Grimme-Preis: Zehn SWR (Ko-)Produktionen nominiert

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Grimme-Preis: Zehn SWR (Ko-)Produktionen nominiert

12 min

Baden-Baden / Stuttgart / Mainz (ots) –

www.nachrichten-heute.net:

Info & Kultur: “Kulenkampffs Schuhe”, “Im Labyrinth der Macht”, “Betrug: Aufstieg und Fall eines Hochstaplers” / Serien und Mehrteiler: “Krieg der Träume” / Fiktion: “Der Mann, der lügt” / Unterhaltung: “Kroymann” / Kinder und Jugend: “Bohemian Browser Ballett”, “Animanimals”

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Ins Rennen um den Grimme-Preis 2019 gehen zehn teilweise federführend vom SWR betreute Produktionen, darunter ein Format für funk: Das bereits mit dem Grimme online Award ausgezeichnete “Bohemian Browser Ballett” ist in der Kategorie Kinder und Jugend nominiert, genauso wie “Animanimals”. In der Kategorie Fiktion ist “Tatort – Der Mann, der lügt” mit den Kommissaren Lannert und Bootz im Wettbewerb. Die Dokumentarfilme “Kulenkampffs Schuhe”, “Betrug: Aufstieg und Fall eines Hochstaplers” sowie die Dokumentationen “Im Labyrinth der Macht – Protokoll einer Regierungsbildung” und “Spur des Terrors – Geschäft mit dem Terror” wurden für die Kategorie Info & Kultur ausgewählt. Im Bereich Serie und Mehrteiler geht die dokumentarische Dramaserie “Krieg der Träume” ins Rennen. Beteiligt ist der SWR außerdem an der nominierten Dokumentation “Krieg und Frieden: Deutsch-sowjetische Skizzen” und der Unterhaltungssendung “Kroymann”. Die Auszeichnungen werden am 5. April 2019 in Marl verliehen.

“Kulenkampffs Schuhe” Der Dokumentarfilm “Kulenkampffs Schuhe” von Regina Schilling besteht vollständig aus Archivmaterial und zeigt Nachkriegsgeschichte auf überraschende, ungewöhnliche und berührende Art und Weise. Anhand von zahlreichen Showausschnitten aus den 60er und 70er Jahren, Interviews, privatem Super-8-Material, historischen Dokumenten und Fotos eröffnet sich eine neue Sicht auf das Unterhaltungsfernsehen der Bundesrepublik. Es war angetreten, eine ganze Nation von ihren Kriegstraumata zu therapieren – mit Heile-Welt-Fernsehen. Dass aber Macher wie Zuschauer auch eine dunkle Kriegsvergangenheit verband, wurde zu dieser Zeit noch ausgespart. “Kulenkampffs Schuhe” wurde im letzten Jahr auf der Duisburger Filmwoche mit dem 3sat Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet. Der Film ist eine Produktion von zero one im Auftrag des Südwestrundfunks in Koproduktion mit dem HR. Redaktion: Simone Reuter (SWR), Sabine Mieder (HR). Die Erstausstrahlung des Films fand am 8. August 2018 im Ersten statt.

“Krieg der Träume” Die dokumentarische Dramaserie “Krieg der Träume” erzählt die Geschichte Europas zwischen 1918 und 1939. Das Ende des Ersten Weltkriegs war für die Menschen in Europa der Beginn einer Reise ins Ungewisse. Der Krieg hatte die alte Ordnung der Monarchien und Imperien hinweggefegt. Was das für die Menschen konkret bedeutete, verdeutlicht die dokumentarische Dramaserie “Krieg der Träume”, indem sie die Biografien von 13 Frauen und Männern anhand ihrer Tagebücher und Memoiren erzählt. Ihre Erlebnisse wurden aufwendig inszeniert und mit dokumentarischem Film- und Fotomaterial zu einer packenden Dramaserie verdichtet. Produzenten: LOOKSfilm (Gunnar Dedio), IRIS Group (Nicolas Steil), Les Films d’Ici (Serge Lalou). Showrunner: Jan Peter. Redaktion: Gerolf Karwath (SWR), Fabrice Puchault (ARTE FRANCE), Anne Grolleron (ARTE FRANCE), Peter Gottschalk (ARTE G.E.I.E.), Alexander von Harling (ARTE G.E.I.E.), Alexander von Sallwitz (NDR), Barbara Schmitz (WDR), Gudrun Wolter (WDR), Jens Stubenrauch (RBB), Gerhard Jelinek (ORF), Markéta Stinglova (CT), Anna Ferens (TVP), Anna Kowalewska-Onaszkiewicz (TVP). Die Erstausstrahlung fand am 11. September auf ARTE statt.

