Bundesfinanzministerium: Rettung privater Banken kostete bisher …

Zur Vollansicht bitte auf das Bild klicken!

Bundesfinanzministerium: Rettung privater Banken kostete bisher …

2 min

Düsseldorf (ots) – Die Rettung und Abwicklung privater Banken seit Ausbruch der Finanzkrise hat den Bund bis Ende 2017 bislang insgesamt gut 30 Milliarden Euro gekostet. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, die der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Donnerstag) vorliegt. „Der seit der Gründung bis zum 31. Dezember 2017 aufgelaufene nicht gedeckte Fehlbetrag des Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS) beläuft sich auf 21,0 Milliarden Euro“, heißt es in dem Papier. „Zusätzlich beläuft sich der Fehlbetrag aus den Stützungsmaßnahmen für die Industriekreditbank (IKB) ohne FMS-Beteiligung auf 9,3 Milliarden Euro“, schreibt das Finanzministerium. Eine endgültige Bilanz der Verluste und Gewinne des Bundes bei der Bankenrettung könne erst nach Beendigung der Stabilisierungsmaßnahmen festgestellt werden. Für die Maßnahmen des FMS gelte, dass sie grundsätzlich im Verhältnis 65 zu 35 zwischen Bund und Ländern aufgeteilt würden. Der FMS wurde Ende 2008 als Reaktion auf die akute Finanzmarktkrise und deren Folgen gegründet. Aus dem FMS wurden unter anderem Stützungsmaßnahmen für die Commerzbank, die Aareal Bank und die Hypo Real Estate (HRE) finanziert. Zu den Kosten zur Rettung privater Banken kamen weitere erhebliche Kosten der öffentlichen Hand für die Stützung und Abwicklung öffentlicher Banken wie der Landesbanken hinzu. Die weltweite Finanzkrise war vor zehn Jahren ausgebrochen.

www.rp-online.de

Quellenangaben

Textquelle:Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/30621/4059851
Newsroom:Rheinische Post
Pressekontakt:Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Das könnte Sie auch interessieren:

Trump und Strafzölle Halle (ots) - Donald Trump wird nicht müde, mit dem 20-prozentigen Aufschlag zu drohen. Im Gegenteil: In einem Interview hat er den Ton noch einmal verschärft. Es sei "furchtbar", was die EU den USA antäten, wetterte er. Das Land werde von Mercedes-Modellen aus Deutschland überrollt, während es umgekehrt keine Fahrzeuge exportieren könne. Das ist natürlich haarsträubender Unfug. Doch an sachlichen Argumenten ist Trump im heraufziehenden Handelskrieg längst nicht mehr interessiert. Es geht ihm nicht um die amerikanischen Autobauer und auch nicht um die heimischen Arbeitsplätze. Trump will die ...
zur Debatte über Strafzölle Halle (ots) - Die EU kann nicht verhindern, dass in der Ära von Donald Trump die Weltwirtschaftsordnung in rivalisierende Blöcke zerfällt. Es geht jetzt nur noch darum, den Schaden einzugrenzen. Die EU muss ihre Interessen durch eigene, bilaterale Abkommen wie mit Japan, Südkorea oder den lateinamerikanischen Ländern und durch Kooperation mit China sichern. Das ist die eigentliche Aufgabe und wichtiger als fruchtlose Taktik-Debatten über Härte oder Nachgiebigkeit.QuellenangabenTextquelle: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuellQuelle: https://www.presseportal.de/pm/47409/3959...
Ditib: Keine Anfrage für Erdogan-Besuch in Kölner Moschee Köln (ots) - Köln. Die Türkisch-Islamische Union (Ditib) hat Meldungen, wonach der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan im Rahmen seines Deutschland-Besuchs die Ditib-Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld besuchen und offiziell einweihen will, als "rein spekulativ" zurückgewiesen. "Uns liegt keine diesbezügliche Anfrage vor", sagte Ditib-Sprecherin Ayse Aydin dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag-Ausgabe). Zuvor hatte die "Rheinische Post" über entsprechende Pläne Erdogans berichtet. "Die Ditib ist hierzu nicht befragt worden", sagte Aydin. "Gäbe es etwas Konkretes, würden wir darüber...
Sachsen-AnhaltPolitik – Enkeltrick-Variante: Betrüger geben … Halle (ots) - In Sachsen-Anhalt setzen Betrüger verstärkt auf eine Variante des Enkeltricks - und geben sich dazu als Polizisten aus. Allein 100 der im vergangene Jahr offiziell registrierten rund 500 Anzeigen wegen Telefonbetrügereien in Sachsen-Anhalt entfielen auf diesen Trick - das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Montagausgabe) mit Verweis auf Zahlen des Landeskriminalamtes (LKA). Die Täter bedrängen ihre Opfer damit, dass gegen die Angerufenen Haftbefehle vorliegen würden und sie diese deshalb dringend zu Hause aufsuchen müssten. "So verschaffen sich die Betrüg...
Berliner Zeitung: Kommentar zu Schwarzfahren als Straftat. Von … Berlin (ots) - Strafbar ist am Schwarzfahren die Tatsache, dass sich der Täter die Beförderung durch ein Verkehrsmittel "erschleicht". Kriminalwissenschaftler bezweifeln mittlerweile, dass eine derartige Erschleichung schon vorliegt, wenn man einfach ohne Ticket in die Bahn steigt - der Tatbestand setze zumindest voraus, dass man einen Fahrer oder Kontrolleur bewusst täuscht oder eine Schranke überwindet. Drehkreuze aber gibt es nicht in deutschen Bussen und Bahnen. Höchste Zeit also für eine Entkriminalisierung. Schwarzfahren sollte maximal als Ordnungswidrigkeit geahndet werden dürfen. Das i...
Kommentar Datenschutz-Dschungel = Von Gregor Mayntz Düsseldorf (ots) - Vereine, Betriebe, Fotografen, Blogger - sie alle zittern dem 25. Mai entgegen, wenn die Europäische Datenschutzgrundverordnung scharfgestellt wird. Die großen Datenkraken sollten mit ihr gezähmt werden. Doch die Profis lassen derzeit ihre Nutzer ein Häkchen machen, ohne wirklich besser zu informieren. Dagegen fällt der Politik nun die Kehrseite auf die Füße. Vereine brauchen von ihren Mitgliedern erst einmal das Einverständnis, dass sie überhaupt in Mitgliederverzeichnisse aufgenommen werden dürfen. Firmen fragen sich, ob sie sich strafbar machen, wenn sie ihre Kunden auf d...
www.presseportal.de - Die große Online-Datenbank für Presseinformationen in Text, Bild, Audio und Video. Pressemitteilungen und Pressematerial zu sehr vielen verschiedenen Themen. Ein Service von news aktuell aus der dpa-Firmengruppe.