Nachhaltig und ökologisch sinnvoll – Wildtier-Pelze aus Fellen der …

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Nachhaltig und ökologisch sinnvoll – Wildtier-Pelze aus Fellen der …

3 min

Berlin (ots) –

Anmoderationsvorschlag:

Egal, ob Kapuzen, Jacken, Mäntel oder Schuhe: Echte Pelze liegen gerade mal wieder voll im Trend. Kein Wunder, die haben ja bereits unsere Ur-Ur-Ahnen getragen, damit sie an saukalten Wintertagen nicht frieren. Aus Tierschutzgründen lehnen viele Menschen inzwischen allerdings echte Pelze kategorisch ab. Vor allem die Billigware der Pelztierzuchtfarmen in Asien steht stark in der Kritik. Dass es auch anders geht, ohne Tierleid und ökologisch sinnvoll, zeigt das vom Deutschen Jagdverband (DJV) ins Leben gerufene bundesweite „Fellwechsel“-Projekt. Helke Michael berichtet.

Sprecherin: Um sich vor der klirrenden Kälte zu schützen, tragen viele Tiere von Mitte November bis Mitte Februar ein wärmendes Winterfell. Und um genau das geht es im „Fellwechsel“-Projekt.

O-Ton 1 (Andreas Leppmann, 28 Sek.): „Also die Idee bei Fellwechsel ist, zum Beispiel Waschbären, Marderhunde, die wir im Rahmen des Artenschutzes sowieso erlegen, wieder nachhaltig nutzbar zu machen. Dafür haben wir uns ein System überlegt, wo wir jedes Fell nachher kennzeichnen und transparent nachverfolgen können, wirklich zu sagen: Dieses Tier wurde da und da erlegt, im Rahmen einer nachhaltigen Nutzung. Und das Schöne dabei ist: Damit können wir uns am Markt von Qualzuchten aus China absetzen und haben dadurch ein Alleinstellungsmerkmal.“

Sprecherin: Sagt der Geschäftsführer des Deutschen Jagdverbandes Andreas Leppmann. Die Felle werden dann in deutschen Gerbereien nachhaltig, also beispielsweise ohne das Schwermetall Chrom, zu Jacken, Handschuhen und wärmenden Kissen weiterverarbeitet.

O-Ton 2 (Andreas Leppmann, 10 Sek.): „Und im Gegensatz zu Plastikmaterialien, wie zum Beispiel einer Faserpelzjacke, entsteht hier kein Plastikmüll, und es wird auch kein Erdöl verbraucht. Und wir haben ein hochwertiges Naturprodukt, was letztendlich auch kompostierbar ist.“

Sprecherin: Ob ein Kleidungsstück daraus hergestellt wurde, ist allerdings für den Verbraucher auf den ersten Blick kaum ersichtlich.

O-Ton 3 (Andreas Leppmann, 16 Sek.): „Meistens muss man dann wirklich bis ins Kleingedruckte vordringen. Letztendlich, wenn der Verbraucher sichergehen will, Felle aus der heimischen Natur verarbeitet zu haben in seinem Produkt, achtet er bitte auf das Label ‚We Prefur‘. Der Hintergrund ist: ‚We Prefur‘ kommt von ‚wir bevorzugen’… den Pelz aus der heimischen Natur.“

Sprecherin: Echter Pelz ist übrigens durch die Lederstruktur schnell zu identifizieren:

O-Ton 4 (Andreas Leppmann, 15 Sek.): „Der einfachste Test für den Verbraucher ist, dass man sich die Unterstruktur anschaut. Bei einem Kunstpelz haben wir eine Webstruktur, die man auch erkennt. Beim Echtpelz haben Sie darunter Leder. Und man muss immer daran denken: Letztendlich ist Pelz nichts anderes wie Leder mit Haaren.“

Sprecherin: Mehr Infos zum Thema gibt´s im Netz unter fellwechsel.org.

Abmoderationsvorschlag:

Und falls Sie Interesse an Kleidung aus Wildtier-Pelzen der heimischen Jagd haben sollten, klicken sie doch einfach mal auf weprefur.de.

Quellenangaben

Textquelle:Deutscher Jagdverband e.V. (DJV), übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/54673/4155592
Newsroom:Deutscher Jagdverband e.V. (DJV)
Pressekontakt:Torsten Reinwald
Tel.: 030/209139423
Mail: pressestelle@jagdverband.de

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