“Im Labyrinth der Macht – Protokoll einer Regierungsbildung” Dokumentarfilmer Stephan Lamby zeigt in “Im Labyrinth der Macht – Protokoll einer Regierungsbildung” eindrucksvoll, wie die deutsche Politik nach der Bundestagswahl im September 2017 in eine verfahrene Situation geriet: Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik mussten die Deutschen so lange auf die Bildung einer neuen Regierung warten. Stephan Lamby hat diese Ausnahmesituation beobachtet und zahlreiche Akteure der Jamaika- und GroKo-Verhandlungen interviewt. Eine erhellende Chronik zur Lage der Republik. Der Film ist eine Produktion von Eco Media für SWR/NDR/RBB. Redaktion: Thomas Michel (SWR), Kuno Haberbusch (NDR), Ute Beutler (RBB). Der Film lief am 5. März 2018 im Ersten.

“Spur des Terrors” Die Rolle der westlichen Geheimdienste bei der Ausbreitung internationalen Terrors steht im Mittelpunkt der Dokumentation “Spur des Terrors” von Daniel Harrich. Am Beispiel des Mehrfachagenten David Headley analysiert der Film das Geschäftsmodell Terror, in dem nicht zuletzt westliche Steuermittel über Umwege Terror finanzieren statt ihn zu verhindern. “Spur des Terrors” war am 21. November 2018 Teil des Themenabends “Saat des Terrors” im Ersten. Er ist eine Produktion der Diwa Film, produziert von Danuta Zandberg-Harrich. Die Redaktion liegt bei Thomas Reutter und Hans-Michael Kassel (SWR).

“Tatort – Der Mann, der lügt” Ein Tatort aus der Sicht eines Verdächtigen: Sönke Lars Neuwöhner (Drehbuch) und Martin Eigler (Drehbuch und Regie) erzählen den “Tatort – Der Mann, der lügt” ganz aus der Perspektive eines Verdächtigen, dessen Notlügen ihn immer tiefer in den Fall verstricken. Während die Kommissare nur von außen wahrgenommen werden, erlebt der Zuschauer hautnah mit, wie Jakob Gregorowiczs Leben Stück für Stück auseinanderfällt. Der Tatort, in dem an der Seite von Richy Müller und Felix Klare Manuel Rubey den Verdächtigen spielt, wurde am 4. November 2018 im Ersten erstausgestrahlt. Der Film wurde im SWR produziert, ausführender Produzent Nils Reinhardt. Die Redaktion liegt bei Brigitte Dithard (SWR).

“Betrug: Aufstieg und Fall eines Hochstaplers” Bastian hat ein behindertes Kind, ist aber überzeugt, dass er bei den erfolgreichen und kreativen Eltern eines Kindergartens in Schwabing als arbeitsloser Einzelhandelskaufmann aus Halle keine Chance hat. Er legt sich eine neue Identität zu. Die Täuschung gelingt spielend und Bastian macht tatsächlich Karriere: als Betrüger. Indem er von Beginn an ein durchtriebenes Spiel inszeniert, erlangt er nach kurzer Zeit die Kontrolle über die Finanzen der Einrichtung und plündert letztendlich die Konten. Die abenteuerliche Geschichte von Bastian und den gutsituierten Akademiker-Eltern wird im Dokumentarfilm “Betrug: Aufstieg und Fall eines Hochstaplers” von David Spaeth anhand von Interviews, die paarweise auf der Designer-Couch geführt wurden, sowie wenigen überzeichnet inszenierten Spielszenen nacherzählt und gibt so einen tiefen Einblick in die “heile” Welt derer, die es zu etwas gebracht haben. Bastian, der Hochstapler, gibt schonungslos offen Auskunft über seine skrupellose List und hält dem Publikum den Spiegel vor. Der Film ist eine Produktion von Eikon Südwest/SPAETH Film für den SWR und wurde im August 2018 im Ersten gezeigt. Redaktion: Kai Henkel (SWR).

