Zava-Befragung: Wofür schämt sich Deutschland?

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Zava-Befragung: Wofür schämt sich Deutschland?

7 min

Hamburg | London (ots) –

– Mund- und Achselgeruch, schlechte Zähne und übermäßiges Schwitzen empfinden Deutsche als besonders unangenehm – Jeder Dritte hat sich schon einmal für Beschwerden geschämt – Angst von Anderen verurteilt zu werden ist häufig Auslöser für die Scham – Viele Betroffene scheuen ein Gespräch mit dem Arzt

Chlamydien. Blähungen. Starker Durchfall. Die Gesellschaft zeigt sich aufgeschlossen und spricht heutzutage offen über peinliche Beschwerden – egal, ob in sozialen Netzwerken, in der Zeitung oder im Fernsehen. Aber wie leicht fällt es uns, über diese Themen zu sprechen, wenn wir selbst betroffen sind?

Die Ergebnisse einer bundesweiten Befragung im Auftrag der Online-Arztpraxis Zava zeigen, welche Beschwerden den Menschen besonders unangenehm sind und wie sehr Betroffene unter ihrer Scham leiden. Für die Studie wurden 1.502 Menschen (751 Frauen, 751 Männer) befragt. Ganz gleich, ob Mann oder Frau, ob Nord- oder Süddeutschland, West oder Ost – geht es um peinliche Beschwerden, sind sich alle einig. Ganz oben auf der Liste stehen Mund- und Achselgeruch (38 Prozent), schlechte Zähne (34 Prozent), übermäßiges Schwitzen (29 Prozent) und Blähungen (29 Prozent), gefolgt von Läusen (26 Prozent) und Pilzinfektionen im Intimbereich (25 Prozent).

Beverley Kugler, Ärztliche Leiterin Deutschland der Online-Arztpraxis Zava, erklärt, was es mit der Scham auf sich hat: “Besonders vermeintlich selbstverschuldete Krankheiten werden von vielen als peinlich empfunden. Bei Mundgeruch, schlechten Zähnen oder starkem Schwitzen befürchten Betroffene beispielsweise für eine mangelnde Hygiene verurteilt zu werden. Dabei können den Beschwerden verschiedene Ursachen zugrunde liegen. Auch Erkrankungen, die Geschlechts- und Ausscheidungsorgane betreffen, gelten oft als peinlich. Sie zählen zum Intimbereich, der gesellschaftlich lange mit Scham besetzt war – und in vielen Kulturkreisen auch noch heute ist.” Jeder dritte Befragte (35 Prozent) hat sich schon einmal für seine Beschwerden geschämt. Dabei scheinen Frauen von ihren Beschwerden schneller peinlich berührt zu sein als Männer (Frauen: 41 Prozent; Männer: 28 Prozent).

Eine Erkrankung, die man als peinlich empfindet, kann schnell zu einer psychischen Belastung werden oder den Alltag zum Spießrutenlauf machen. So gaben zwei von fünf Betroffenen (42 Prozent) an, dass sie die Scham für ihre Beschwerden schon einmal eingeschränkt hat. Die Berichte reichen von der Flucht aus dem Meetingraum bei Blähungen bis hin zum Abbruch der Gesangskarriere wegen schlechter Zähne.

Über Beschwerden zu sprechen, ist für viele nicht einfach. Nur knapp jede sechste Frau (13 Prozent) und jeder fünfte Mann (23 Prozent) scheut sich nicht vor einem Gespräch. Besonders häufig vermeiden die Befragten den Dialog mit dem Arzt (Frauen: 44 Prozent, Männer: 36 Prozent). Aber auch der Austausch mit dem Partner (Frauen: 43 Prozent, Männer: 32 Prozent) oder mit Familienangehörigen (Frauen: 39 Prozent, Männer: 29 Prozent) fällt vielen Betroffenen schwer.

Viele Patienten wenden sich an die Ärzte der Online-Praxis Zava, wenn es um vermeintlich peinliche Erkrankungen geht – etwa bei Chlamydieninfektionen, Rosacea oder Erektionsstörungen, denn der überwiegend schriftliche Arzt-Patienten-Kontakt senkt für Betroffene die Hemmschwelle. Ihnen fällt der virtuelle Arztbesuch leichter als der Gang zum Mediziner vor Ort.

“Egal, ob Achselschweiß oder Akne, Parodontose oder Pilzinfektionen, Betroffene sollten sich nicht scheuen medizinischen Rat zu suchen. Für Ärzte oder Apotheker ist es selbstverständlich, über gesundheitliche Probleme zu sprechen – genau dafür sind sie da. Es ist wichtig, Beschwerden von einem Experten abklären zu lassen”, rät die Ärztin Beverley Kugler.

Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage, zusätzliche Details sowie weitere Grafiken finden Sie hier: https://www.zavamed.com/de/wofuer-schaemt-sich-deutschland.html

Über Zava: Zava (bisher DrEd) ist der führende Anbieter telemedizinischer Leistungen für Patienten in Deutschland und Europa. Die Online-Arztpraxis wurde 2010 von David Meinertz (CEO) in London (UK) unter den Namen “DrEd” gegründet, 2011 eröffnet und 2019 in “Zava” umbenannt. Seither wurden über drei Millionen Beratungen und Behandlungen für Patienten aus Deutschland, Österreich, Schweiz, England, Irland und Frankreich durchgeführt. Die angestellten Ärzte beraten und behandeln Patienten zeit- und ortsunabhängig per Internet, Telefon und Video. Aktuell behandelt Zava (www.zavamed.com/de) in Deutschland über 30 Indikationen aus den Bereichen Männer- und Frauengesundheit, Innere Medizin sowie der Allgemein- und Reisemedizin. Patienten können sich 24 Stunden, 7 Tage die Woche über ihr verschlüsseltes Patientenkonto an die Online-Arztpraxis wenden. Der telefonische Patientenservice ist Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 18 Uhr unter +49 (0) 40 8740 8254 erreichbar.

Die Online-Arztpraxis ist bei der englischen Aufsichtsbehörde für Arztpraxen, der “Care Quality Commission” (CQC), registriert und richtet sich unter anderem nach den Vorgaben und Empfehlungen deutscher wissenschaftlicher Institute und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF). Viele Patienten schätzen die medizinischen Leistungen von Zava – nicht nur aufgrund der Qualität und Bequemlichkeit, sondern insbesondere wegen des unkomplizierten und vertraulichen Arzt-Patienten-Kontakts. Es fällt ihnen leichter, sich schriftlich oder telefonisch zu Gesundheitsproblemen (zum Beispiel im Bereich der Sexualgesundheit) zu äußern und den Ärzten als unangenehm empfundene Fragen zu stellen. Das erfahrene Ärzteteam von Zava kennt keine Tabuthemen, ist für alle medizinischen Fragen offen und berät und behandelt, sofern medizinisch vertretbar, umgehend und schnell nach neuestem wissenschaftlichen Stand und auf höchstem medizinischen Standard.

Quellenangaben

Bildquelle:obs/Zava (bisher DrEd)/www.zavamed.com/de
Textquelle:Zava (bisher DrEd), übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/103509/4286663
Newsroom:Zava (bisher DrEd)
Pressekontakt:Abdruck der Studie ganz oder in Auszügen und Nutzung der Grafiken
oder Zitate honorarfrei unter Nennung der Quelle www.zavamed.com/de.

Tiffany Künster (Tiffany@zavamed.com)
Telefon +49-711-89989005.

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