„Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto“: TV-Premiere und …

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„Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto“: TV-Premiere und …

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Hamburg (ots) – Sendetermine: dienstags, 15. Januar, 20.15 Uhr, ARTE und 22. Januar, 22.45 Uhr, Das Erste

Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar wird eine überwältigende Geschichte erstmals als Dokumentarfilm erzählt. „Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto“ von Roberta Grossman läuft dienstags, am 15. Januar um 20.15 Uhr auf ARTE und am 22. Januar um 22.45 Uhr im Ersten. Am 27. Januar wird es weltweit öffentliche Vorführungen geben. Der Film ist dann an mehr als 200 Orten auf großer Leinwand zu sehen, u.a. in Australien, Brasilien, Nepal, Südafrika und den USA. In Deutschland sind Veranstaltungen in Berlin, Erfurt, Frankfurt am Main, Freiburg, Gronau(Leine), Jena und Münster geplant. „Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto“ entstand als große internationale Koproduktion unter Beteiligung des NDR in Zusammenarbeit mit ARTE.

Die Doku erzählt die Geschichte des jungen Historikers Emanuel Ringelblum. Er gründete und leitete im Warschauer Ghetto ein Untergrundarchiv. Seine Gruppe sammelte und vergrub dort Tagebücher und Fotos, NS-Verordnungen und jiddische Poesie, um der Nachwelt ein authentisches Zeugnis zu geben vom Leben im Ghetto und den Verbrechen der NS-Besatzer. Emanuel Ringelblum und seine Mitstreitenden waren von den Fragen getrieben: „Wer schreibt unsere Geschichte? Wie können wir sicherstellen, dass unsere Erlebnisse, unsere Traditionen, unser Leid durch unsere eigenen Zeugnisse überliefert werden – und nicht nur aus der menschenverachtenden Perspektive der Nazis?“

Das Ghettoarchiv ist seit 1999 Weltdokumentenerbe der UNESCO. Die UN-Bildungsorganisation organisiert am 27. Januar auch die zentrale Veranstaltung in Paris. Neben der Filmvorführung wird es dort eine Zeremonie zum Gedenken an die Opfer des Holocaust geben und eine Podiumsdiskussion mit der Regisseurin Roberta Grossman und der Produzentin Nancy Spielberg. In Deutschland organisiert die „Aktion Sühnezeichen Friedensdienste“ die Vorstellungen in Erfurt, Freiburg, Gronau (Leine), Jena und Münster. In Frankfurt am Main laden die Frauenorganisation WIZO und die Jüdische Gemeinde zu der Veranstaltung ein. In Berlin wird der Film im City Kino gezeigt, unter der Schirmherrschaft von Berlinale-Direktor Dieter Kosslick und Nicola Galliner, Leiterin des Jüdischen Filmfestivals Berlin & Brandenburg. In Berlin und Frankfurt wird im Anschluss an den Film auch die Podiumsdiskussion aus Paris live übertragen.

Die Regisseurin Roberta Grossman steht Journalistinnen und Journalisten gerne für Interviews zur Verfügung. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei der NDR Presse und Information, Yannick Christmann, E-Mail: y.christmann@ndr.de, Telefon 040 – 4156 2312.

Weitere Informationen zum Film und den weltweiten Vorführungen auf www.whowillwriteourhistory.com

Fotos: www.ARD-Foto.de

Quellenangaben

Textquelle:NDR / Das Erste, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/69086/4165063
Newsroom:NDR / Das Erste
Pressekontakt:Norddeutscher Rundfunk
Presse und Information
Yannick Christmann
Tel: 040-4156-2312
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