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Rückruf droht – auch Mercedes C-Klasse soll über illegale …

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Bremen (ots) – Die Luft wird immer dünner für Mercedes. Nachdem im Sommer 2018 bereits 280.000 Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 6b zu einem offiziellen Rückruf in die Werkstätten mussten, droht nun ein weiterer Rückruf, der unter anderem auch die C-Klasse betreffen könnte. Bekannt ist bisher, dass das Kraftfahrt Bundesamt Mercedes vorgeworfen hat, im GLK 220 CDI eine illegale Abschalteinrichtung verbaut zu haben. Der erwartete Rückruf, der sich auf Autos der Baujahre 2012 bis 2015 beschränkt, würde gut 60.000 Fahrzeuge betreffen.

Daimler hat aber bereits bestätigt, dass genau diese beanstandete Abschalteinrichtung auch in zahlreichen Fahrzeugen der C-Klasse, sowie der E- und auch der S-Klasse verbaut wurde. Es handelt sich dabei um eine Kühlmittel-Sollwert-Temperaturregelung, die für niedrige Stickoxidwerte auf dem Prüfstand sorgt. Im Straßenverkehr werden die Grenzwerte dagegen deutlich überschritten. Wie viele Fahrzeuge genau hier von einem möglichen Rückruf betroffen sein könnten, ist noch unklar. Allerdings liegt die Vermutung nahe, dass die Abschalteinrichtung in allen Fahrzeugen verbaut wurde, die Daimler seit Sommer 2017 als Teil einer freiwilligen Service-Maßnahme in die Werkstätten ruft. Dies würde europaweit rund 3 Millionen Mercedes Diesel betreffen.

Daimler selbst ist sich keiner Schuld bewusst und weist die Schummelvorwürfe von sich. Die Kühlmittel-Sollwert-Temperaturregelung sei legal und die Anhörung noch nicht abgeschlossen. Daher wolle man sich an Spekulationen zu möglichen Rückrufen nicht beteiligen.

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Quellenangaben

Textquelle: Hahn Rechtsanwälte PartG mbB, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/61631/4276398
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