NRW will Ausbildung von Krankengymnasten finanzieren

Zur Vollansicht bitte auf das Bild klicken!

NRW will Ausbildung von Krankengymnasten finanzieren

22 sec

Düsseldorf (ots) – Die Ausbildungskosten in den so genannten „nichtakademischen Gesundheitsberufen“ werden in NRW künftig weitgehend vom Staat finanziert. „Wir müssen dafür sorgen, dass wir in unserer alternden Gesellschaft auch genügend Nachwuchs in den nichtakademischen Gesundheitsberufen haben“, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Samstag) .Bislang mussten Krankengymnasten, Logopäden, Masseure, medizinische Bademeister und Pharmazeutisch-Technische Assistenten (PTA) ihre Ausbildungskosten selbst tragen. Um diese Berufe „attraktiver zu machen, wollen wir rückwirkend ab 1. September 70 Prozent des Schulgeldes bei diesen Berufen übernehmen“, sagte Laumann. Schwarz-Gelb will ab 2019 insgesamt 25 Millionen Euro jährlich für die Übernahme der Ausbildungskosten bereitstellen. „Damit will ich ein ungerechtes System beenden. Derzeit bezahlt der Staat dem Apotheker das Studium, der dann später in der Regel deutlich mehr verdient als seine Angestellten, die ihre Ausbildung selbst bezahlen müssen“, sagte der CDU-Politiker.

www.rp-online.de

Quellenangaben

Textquelle:Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/30621/4061950
Newsroom:Rheinische Post
Pressekontakt:Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Das könnte Sie auch interessieren:

ZDF-Magazin „Frontal 21“ exklusiv: „Hetzjagd-Video“ von … Mainz (ots) - Einer der Angreifer auf dem deutschlandweit bekannt gewordenen Video, auf dem zu sehen ist, wie in Chemnitz Menschen gejagt werden, war Mitarbeiter des Sicherheitsunternehmens Securitas. Das bestätigte Bernd Weiler, Sprecher des Unternehmens, gegenüber dem ZDF-Magazin "Frontal21" (am Dienstag, 11. September 2018, 21.00 Uhr): "Der Vorfall und der Mitarbeiter sind uns bekannt." Securitas habe sich schon Ende August nach einer Anhörung des Mitarbeiters und unter Einbeziehung des Betriebsrats "mit sofortiger Wirkung von dem Mitarbeiter getrennt, weniger als zwölf Stunden, nachdem uns...
Reformen in Saudi-Arabien – Von Demokratie ist keine Rede Straubing (ots) - Von wirklicher Gleichberechtigung sind die saudischen Frauen noch weit entfernt. Der 32-jährige Kronprinz Mohammed ist ein Pragmatiker, der schon jetzt die Probleme anpacken will, die sein Reich haben wird, wenn er regiert. Mehr als die Hälfte der Saudis sind jünger als 25 Jahre. Sie sind vernetzt, auch im Westen. Darum sind Reformen für die Monarchie überlebenswichtig. Es sollte sich allerdings niemand Illusionen machen: Demokratie ist so ziemlich das Letzte, was dem Kronprinzen und seinem Vater vorschwebt.QuellenangabenTextquelle: Straubinger Tagblatt, übermittelt durch new...
zur Parteienfinanzierung Halle (ots) - Es ist im Grundsatz richtig, dass Parteien auch Geld vom Staat bekommen. Allerdings gibt es eine Regelung, wie diese Zuwendungen erhöht werden sollen, und über die haben sich Union und SPD bedenkenlos hinweggesetzt. Dass dies auch noch eilig geschah und sie die Oppositionsparteien überrumpelt haben, hinterlässt ein Geschmäckle. Union und SPD aber haben jetzt schon der Demokratie geschadet mit ihrem Verhalten. Es leistet all jenen Vorschub, die "die Politik" nur für einen Selbstbedienungsladen halten.QuellenangabenTextquelle: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktu...
KOMMENTAR: Die Mieten-Illusion Düsseldorf (ots) - Von Martin Kessler Die hohen Mieten in deutschen Ballungsgebieten sind eine sozialpolitische Herausforderung. Die Losung dazu hat die für Mietpolitik zuständige Justizministerin Katarina Barley ausgegeben: "Auch Innenstädte müssen für Normalverdiener weiterhin bezahlbar sein." Ein frommer Wunsch. Schließlich ist der Run auf Ballungsgebiete umgebremst, während sich die ländlichen Räume entleeren. Wer da die Mieten für die Neuankömmlinge möglichst niedrig hält, trägt aktiv zur Landflucht bei. Trotzdem dürfen die Mieten nicht überschießen, weil internationale Investoren ihre üb...
Schützt das Grundrecht Frankfurt (ots) - Der Streit um den Familiennachzug für subsidiär geschützte Flüchtlinge zeigt, wie sehr die Grundrechte im Zeitalter des Populismus verteidigt werden müssen. Zu ihnen gehört das Asylrecht, das in den vergangenen 25 Jahren immer stärker eingeschränkt wurde. Zu ihnen gehört aber auch der Schutz von Ehe und Familie. Mit der Neuregelung beim Familiennachzug für eingeschränkt geschützte Flüchtlinge machen es die Koalitionsparteien für diese Menschen zum Grundrecht zweiter Klasse. Die CSU, die die rechten Hetzer vor sich hertreiben, wird sagen, sich habe sich durchgesetzt. Es gibt k...
Das Verhältnis kühlt weiter aus – ein Kommentar von JAN JESSEN Essen (ots) - Wer gedacht hatte, schon wegen der in Russland ausgetragenen Fußball-Weltmeisterschaft, die in wenigen Wochen beginnt, könne ein Hauch von Frühling in die Beziehungen zwischen dem Westen und Moskau einziehen, der hat sich getäuscht. Die konzertierte Ausweisung von russischen Diplomaten lässt das Verhältnis noch deutlich weiter auskühlen. Der in Teilen von Nato und EU abgestimmte Schritt hatte sich bereits vor dem Wochenende abgezeichnet, als sich der Europäische Rat in der Affäre um den mutmaßlich vergifteten Doppelagenten Sergej Skripal unmissverständlich an die Seite Großbritan...
www.presseportal.de - Die große Online-Datenbank für Presseinformationen in Text, Bild, Audio und Video. Pressemitteilungen und Pressematerial zu sehr vielen verschiedenen Themen. Ein Service von news aktuell aus der dpa-Firmengruppe.