Artprice (Beijing): Das enorme Interesse des Westens an chinesischer …

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Artprice (Beijing): Das enorme Interesse des Westens an chinesischer …

12 min

Peking (ots/PRNewswire) –

www.nachrichten-heute.net:

Fernab von Beijing und Shanghai, tausende Kilometer entfernt vom Reich der Mitte, überleben Meisterwerke chinesischer Kunst, wechseln den Besitzer und werden von Sammlung zu Sammlung befördert. In New York, London, Paris und Brüssel versuchen westliche Sammler – fasziniert von einem ganz anderen Ansatz in der Zeichenkunst, Literatur, bezüglich Form und Farbe – chinesische Kunstwerke, in manchen Fällen tausende Jahre alt, zu erwerben.

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Thierry Ehrmann: “Europäer und Amerikaner interessieren sich außerdem für die großen Chinesischen Meister des 20. Jh., insbesondere für jene, die es geschafft haben, Brücken zur westlichen Kultur zu schlagen; unterdessen haben es zahlreiche chinesische Gegenwartskünstler (Absolventen bedeutender Kunstakademien des Landes) geschafft, die Unterstützung einiger namhafter Galerien in den Vereinigten Staaten zu gewinnen und einige der mächtigsten Sammler des Westens anzuziehen.”

Top5 der chinesischen Künstler außerhalb von China

Gemäß Auktionsumsatz 2018

Zao Wou-Ki (1921-2013) ??? – 31 250 600 Dollar

Zhang Daqian (1899-1983) ??? – 18 509 500 Dollar

Pan Tianshou (Attrib.) (1897-1971) ??? – 4 804 000 Dollar

Lin Fengmian (1900-1991) ??? – 3 118 500 Dollar

Yang Feiyun (1954) ??? – 2 793 300 Dollar

Das Erwachen und die Konsolidierung des chinesischen Kunstmarktes hatte natürlich auch eine tiefgreifende Wirkung auf den weltweiten Handel mit chinesischen Kunstwerken. In den letzten Jahren sind die Preise zahlreicher aus China stammenden Künstler durch das massive, leidenschaftliche und ungeduldige Bestreben, die Kontrolle über ihr eigenes Kunsterbe zurückzugewinnen, exponentiell gestiegen.

Allmählich kehren chinesische Kunstwerke wieder in ihr Herkunftsland zurück: Heute sind es – logischerweise – die chinesischen Sammler, die die meisten chinesischen Kunstwerke kaufen. Infolgedessen sehen sich Sammler aus dem Westen gezwungen, sich den gegenwärtigen Preisen anzupassen oder die Arena zu verlassen. Nachdem sich der Schwerpunkt des weltweiten Kunstmarktes nach Osten verlagert hat, entsteht ein neues Preis-Gleichgewicht. Die chinesische Kunst ist die erste, die davon profitiert.

Der Künstler Fang Lijun heißt Wan Jie (Geschäftsführer von Artron Group), rechts, und Thierry Ehrmann (Geschäftsführer von Artprice), in der Mitte, in seiner Werkstatt willkommen.

In Europa hergestellte Kunst

Die Gemälde einiger der chinesischen Künstler, die sich in den ersten zwei Dritteln des 20. Jh. in Europa niedergelassen haben, üben, insbesondere seit der Finanzkrise im Jahr 2008, eine besondere Anziehungskraft auf westliche Käufer aus. Im Jahr 2000 wurde das Gemälde von San Yu (? ?) mit dem Titel Woman with arms raised (c. 1920-1930) bei Piasa in Paris für 1 200 Dollar erworben; eben wurde es bei Sotheby’s in der französischen Hauptstadt für 170 000 Dollar verkauft.

Solche Auktionsergebnisse sind nicht selten. Die Preise für Arbeiten von Chu Teh Chun sind ebenfalls gestiegen und mit den Preisen der Arbeiten von San Yu durchaus vergleichbar. +2,000% seit dem Beginn des 21. Jh. gemäß Preisindexberechnungen bei Artprice.

