Agri Terra-Geschäftsführer Carsten Pfau im Interview: Es gibt kaum …

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Agri Terra-Geschäftsführer Carsten Pfau im Interview: Es gibt kaum …

13 min

Grasbrunn (ots) – Im Interview spricht der Agrarexperte über seine Erfahrungen und das Potenzial für deutsche Anleger.

Wer sein Geld in der anhaltenden Niedrigzinsphase sinnvoll anlegen möchte, landet meist bei Aktien oder Immobilien. Doch auch abseits der konventionellen Anlagemethoden finden sich interessante Investitionsmöglichkeiten. Die Agri Terra Gruppe aus Grasbrunn nahe München bietet Anlegern Agrarinvestitionen in Paraguay an und hat hierfür ein interessantes Konzept entwickelt. Wir sprachen mit Carsten Pfau, dem Geschäftsführer von Agri Terra über die Chancen und Risiken des exotischen Investments.

Frage: Sehr geehrter Herr Pfau, mit ihrem Unternehmen Agri Terra wollen Sie Anlegern eine Alternative zu konventionellen Investitionen in Immobilien oder Aktien anbieten. Für viele Anleger ist das ein Thema, mit dem sie keinerlei Erfahrungen haben. Was gibt es für Vorteile gegenüber herkömmlichen Investitionen?

Carsten Pfau: Essen und trinken müssen die Leute immer, das sind die elementarsten Grundbedürfnisse eines Menschen. Folglich haben wir mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen prinzipiell die gesamte Weltbevölkerung als Kundschaft. Und da die Bevölkerung auf unserem Planeten immer weiter wächst, steigt zweifellos auch die Nachfrage, während die schon heute begrenzten Agrarflächen immer weiter schrumpfen. Eigentlich könnten wir weltweit verkaufen. Allerdings ist die Nachfrage im Inland in Paraguay so groß, dass die meisten unserer Früchte tatsächlich auch im Inland bleiben.

Frage: Wie genau ermöglichen Sie es Anlegern, von der großen Nachfrage zu profitieren?

Carsten Pfau: Agri Terra bietet Anlegern eine Kombination aus Landkauf und Bewirtschaftungsvertrag. Investoren erwerben ein Stück Land, das Teil unserer Plantagen ist und im vertraglich vereinbarten Zeitraum von uns gemanagt und bewirtschaftet wird. Die erwirtschafteten Erträge erhält der Eigentümer. Agri Terra fungiert vor Ort in Paraguay als Dienstleister der Investoren. Die Erfahrungen zeigen, dass unser Konzept Anlegern die nötige Sicherheit gibt und dennoch stattliche Renditen ermöglicht.

Frage: Dennoch dürfte die Investition in ein so fremdes und weit entferntes Land auf den ersten Blick für viele kein naheliegender Gedanke sein. Warum entscheiden sich trotzdem immer mehr Menschen für Agrarinvestitionen in Südamerika mit Agri Terra?

Carsten Pfau: Sie haben recht, Paraguay kommt einem wohl nicht als erstes in den Sinn, wenn man an lukrative Investitionen denkt. Aber wenn man sich einmal über die Bedingungen informiert hat, steht eindeutig fest, dass Paraguay als Agrarland der perfekte Standort ist – es gibt wahrscheinlich keinen besseren Ort auf dieser Welt. Nicht umsonst ist Paraguay schon jetzt der drittgrößte Soja- und der fünftgrößte Rindfleischexporteur weltweit. Auch was Mais, Weizen und Reis betrifft, zählt das Land zu den wichtigsten Produzenten weltweit. Wenn man also in Paraguay investieren möchte, dann eindeutig in die Agrarwirtschaft. Die Erfahrungen vieler Generationen zeigen, dass hier große Renditen und Gewinne möglich sind.

Frage: Inwieweit kann der Markt für Zitrusfrüchte in einem so bedeutenden Agrarland noch attraktiv genug sein und genügend Wachstumspotenzial bieten?

