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Kommentar zur Missbrauchskonferenz im Vatikan

Stuttgart (ots) – Auch wenn allen klar war, dass in dreieinhalb Tagen nicht jahrzehntelanges Vertuschen ungeschehen gemacht werden konnte: Franziskus hat allein mit der Einberufung der Konferenz die Reißleine gezogen. Er wollte bei der Lösung der tiefen Krise, in der die Kirche durch die Missbrauchsskandale steckt, vorankommen. Obwohl die Missbrauchskonferenz kirchenrechtlich keine Beschlüsse fassen konnte, hofften so viele auf den Papst und darauf, dass er in seinen abschließenden Worten den richtigen Ton trifft und die Herausforderungen auf den Punkt bringt. Doch klare, praktische Anweisungen des Papstes fehlen. Franziskus blieb in seiner Rede in der Sphäre des Theoretischen.

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