“Animanimals” Tiere, die unterschiedlicher nicht sein könnten und ihre ziemlich irrwitzigen Abenteuer zeigt die Serie “Animanimals” (KiKA/SWR). In 26 Episoden à 4 Minuten werden typische Eigenschaften der Tiere benutzt und zum Ausgangspunkt komischer und verrückter Wendungen gemacht. So geraten dem Zebra die Streifen durcheinander, ein Feuersalamander hält sich für einen Leoparden und eine Fliege dirigiert drei Frösche in einem Orchester. Und das alles ohne Dialog. “Animanimals” war zuerst am 1. April 2018 in KiKA zu sehen. Die Serie ist eine Produktion von Studio FILM BILDER im Auftrag des SWR. Redaktion: Stefan Pfäffle (KiKA), Anne-Kathrin Becker (KiKA) und Benjamin Manns (SWR).

“Krieg und Frieden: Deutsch-sowjetische Skizzen” Deutschland und die Sowjetunion: Fast 75 Jahre lang hat ihr Verhältnis die Geschichte beider Länder geprägt – und ihre Bilder wirken bis heute fort. Eine Geschichte der Ideologien, die Auslöschung des anderen – hier rassistisch, dort politisch-ideologisch begründet – war existenziell gemeint. Zu anderen Zeiten wiederum gab es freundlich-feindliche Koexistenz. Der Film von Artem Demenok und Andreas Christoph Schmidt erzählt aus der wechselvollen Geschichte der beiden Länder. Eines der beiden hat vor mehr als einem Vierteljahrhundert aufgehört zu existieren. Trotzdem wirkt die Geschichte bis in die Gegenwart: Mythen, Feindbilder und Projektionen prägen oft noch die gegenseitige Wahrnehmung. Der Film ist eine Produktion von Schmidt & Paetzel Fernsehfilme für RBB/SWR/WDR) und wurde im März 2018 im Ersten gezeigt. Redaktion: Rolf Bergmannn (RBB), Jens Stubenrauch (RBB), Gerolf Karwath (SWR), Beate Schlanstein (WDR).

“Kroymann” Die erste Folge gewann bereits den 54. Grimme-Preis 2018, jetzt sind die Folge 4 bis 6 (Produktionen der bildundtonfabrik im Auftrag von Radio Bremen, SWR und NDR für Das Erste) in der Kategorie Unterhaltung nominiert. Maren Kroymann wirft zusammen mit Annette Frier und wechselnden Partnerinnen und Partnern wie Max Bretschneider, Peter Heinrich Brix, Jasmin Gerat, Christina Hecke, Peter Lohmeyer einen satirischen Blick auf Frau und Mann, auf Alt und Jung, auf Politik und Gesellschaft – und es wird bitterböse: Schnell und erbarmungslos nimmt “Kroymann” alles auseinander, was politisch korrekt wirkt. Die Folgen sind in der ARD Mediathek abrufbar, weitere Infos auch im “Kroymann”-Facebook-Account.

“Bohemian Browser Ballett” In gewohnt satirischer Weise und mit einem Augenzwinkern nehmen die Ballerinas vom “Bohemian Browser Ballett” (Steinberger Silberstein GmbH für SWR/funk) verschiedene Themen auseinander – egal ob Neujahrsansprache, Hacker-Angriff oder Brötchenverschwörung. Ihre Adern bestehen aus Glasfasern und je nach Bedarf werden aus dem Schwarm herausragende Regisseure, Schauspieler und Autoren herangezogen. Die Folgen sind auf Facebook, YouTube und funk.net abrufbar. Redaktion: Sabrina Strehse (SWR) und Duygu Gezen (funk).

Informationen, kostenloses Bildmaterial und weiterführende Links unter: http://swr.li/grimme-preis-2019-swr-nominierungen

Fotos über www.ARD-foto.de.

Quellenangaben

Bildquelle:obs/SWR – Südwestrundfunk
Textquelle:SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/7169/4168639
Newsroom:SWR - Südwestrundfunk
Pressekontakt:Daniela Kress
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