Juncker-Rede zur Lage der Union 2018: „Jetzt schlägt die …

Zur Vollansicht bitte auf das Bild klicken!

Juncker-Rede zur Lage der Union 2018: „Jetzt schlägt die …

4 min

Berlin (ots) – Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, hat heute vor den Mitgliedern des Europäischen Parlaments in Straßburg seine Rede zur Lage der Union 2018 gehalten. In der Ansprache stellte er seine Prioritäten für das kommende Jahr vor und führte aus, wie die Europäische Union geeinter, stärker und demokratischer werden kann. Angesichts einer zunehmend instabilen Weltlage betonte Präsident Juncker, dass Europa souveräner werden müsse, um auf der weltpolitischen Bühne eine Führungsrolle einnehmen zu können.

Kommissionspräsident Juncker sagte heute: „Jetzt schlägt die Stunde der europäischen Souveränität. Die Weltpolitik verlangt es von uns. Es ist an der Zeit, dass Europa sein Schicksal selbst in die Hand nimmt. Es ist an der Zeit, dass Europa das entwickelt, was ich „Weltpolitikfähigkeit“ nenne – die Fähigkeit, die Geschicke der Welt als Union mitzugestalten. Es ist an der Zeit, dass Europa zum souveränen Akteur auf der Weltbühne wird. Europäische Souveränität erwächst aus der nationalen Souveränität unserer Mitgliedstaaten – sie soll diese nicht ersetzen. Wenn die Nationalstaaten – da wo es nötig ist – Souveränität bündeln, werden sie dadurch nur an Stärke gewinnen.“

Die Rede von Präsident Juncker zur Lage der Union 2018 vor dem Europäischen Parlament im Video mit allen Begleitdokumenten ist hier einsehbar:

http://ots.de/2IvNP2

Den Redetext gibt es auf Deutsch zum Nachlesen hier:

http://ots.de/bk6KQR

Mit der Rede von Präsident Juncker im Europäischen Parlament bringt die Europäische Kommission 18 konkrete Initiativen in den Bereichen Migration und Grenzmanagement, Sicherheit, freie und sichere Wahlen, EU-Partnerschaft mit Afrika sowie zur EU als globalem Akteur auf den Weg. Diese Vorschläge sollen bis zum Gipfeltreffen in Sibiu im Mai 2019 und vor den Europawahlen 2019 für die Bürgerinnen und Bürger positive und greifbare Ergebnisse hervorbringen.

Weitere Informationen:

Nähere Angaben zu den einzelnen Vorschlägen sowie das Pressematerial zu dem jeweiligen Thema sind über die nachstehenden Links abrufbar:

– Sicherheit: Neue Regeln zur Entfernung terroristischer Inhalte aus dem Internet; Maßnahmen zur Gewährleistung freier und fairer Europawahlen; Ausweitung des Mandats der Europäischen Staatsanwaltschaft auf die Bekämpfung des grenzübergreifenden Terrorismus; und Initiativen um in Cyber-Sicherheit zu investieren:

http://ots.de/DGCSWZ

– Reformen in Bezug auf Migration und Grenzmanagement: Eine besser ausgestattete Asylagentur der Europäischen Union; eine voll ausgerüstete Europäische Grenz- und Küstenwache; strengere EU-Vorschriften für die Rückführung; legale Migration:

http://ots.de/u64O9N

– Afrika und Investitionsoffensive: ein neues afrikanisch-europäisches Bündnis zur Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen und zur Förderung von Investitionen und Arbeitsplätzen; eine effizientere Finanzarchitektur zur Unterstützung von Investitionen außerhalb der EU:

http://ots.de/yHyuSp

– Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik: Effizientere Beschlussfassung im Bereich der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik:

http://ots.de/nj6Y3X

– Zeitumstellung: Kommissionsvorschlag zur Abschaffung der Umstellung zwischen Winter- und Sommerzeit:

http://ots.de/diM1a7

– Bekämpfung von Geldwäsche: Stärkere Überwachung der Bekämpfung von Geldwäsche zur Stabilisierung des Banken- und Finanzsektors:

http://ots.de/L3uaON

Quellenangaben

Textquelle:Europäische Kommission, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/35368/4059114
Newsroom:Europäische Kommission
Pressekontakt:Reinhard Hönighaus
Sprecher der Europäischen Kommission in Deutschland
Tel.: +49 (30) 2280-2300

