Einheitliche Haltungsform-Kennzeichnung im Handel: Stufe 2 für …

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Einheitliche Haltungsform-Kennzeichnung im Handel: Stufe 2 für …

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Berlin (ots) – Heute haben die in der Initiative Tierwohl (ITW) engagierten Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) eine einheitliche Haltungsform-Kennzeichnung für Fleisch vorgestellt. Ab April 2019 wird das Geflügel-, Schweine- und Rindfleisch im LEH mit den Ziffern 1 (“Stallhaltung”), 2 (“Stallhaltung plus”), 3 (“Außenklima”) oder 4 (“Premium”) gekennzeichnet (weitere Infos: www.haltungsform.de). Für das im deutschen Lebensmitteleinzelhandel erhältliche Hähnchen- und Putenfleisch bedeutet diese neue Kennzeichnung, dass im Frischesegment ausschließlich Geflügelfleisch der Stufen 2, 3 und 4 angeboten wird, bei Frostware gilt dies für unbehandeltes Geflügelfleisch. Denn bereits im vergangenen Jahr haben die deutschen Erzeuger von Hähnchen- und Putenfleisch das entsprechende LEH-Sortiment komplett auf die Kriterien der Initiative Tierwohl umgestellt, was der neuen Haltungsform-Kennzeichnung 2 entspricht. “Damit erkennt künftig jeder LEH-Kunde auf einen Blick: Deutsches Hähnchen- und Putenfleisch wird nach Tierwohl-Kriterien erzeugt, die über den gesetzlichen Standards liegen”, hebt ZDG-Präsident Friedrich-Otto Ripke diese besondere Leistung der deutschen Schlachtgeflügelwirtschaft hervor. “Damit erreichen wir eine echte Breitenwirkung für mehr Tierwohl – und zugleich bleibt das nach höheren Tier-wohl-Anforderungen erzeugte Geflügelfleisch für alle Verbraucher erschwinglich.”

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Mehr Transparenz auch in der Gastronomie – erster Schritt: Herkunftskennzeichnung

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Während der LEH mit der neuen Haltungsform-Kennzeichnung einen weiteren wichtigen Schritt hin zu mehr Transparenz geht, lässt das Großverbrauchersegment eine entsprechend verbraucherfreundliche Regelung weiterhin vermissen. “Hier gibt es erheblichen Nachholbedarf!”, betont ZDG-Präsident Ripke mit Blick auf den Marktanteil von weit über 50 Prozent, den Restaurants, Kantinen und weitere Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung bei Geflügelfleisch haben. Ripke erneuert die verbraucherrelevante Forderung der Geflügelwirtschaft: “Ein erster Schritt hin zu mehr Transparenz in der Gastronomie muss die lange überfällige Herkunftskennzeichnung sein.”

Quellenangaben

Textquelle:Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V., übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/32363/4163653
Newsroom:Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.
Pressekontakt:ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V.
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