Kommentar zur geplanten neuen ICE-Trasse zwischen Bielefeld und …

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Kommentar zur geplanten neuen ICE-Trasse zwischen Bielefeld und …

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Bielefeld (ots) – Nicht überall in Ostwestfalen-Lippe ist die Aufregung wegen der geplanten neuen ICE-Trasse groß. Und im Vergleich zu dem, was auf das Schaumburger Land zukommen könnte, scheinen die Sorgen in den Kreisen Herford und Minden-Lübbecke relativ überschaubar. Die Idee, eine Tempo-300-Bahnstrecke durch die Topografie des Weserberglands bauen zu wollen, ist in so ziemlich jeder Hinsicht gewagt. Man kann sich vorstellen, wie viel Fläche – wohl auch in Naturschutzgebieten – verbraucht werden muss, um einen Trassenverlauf hinzubekommen, der Tempo 300 überhaupt erst möglich macht. Ist es das wert? Nein, ist es nicht. Dem Geschwindigkeitswahn der Deutschen Bahn müssen Grenzen gesetzt werden, wenn sich das Gelände nicht dafür eignet. Der Anspruch, ein ökologisch halbwegs unbedenkliches Transportmittel anzubieten, ist nicht haltbar, wenn dafür so viel Landschaft verschwindet. Und vom »Nutzen für die Allgemeinheit« kann hier keine Rede sein, sondern von einem Bauprojekt für Eliten in Eile, die ihr Ticket nicht selbst bezahlen müssen.

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Quellenangaben

Textquelle:Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/66306/4221432
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Scholz Stephan
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