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RNZ: “Rhein-Neckar-Zeitung” (Heidelberg) zu Kürzungen bei …

Heidelberg (ots) – Zwar stimmt es, wie Scholz erklärt, dass die Zahl der ankommenden Flüchtlinge deutlich zurückgegangen ist. Dennoch geht für die Kommunen die eigentliche Arbeit jetzt erst richtig los – denn es geht ja nicht nur darum, die Neuankömmlinge unterzubringen und mit Kleidung und Lebensmitteln zu versorgen. Es braucht auch Integrations- und Sprachkurse und Hilfen bei der Jobsuche. Der Bund hat eine Verpflichtung, die Kommunen damit nicht alleine zu lassen – alleine schon, damit es nicht zu Verteilungskämpfen kommt.

Zudem ist jeder Euro, der in die Integration geht, gut investiert. In früheren Jahrzehnten hatte die Bundesrepublik dieses Thema gerne vernachlässigt. Nun gibt es heute zwar nicht so viele Integrationsprobleme, wie gelegentlich behauptet wird – aber diejenigen, die es gibt, gehen zu einem großen Teil auf die damaligen Versäumnisse zurück. Daraus sollte die Koalition lernen. Wenn sie heute an der falschen Stelle spart, wird das später nur umso teurer werden.

Quellenangaben

Textquelle:Rhein-Neckar-Zeitung, übermittelt durch news aktuell
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