.presseportal.de - Die große Online-Datenbank für Presseinformationen in Text, Bild, Audio und Video. Pressemitteilungen und Pressematerial zu sehr vielen verschiedenen Themen. Ein Service von news aktuell aus der dpa-Firmengruppe.