Gutachten des Bundeswirtschaftsministeriums sieht keine Evidenz …

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Gutachten des Bundeswirtschaftsministeriums sieht keine Evidenz …

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Berlin (ots) –

– Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass insbesondere Airbnb und andere Homesharing-Plattformen keine nennenswerten Auswirkungen auf die deutschen Wohnungsmärkte haben. – Ganze Unterkünfte, die mehr als 182 Tage im Jahr über Airbnb vermietet wurden, machen nur 0,04 % des gesamten deutschen Wohnungsbestandes aus; auch in Berlin sind es nur 0,05 %. – Laut den beauftragten Instituten IW und DICE Consult müssen Regulierungen vorab anhand empirischer Daten auf deren Notwendigkeit geprüft werden und verhältnismäßig sein.

Laut einem gemeinsamen Gutachten, welches das Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. und DICE Consult im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erstellt haben und das heute vorgestellt wurde, lassen sich „auf regionaler und städtischer Ebene keine Belege für eine durch die Sharing Economy im Unterkunftssektor verursachte Wohnraumverknappung in relevanter Größenordnung finden.“*

Das Gutachten führt eine Reihe von grundsätzlich möglichen Regulierungsoptionen auf, warnt aber vor Überregulierung und weist darauf hin, dass Regulierungen verhältnismäßig sein und auf entsprechender Evidenz basieren müssen. Das gilt auch für einzelne Straßen oder Nachbarschaften, wo laut des Gutachtens Handlungsbedarf bestehen könnte. Regulierungen für ganze Städte greifen somit zu weit.

Tim Klaws, Leiter Politik Airbnb Deutschland, Österreich & Schweiz, der heute an einer Paneldiskussion dazu im Bundeswirtschaftsministerium teilnimmt: „Das Gutachten zeigt erneut, dass Airbnb keine nennenswerten Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt hat. Wir teilen die Kernaussage des Gutachtens, dass Regulierungen zu Homesharing evidenzbasiert und verhältnismäßig sein müssen, denn wir glauben, dass solche Regulierungen wichtig sind für die langfristige Zukunft von Homesharing. Deshalb haben wir auch Städten wie Berlin und Hamburg angeboten, gemeinsam an einem digitalen Registrierungssystem zu arbeiten, das es den Gastgebern erleichtert, sich an die Regeln zu halten und gleichzeitig den bürokratischen Aufwand für die Verwaltungen verringert.“

Das Gutachten zeigt auf, dass der Anteil der ganzen Unterkünfte, also Wohnungen oder Häuser, die über Airbnb vermietet werden, lediglich 0,14% des gesamten deutschen Wohnungsbestands ausmachen. Ganze Unterkünfte, die mehr als 182 Tage im Jahr über Airbnb vermietet wurden, machen sogar nur 0,04% des deutschen Wohnungsbestandes aus. Auch in Berlin entsprechen diese Unterkünfte lediglich 0,05% aller Wohnungen.**

Auch in Bezug auf Hygiene, Sauberkeit und Sicherheit sehen das IW und DICE Consult keinen Handlungsbedarf, da der Übernachtungsmarkt sich durch Bewertungs- und Reputationsmechanismen selbst reguliere.***

Homesharing verteilt die positiven Auswirkungen des Tourismus über die Hotels hinaus, wovon vor allem die Menschen vor Ort profitieren. Gastgeber behalten bis zu 97 Prozent des Übernachtungspreises, den sie selbst festlegen. Zudem profitieren Geschäfte und Gastronomiebetriebe in ganz Deutschland von Airbnb, auch außerhalb touristischer Regionen und großer Städte. Laut einer im Auftrag von Airbnb durchgeführten Studie der DIW Econ, gaben Reisende, die 2016 Airbnb genutzt haben, in Deutschland rund 1 Mrd. Euro für Güter und Dienstleistungen vor Ort aus und hatten eine positive Auswirkung auf die Beschäftigung von mehr als 18.000 Erwerbstätigen.****

*Analyse des Stellenwerts der Sharing Economy im Wirtschaftsraum Deutschland im Allgemeinen sowie Untersuchung der Handlungsoptionen im Einzelsegment ‚Vermittlungsdienste für Privatunterkünfte‘, S.110

**Analyse des Stellenwerts der Sharing Economy im Wirtschaftsraum Deutschland im Allgemeinen sowie Untersuchung der Handlungsoptionen im Einzelsegment ‚Vermittlungsdienste für Privatunterkünfte‘, S.69

***Analyse des Stellenwerts der Sharing Economy im Wirtschaftsraum Deutschland im Allgemeinen sowie Untersuchung der Handlungsoptionen im Einzelsegment ‚Vermittlungsdienste für Privatunterkünfte‘, S.94

****DIW ECON Studie: Die lokalen Ausgaben der Airbnb-Gäste in Deutschland: Auswirkungen auf Wertschöpfung und Beschäftigung, Link: https://diw-econ.de/publikationen/studien/airbnb/

Über Airbnb

Airbnb wurde im Jahr 2008 gegründet und ist eine globale Community, die magische Reiseerlebnisse anbietet. Dazu gehört, wo man auf der Reise wohnt, was man vor Ort unternimmt und mit wem man sich trifft. Airbnb nutzt Technologie, um Millionen von Menschen wirtschaftlich zu stärken, indem sie ihr Zuhause oder auch ihre Leidenschaften, Interessen und Lieblingsorte mit anderen teilen können und sich so etwas Geld dazuverdienen. Von Wohnungen und Villen bis hin zu Schlössern, Baumhäusern und Bed & Breakfasts – der Marktplatz für Unterkünfte auf Airbnb ermöglicht es Reisenden, Millionen von einzigartigen Unterkünften in über 191 Ländern zu finden.

Mit „Entdeckungen“ bietet Airbnb die Möglichkeit, in lokale Communitys einzutauchen und sie von einer anderen Seite kennenzulernen, durch handverlesene und von Einheimischen geführte Aktivitäten. Unsere Partnerschaft mit Resy bietet Zugang zu den besten Restaurants in ausgewählten Ländern. All dies wird in einer ansprechenden und benutzerfreundlichen Website und mobilen App zusammengeführt.

Quellenangaben

Textquelle:Airbnb Deutschland, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/105895/4060433
Newsroom:Airbnb Deutschland
Pressekontakt:Airbnb
Isabelle von Klot
presse@airbnb.com

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