Carsten Pfau: Das liegt nicht nur an den besonders großen Exportchancen, sondern vor allem am großen inländischen Bedarf, der zurzeit überwiegend aus Importen gedeckt wird. Aktuell kommt ein Großteil des in Supermärkten in Paraguay verkauften Obst und Gemüses aus Argentinien. Das erhöht nicht nur die Preise für Verbraucher, sondern sorgt auch für vermeidbare Schadstoffemissionen durch den enormen Transportaufwand. Folglich profitieren nicht nur unsere Anleger von unseren Plantagen im Inland, sondern auch die Umwelt und die Menschen vor Ort. In vielen Fällen könnten wir unsere Früchte mit dem Handkarren in die Märkte liefern, so nah gelegen sind wir. Paraguay hat gegenüber den Nachbarn Brasilien und Argentinien Kostenvorteile von bis zu 65% – z.B. bei Agrarland, Löhnen, Gehältern, Steuern, Elektrizität, usw. – außerdem ist es eins der wasserreichsten Länder der Welt, dazu sub-tropisch mit viel Sonne. Für zukünftiges Exportpotential ist das ein unschlagbarer Vorteil. Im Inland sind wir aber gegenüber importierten Früchten auch noch um Transportkosten und Einfuhrzölle günstiger, auch das ist kostenseitig unschlagbar. Landesweite Abnahmegarantien vom Großhandel und Supermärkten sind die logische Konsequenz aus dieser Situation. Unsere Anleger müssen sich also auch in Zukunft keine Sorgen machen, was den Absatz unserer Erzeugnisse betrifft.

Frage: Eine ertragreiche Ernte verspricht gute Ergebnisse für Anleger, doch wie groß sind die Risiken, dass es zu einer schwachen Ernte oder Ausfällen kommt?

Carsten Pfau: Es gibt keine Investition ohne Risiko, schon gar nicht, wenn diese stattliche Renditen verspricht. Ein Investor sollte sich jedoch immer das Verhältnis von Risiko und Ertragsaussichten anschauen. Das gute Verhältnis von Risiko zu Ertragsaussicht bei Agrar-Investitionen in Paraguay ist ein wichtiger Grund, warum Agri Terra in Deutschland und vielen anderen Ländern zuletzt so stark gewachsen ist. Die perfekten klimatischen Bedingungen, der Wasserreichtum und der fruchtbare Boden reihen sich in eine lange Liste mit vielen risikominimierenden Faktoren ein, schwarze Zahlen sind das logische Resultat. Unsere Mitarbeiter können dank ihrer langjährigen Erfahrung und Kompetenz viele Risiken, wie etwa einen Schädlingsbefall, abfedern. Der Klimawandel verbessert die Anbaubedingungen in Paraguay noch zusätzlich. Extreme Wetterlagen gibt es in Paraguay fast nicht, ebenso wenig wie Naturkatastrophen, da Paraguay keine Küste hat und nicht im Erdbebengebiet liegt. Risiken können also recht gut abgeschätzt werden, ganz anders als z.B. bei spekulativen Finanzprodukten. Letztendlich kommt man daher schnell zu dem Urteil, dass die Chancen die Risiken überwiegen. Natürlich ist es aber auch wichtig, im schlimmsten Fall abgesichert zu sein, sodass jede Plantage extern gegen Schäden z.B. durch Überschwemmungen, Hagel, Schädlinge oder Feuer versichert ist.

Frage: Wie groß ist das Interesse bei kleineren Privatanlegern?

Carsten Pfau: Wir haben erstaunt feststellen dürfen, dass unsere Anlagemöglichkeiten nicht nur von professionellen Groß-Investoren angenommen werden, sondern ganz verstärkt auch von durchschnittlichen Normalverdienern, die im Einzelfall nur wenig oder gar keine Erfahrungen mit Auslands-Investitionen haben. Vor allem aufgrund der geringen Zinsen merken immer mehr Menschen, dass alternative Anlageformen unbedingt auf die Anlage-Liste gehören. Das Interessante ist, wie unterschiedlich die Gespräche mit Anlegern verlaufen: Während sich der ‚Profi-Investor‘ vorrangig für Zahlen, Fakten und Quotienten interessiert, stellen Kleinanleger oft ganz andere Fragen, sind viel emotionaler. Natürlich wollen sie auch wissen, was man mit Agri Terra verdient und wie hoch die Renditen sind – es geht aber auch um die Bedingungen vor Ort, z.B. in Sachen Umweltschutz, soziale Aspekte oder auch die Situation der Mitarbeiter. Jeder Anleger möchte eine Anlagemöglichkeit gerne genau verstehen, um sich wohlzufühlen. Und genau da liegen unsere Stärken – unsere Tätigkeit versteht jeder, unsere Renditen kann jeder leicht nachvollziehen. Es sei an dieser Stelle aber auch angemerkt, dass in vielen Ländern der Welt Agrarinvestitionen fast schon Standard und weit verbreitet sind. In Deutschland gibt es hier aber noch einiges an Nachholbedarf. Leider sind wir ja inzwischen durch die Finanzaufsicht in Deutschland limitiert, was die Ansprache von Kleinanlegern betrifft. Aber ich kann an dieser Stelle schon sagen, dass wir so einiges in Vorbereitung haben.