Es besteht kein Zweifel darüber, dass die außerordentlichen Wertsteigerungen der französisch-chinesischen Werke von Chu Teh Chun im Bereich Lyrische Abstraktion und vielleicht in noch höherem Ma?e jene der Werke von Zao Wou-Ki hauptsächlich auf den Tod dieser beiden Künstler (2014 und 2013) zurückzuführen sind. Die Preissteigerung für die Werke dieser Künstler innerhalb kürzester Zeit ist atemberaubend.

Das Gemälde 23.05.64 von Zao Wou-Ki wurde zum ersten Mal im Jahr 1991, und zwar vom Auktionshaus Briest in Paris für 78 000 Dollar versteigert. Im Dezember 2000 erwarb es ein asiatischer Sammler bei Camels (erneut in Paris) für 251 600 Dollar. Am 30. September 2018 wurde dasselbe Werk für 11 547 240 Dollar bei Sotheby’s in Hong Kong versteigert!

Die Rückkehr chinesischer Kunstwerke nach China

Dem chinesischen Kunstmarkt gelingt es heute, zahlreiche auf der ganzen Welt zu findenden Meisterwerke über Hong Kong nach Asien zurückzuholen. Darunter das jüngste Werk, eine beeindruckende 4,35 Meter lange Schriftrolle, die ein Gemälde von Su Shi ? ? – ein im 11. Jh. aktiver Künstler – darstellt, wurde im vergangenen Monat bei Poly um 59 206 800 Dollar verkauft. Die Schriftrolle, die auch vier Kolophone (Schriftstücke) von bedeutenden chinesischen Intellektuellen zwischen dem 11. Und 17. Jh. umfasst, befand sich in einer privaten japanischen Sammlung, nachdem sie viele Jahre Teil der Soraikan Sammlung in Tokyo gewesen war.

Alex Chang, Geschäftsführer des Auktionshauses Poly in Hong Kong, erklärte im Jahresbericht für zeitgenössische Kunst 2017 von Artprice Folgendes: “Ich glaube, dass zwischen der Kunst des Orients und des Westens am Ende eine Brücke geschlagen werden wird. […] Dennoch glaube ich, dass sich westliche Sammler bei der traditionellen chinesischen Kunst weiterhin auf Objekte und Antiquitäten konzentrieren und asiatische Sammler der chinesischen Kalligrafie und Malerei den Vorzug geben werden.”

Die Eroberung Amerikas

Die bedeutendsten amerikanischen Kunstgalerien spielen eine wesentliche Rolle bei der weltweiten Verbreitung chinesischer Gegenwartskunst. Nicht nur deshalb, weil sie ihr in ihren Ausstellungsräumen die sich in den weltweit bedeutendsten urbanen Wirtschaftszentren befinden, viel Raum geben, sondern auch dadurch, dass sie auf den berühmtesten Kunstmessen der Welt für zeitgenössische Kunst vertreten sind.

So bot die Pace Gallery (mit ihren Zweigstellen in New York, London, Beijing, Hong Kong, Palo Alto, Seoul und Genf) nahezu der ganzen Welt Gelegenheit, zahlreiche chinesische Gegenwartskünstler kennenzulernen. Von den 12 derzeit von der Pace Gallery vertretenen Künstlern sind 6 Absolventen der namhaften Capital Academy of Fine Art in Beijing der späten 1980er und der frühen 2000er Jahre (Qia Xiaofei). Diese Hochschule bietet der chinesischen Kunst einen unglaublich fruchtbaren Boden. Doch nicht alle der berühmtesten Gegenwartskünstler sind Absolventen dieser Kunstakademie. Zhang Xiaogang und Yue Minjun – die beide von der Pace Gallery vertreten und zu den für westliche Sammler beliebtesten chinesischen Vertretern der Ölmalerei gehören – wurden an der Kunsthochschule Sichuan Fine Arts Institute und an der Hebei Normal University ausgebildet.

Der nächsten Kunstmarktbericht (März 2019) von Artprice und seinem exklusiven Partner Artron (Geschäftsführer: Thierry Ehrmann und Wan Jie) umfasst eine detaillierte Analyse der unterschiedlichen Facetten des chinesischen Kunstmarktes und des wachsenden Erfolgs der Künstler dieses Landes.

