Kommentar zu den Anschlägen von Christchurch

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Kommentar zu den Anschlägen von Christchurch

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Frankfurt (ots) – „Die eigentliche Attacke zielt auf die Herzen und Hirne des globalen Publikums. Bei ihnen allen soll jetzt die rechtsextremistische Austausch-Theorie als neuer Gedanke installiert werden. Und ihnen allen wird ein klares Feindbild vor Augen geführt, zum Beispiel in Gestalt von Angela Merkel, die der Täter auf Platz Nummer eins der weltweiten „Todesliste“ gesetzt hat. Terror im Namen der Identität: Dies ist die bislang gefährlichste Variante aller politisch begründeten Gewaltserien. Frühere Terrorbanden, etwa linke Guerillas in Lateinamerika, wollten das „System“ verändern oder die Besitzverhältnisse. Andere Terroristen kämpften für regionale Autonomie, vom Baskenland bis Kurdistan. Beim Terror im Namen der Identität aber ist alles ganz anders, viel unheimlicher. Hier gibt es keine Ziele, über die sich reden ließe. Es gibt auch keine Verhandlung. Hier geht es um alles oder nichts: Vorherrschaft des einen – oder eben des anderen. Sieg oder Vernichtung.“

Quellenangaben

Textquelle:Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/10349/4219439
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