Frage: Eine wichtige Frage, die sich sicherlich viele Anleger stellen, ist die nach dem Zeitraum, in dem die Landparzellen Erträge abwerfen.

Carsten Pfau: Wenn die Bäume nach zwei bis vier Jahren erstmal groß genug gewachsen sind, liefern sie über mindestens 25 Jahre sichere Erträge, bis sie neu gepflanzt werden müssen. So sichert eine einzige Investition basierend auf Erfahrungen z.B. aus Brasilien oder Argentinien, wo Zitrusplantagen seit Jahrzehnten eine wichtige Rolle spielen, für lange Zeit ein stattliches Einkommen. Nach Ablauf des Bewirtschaftungsvertrags mit Agri Terra ist man noch immer Land-Eigentümer und kann frei über sein Grundstück verfügen – das ist der größte Vorteil, wenn man in Land investiert. Alle unsere Parzellen müssen laut gesetzlichen Vorgaben mit einer Zufahrt und Anschluss an Strom und Wasser ausgestattet sein.

Frage: Prinzipiell könnte man sich also tatsächlich ein Haus darauf bauen, eine interessante Vorstellung! Sie selbst leben seit 25 Jahren in Paraguay und haben viele Erfahrungen mit den Gegebenheiten vor Ort gesammelt. Wie ist heute ihre persönliche Beziehung zu dem Land?

Carsten Pfau: Ich lebe sehr gerne in Paraguay und freue mich noch heute jedes Mal, wenn ich von einer Reise zurückkomme. Abseits des Geschäftspotenzials begeistert mich die Mentalität und Freundlichkeit der Menschen. Auch der provinzielle Charakter vieler Regionen hat durchaus seinen Charme. Dort geht das Leben viel entspannter und behäbiger vonstatten, als wir das häufig gewohnt sind. Zwar regnet es in Paraguay doppelt so viel wie in Deutschland, aber dafür ist die Landschaft umso grüner, das wirkt sich nicht nur auf die Landwirtschaft, sondern auch auf die Lebensqualität aus. Als Deutscher muss man außerdem in Paraguay auch nicht auf seine Kultur verzichten. Es gibt eine sehr lebendige deutsche Gesellschaft in Paraguay mit vielen tollen Restaurants, in Supermärkten kann ich größtenteils auch das kaufen, was mir in Deutschland bekannt ist. Kaum einer weiß, dass Deutsch die zweitmeist gesprochene Fremdsprache dort ist! Ich habe mehrere Wohnsitze in der Welt, aber Paraguay ist ganz klar Nummer Eins.

Frage: Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch, Herr Pfau!

Über Agri Terra

Die Agri Terra Gruppe ist spezialisiert auf Investitionen in Landeigentum und Agrarprojekte in Paraguay. Die Gründer und Geschäftsführer Carsten und Michael Pfau schreiben seit 1993 dort schwarze Zahlen und werden regelmäßig auf der Liste der einflussreichsten Unternehmer des Landes aufgeführt. Ihre enorme Erfahrung und Südamerika-Expertise stellen sie interessierten Co-Investoren zur Verfügung, um gemeinsam solide Erträge in dem aufstrebenden Entwicklungsland Paraguay zu generieren.

Quellenangaben

Textquelle:Agri Terra Gruppe, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/132475/4282695
Newsroom:Agri Terra Gruppe
Pressekontakt:Agri Terra KG
Gut Möschenfeld
St.-Ottilien-Weg 11
85630 Grasbrunn
Telefon: 0 8106 999 554 0
Telefax: 0 8106 999 554 9
E-Mail: info@agri-terra.de

Weitere Informationen finden Sie hier:
agri-terra.net
agri-terra-media.com

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