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Copyright ©2019 Thierry Ehrmann – http://www.artprice.com

Über Artprice:

Artprice ist Eurolist by Euronext Paris, SRD long only und Euroclear notiert: 7478 – Bloomberg: PRC – Reuters: ARTF.

Gründer: Thierry Ehrmann (siehe Who’s Who – zertifizierte Biographie) (c) https://imgpublic.artprice.com/img/wp/sites/11/2018/1 0/bio-2019-whos-who-thierry-ehrmann.pdf ).

Entdecken Sie Artprice im folgenden Video: https://www.artprice.com/video

Artprice ist der weltweit führende Anbieter von Datenbanken über Notierungen und Indizes. Es verfügt über mehr als 30 Millionen Indizes und Verkaufsergebnisse, die mehr als 700.000 Künstler abdecken. Artprice Images® bietet uneingeschränkten Zugang zur weltweit größten Datensammlung des Kunstmarktes, einer Bibliothek mit 126 Millionen Abbildungen oder Stichen von Kunstwerken von 1700 bis heute, versehen mit Kommentaren der hauseigenen Kunsthistoriker.

Artprice erweitert seine Datenbanken von 6300 Verkaufshäusern kontinuierlich und veröffentlicht durchgängig Kunstmarkttrends für die wichtigsten Presseagenturen und 7200 Pressetitel weltweit. Artprice gibt seinen 4,5 Millionen Mitgliedern Zugang zum weltweit führenden Standardmarkt für den Kauf und Verkauf von Kunstwerken. Artprice entwickelt sein Blockchain-Projekt auf dem Kunstmarkt. Es ist BPI-zertifiziert (nationales wissenschaftliches Gütezeichen Frankreichs); der im März 2018 von Artprice veröffentlichte Jahresbericht des Weltkunstmarktes 2017: https://www.artprice.com/artprice-reports/the-art-market-in-2017

Artprice ist Partner von Artron Group, dem chinesischen Marktführer im Kunsthandel, seiner soliden Partnerinstitution.

Über Artron Group:

“Artron Art Group (Artron), ein ganzheitlicher Industriekonzern für Kultur, der 1993 von Wan jie gegründet wurde und sich dem Erbe, der Förderung und der Verbreitung von Kunst widmet. Auf der Grundlage umfangreicher Daten bietet Artron dem Kunstgewerbe und Kunst-Liebhabern professionelle Dienstleistungen und Erfahrung mit hochwertigen Produkten anhand von integrierten IT-Anwendungen, fortschrittlichen Konzepten der digitalen Wissenschaft und dank innovativer handwerklicher Tätigkeit und Materialien. Artron, das mehr als 60,000 Bücher und Auktionskataloge hergestellt hat, ist mit einem Buchdruckvolumen von 300 Millionen Kunstbüchern der größte Kunstbuchhersteller der Welt. Es verfügt über mehr als 3 Millionen gewerbliche Mitglieder des Kunstsektors und einen Durchschnitt von 15 Millionen Besuchern pro Tag; damit ist Artron die weltweit führende Internetseite für Kunst.”

Internetseiten von Artron: http://www.Artron.net

Jahresbericht 2017 für zeitgenössische Kunst von Artprice 2017 – freier Zugriff unter: https://www.artprice.com/artprice-reports/the-c ontemporary-art-market-report-2017

Zusammenfassung der Pressemitteilungen von Artprice:

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Entdecken Sie die zauberhafte Welt von Artprice unter http://web.artprice.com/video; Firmensitz im berühmten Museum für Zeitgenössische Kunst, The Abode of Chaos dixit The New York Times / The Abode of Chaos:

http://goo.gl/zJssd

https://vimeo.com/124643720

Das Museum für zeitgenössische Kunst The Abode of Chaos

https://www.facebook.com/la.demeure.du.chaos.theabodeofchaos999

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Quellenangaben

Textquelle:Artprice.com, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/101616/4179927
Newsroom:Artprice.com
Pressekontakt:thierry Ehrmann
ir@artprice.com
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