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentar zur Aufklärung des Missbrauchs in der katholischen … Stuttgart (ots) - Die Kirche setzt sich mit der dunklen Seite ihrer Geschichte und Gegenwart auseinander. Sie zieht Konsequenzen, stärkt Prävention und geht härter gegen Täter vor. Welche andere Großorganisation hat zuvor schon eine so umfassende Untersuchung zu dem Thema initiiert? Gleichwohl fehlt es ihr an Entschlossenheit. Bei der jüngsten Studie hatten die unabhängigen Experten keinen direkten Zugriff auf die Akten. Das nährt den Verdacht der Manipulation. Zudem hat sich an den Strukturen der von zölibatär lebenden Männern gelenkten Kirche wenig geändert. Dabei liegt nahe, dass die tradit...
RTLn-tv-Trendbarometer: Union, Grüne und Linke verlieren, SPD … Köln (ots) - Die stabile Republik: Die derzeitigen Wahlabsichten der Deutschen haben sich gegenüber der Vorwoche nur geringfügig verändert. Im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer verlieren Union, Grüne und Linke je ein Prozentpunkt, während SPD, FDP und die sonstigen Splitterparteien je ein Prozentpunkt zulegen. Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, würden die Bundesbürger so entscheiden: CDU/CSU 33 Prozent (Bundestagswahl 32,9%), SPD 18 Prozent (20,5%), FDP 9 Prozent (10,7%), Grüne 12 Prozent (8,9%), Linke 9 Prozent (9,2%), AfD 13 Prozent (12,6%). 6 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien...
„Was nun, Herr Scholz?“ im ZDF Mainz (ots) - Vor dem EU-Gipfel spitzt sich der Asyl-Streit in der Union weiter zu. Angela Merkel versucht unter hohem Zeitdruck, Abkommen mit anderen EU-Staaten zu schließen. In einem ersten Schritt einigte sie sich mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron auf ein gemeinsames Eurozonen-Budget - eine Idee, die auch SPD-Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz unterstützt. Lässt sich unter diesen Voraussetzungen ein tragbarer Kompromiss für eine gemeinsame Asyl-Politik schmieden? Oder wird die CSU da nicht mitspielen? Bricht die Große Koalition schon jetzt auseinander? Wo sind ...
SPD-Außenexperte sieht im Treffen Trump-Putin „viel Show – … Düsseldorf (ots) - Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin ist in Berlin mit Erleichterung und anhaltender Skepsis aufgenommen worden. "Viel Show - wenig Substanz", sagte der außenpolitische Sprecher der SPD, Nils Schmid, der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). Ob dieses Treffen aber mehr gebracht habe als eine Verbesserung der persönlichen Stimmung müsse sich erst noch zeigen. Unions-Außenexperte Jürgen Hardt wertete die Zusammenkunft als "geschäftsmäßiges Gipfeltreffen". "Greifbare Ergebnisse erkenne ich nicht", sagte er der Redaktion. Di...
Kommentar zum Treffen Merkel-Putin: Späte Einsicht Berlin (ots) - Das Treffen zwischen Angela Merkel und Wladimir Putin verlief unspektakulär, beinahe unauffällig. Das ist ein gutes Zeichen. Weil die Mutter der Diplomatie entgegen einer weitverbreiteten Annahme nicht der rote Teppich ist, sondern das Gespräch. Eisiges Schweigen bestimmte die offiziellen Beziehungen beider Länder seit 2014. Die Ungeheuerlichkeit, den der - völkerrechtlich durchaus in verschiedener Weise deutbare - territoriale Griff Russlands nach der Krim in den Augen des Westens darstellte, diktiert offenbar nicht länger allein das Urteil in Berlin. Die in konzertierter Aktio...
Polizeiforscher Krahmer: Mit neuen Polizeigesetzen werden … Berlin (ots) - In den aktuellen Verschärfungen der Polizeigesetze in mehreren Bundesländern sieht der Politikwissenschaftler Florian Krahmer eine Gefährdung für den Rechtsstaat. Mit Novellen wie dem neuen bayerischen Polizeiaufgabengesetz, das Mitte Mai beschlossen worden ist, würden "grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien außer Kraft gesetzt", sagt Krahmer im Interview mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" (Mittwochausgabe). "Der Skandal ist, dass Sanktionsmaßnahmen gegen Menschen verhängt werden können, ohne dass diese eine Straftat begangen haben." Der an der Un...
www.presseportal.de - Die große Online-Datenbank für Presseinformationen in Text, Bild, Audio und Video. Pressemitteilungen und Pressematerial zu sehr vielen verschiedenen Themen. Ein Service von news aktuell aus der dpa-Firmengruppe.