BVR: Lieber vorhandene EU-Förderprogramme nutzen als neue …

Zur Vollansicht bitte auf das Bild klicken!

BVR: Lieber vorhandene EU-Förderprogramme nutzen als neue …

2 min

Berlin (ots) – Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) bewertet den Kompromiss der Finanzminister Frankreichs und Deutschlands, Bruno Le Maire und Olaf Scholz, über ein Euro-Budget kritisch.

www.nachrichten-heute.net:

Die Minister schlagen vor, wachstumsschwache Länder des Euroraums zu fördern, indem ein solches Budget europäische Finanzmittel bereitstellt. Dies soll es den Ländern ermöglichen, Investitionen zu finanzieren oder Reformmaßnahmen durchzuführen. BVR-Vorstandsmitglied Gerhard Hofmann: “Dieses Ziel sollte gegebenenfalls im Rahmen der vorhandenen Förderprogramme der Europäischen Union (EU), wie etwa des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, verfolgt werden. Es ist nicht nötig, hierfür ein neues Finanzierungsinstrument zu schaffen.”

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen / Letzte Aktualisierung am 17.11.2019 / Affiliate Links * / Platzierung nach Amazonverkaufsrang / Amazon und das Amazon-Logo sind Warenzeichen von Amazon.com, Inc. oder eines seiner verbundenen Unternehmen

Zudem, so Hofmann, liege es in der Verantwortung der einzelnen Mitgliedstaaten, ihre Wirtschaftspolitik wachstums- und investitionsfreundlich zu gestalten. Dafür verfügten diese trotz einheitlicher Währung über eine sehr weitreichende Autonomie in der Finanzpolitik und der allgemeinen Wirtschaftspolitik. Hofmann: “Die vereinbarten Vorgaben des Stabilitäts- und Wachstumspaktes zur Höhe der staatlichen Defizite und der Verschuldung sollten besser als in der Vergangenheit eingehalten werden, denn sie stellen unter anderem sicher, dass die Länder ausreichend Zugang zu den Kapitalmärkten haben. Dann erübrigen sich neue europäische Fördermaßnahmen jenseits der Marktmechanismen.”

In die falsche Richtung gehe auch die Überlegung der Finanzminister, neben den Mitteln aus dem EU-Budget zusätzliche Einzahlungen aus den Eurostaaten zu vereinbaren. “Der Verweis auf mögliche Einnahmen aus einer Finanztransaktionssteuer verschleiert nur, dass dies letztlich zu spürbaren Belastungen für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler führen würde. In der Altersvorsorge kann angesichts von Nullzinsen auf Aktien kaum verzichtet werden. Deshalb wäre es kontraproduktiv, privates Vorsorgesparen mit einer Steuer auf Aktiengeschäfte weiter zu belasten: Auch im Interesse des heimischen Finanzplatzes sollte die Aktienkultur gefördert, nicht behindert werden”, erklärt Hofmann.

Quellenangaben

Textquelle:BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/40550/4198522
Newsroom:BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken
Pressekontakt:Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)
Pressesprecherin Melanie Schmergal
Telefon: (030) 20 21-13 00

presse@bvr.de
www.bvr.de

Presseportal.de

Presseportal.de

Die große Online-Datenbank für Presseinformationen in Text, Bild, Audio und Video.Pressemitteilungen und Pressematerial zu sehr vielen verschiedenen Themen. Ein Service von news aktuell aus der dpa-Firmengruppe. Internetseite: www.presseportal.de
Presseportal.de