Kommentar zur Bertelsmann-Studie

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Kommentar zur Bertelsmann-Studie

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Bielefeld (ots) – Vor dem Hintergrund, dass Freiheit und Demokratie weltweit und auch in Europa unter Druck stehen, wirkt eine Studie, die den ökonomischen Wert der Europäischen Union in Euro und Cent zu errechnen sucht, möglicherweise kleinlich. Denn gehen uns moralisch hoch stehenden Menschen die »echten Werte« nicht über alles? Leider ist das mindestens zum Teil Wunschdenken. Im bevorstehenden Europa-Wahlkampf werden sich wieder die zu Wort melden, die die Milliarden beklagen, die nach Brüssel überwiesen werden. Die ausrechnen, dass zu wenig Summe zurückfließt. Und die standfest behaupten, Deutschland sei die Melkkuh. Da hilft es, wenn man nicht nur allgemein darauf verweisen kann, dass das wirtschaftliche Wohl der Exportnation Deutschlands wesentlich auf dem freien Binnenmarkt beruht, sondern dies auch mit Zahlen für das persönliche Portemonnaie belegen kann. Zugleich bleibt es jedem unbenommen, freies Reisen, freie Wohnort- und Arbeitsplatzwahl, vor allem aber Demokratie, Freiheit und Frieden für die wichtigeren Argumente pro Europa zu halten.

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Quellenangaben

Textquelle:Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/66306/4210266
Newsroom:Westfalen-Blatt
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Scholz Stephan
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