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Kommentar zur Jackson-Ausstellung in der Bundeskunsthalle

Bielefeld (ots) – Darf man einem wie Michael Jackson eine Ausstellung in der Bundeskunsthalle widmen? Einem, dessen Nähe zu Kindern keine gute, sondern eine kriminelle gewesen sein soll, wie es aktuell ein Film wieder in die Diskussion bringt? Ja, man darf. Denn der Künstler Michael Jackson – seine Musik, seine Performance – bleibt wegweisend in der Geschichte der populären Musik. Gewiss, die Vorwürfe gegen ihn wiegen schwer. Und das dokumentieren die Ausstellungsmacher. Genauso stimmt aber auch, dass der vor fast zehn Jahren gestorbene Jackson nie wegen Pädophilie verurteilt wurde – und sich heute nicht mehr äußern kann. Die kritische Distanz zur Person ist geboten – aber Jacksons Musik besteht unabhängig davon.

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Textquelle:Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell
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