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Gegenwind ist wichtig = VON LEA HENSEN

Düsseldorf (ots) – Dass Woche für Woche Tausende Schüler im Rahmen der “Fridays for Future”-Proteste für mehr Klimaschutz auf die Straße gehen, ist ein positives Zeichen. Nachdem lange Zeit bemängelt wurde, die Jugend sei zivilgesellschaftlich nicht engagiert, ist es nur wünschenswert, dass gerade junge Menschen Verantwortung für ihre Generation übernehmen. Die Schulen sollten die Inhalte des Protests stärker aufgreifen und Umweltbildung in den Unterricht einbinden, statt die Teilnahme am Streik nur zu verbieten. Dennoch sind die Schüler an ihre Schulpflicht gebunden, sie brechen mit dem Streik die Regeln. Wenn das regelmäßige Streiken keine Konsequenzen hat, erhalten die Streikenden auch nicht die Chance, für ihre Position einzustehen und verlieren an Glaubwürdigkeit. Eine Lösung könnte sein, die Schüler in die Pflicht zu nehmen und mit der Schule konstruktiv über neue Unterrichtsinhalte zu verhandeln. Erst dann können sie den Verdacht aushebeln, es ginge ihnen nur darum, in der Schule zu fehlen und nicht für Inhalte einzustehen.

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